Warum sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umbenennen sollte

Problem: Obwohl auch Männer spezifische Probleme haben, wie z.B. eine höhere Obdachlosenquote, höhere Suizidrate und kürzere Lebenserwartung, werden diese nahezu komplett gesellschaftlich ignoriert.

Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erwähnt außer Frauen andere Geschlechter im Namen nicht. Mit dem aktuellen Namen dokumentiert das Ministerium demonstrativ: Es fehlt in der Geschlechterpolitik weiterhin ein ganzheitlicher Ansatz.

Lösung: Die Umbenennung des Ministeriums z.B. in Bundesministerium für Familie, Geschlechter und Generationen wäre ein erster notwendiger Schritt mit Symbolwirkung. Frauen wären deklaratorisch weiterhin im Namensbestandteil enthalten, Männer und Diverse aber auch.

Bei der Umbenennung darf es natürlich nicht bleiben. Der Aufbau und die Arbeit des Ministeriums müsste entprechend angepasst werden, so dass es als Institution die Gleichberechtigung, Gleichstellung und Chancengleichheit der Geschlechter ganzheitlich fördern muss.