Sehenswürdigkeiten Schwedens

Es ist natürlich nicht möglich die Sehenswürdigkeiten von Schweden hier abschließend aufzuzählen. Das große Land hat allerhand zu bieten: Zum einen eine vielfach kaum berührte Natur und riesige Nationalparks mit Wälder, Seenlandschaften, Flüssen und Schärengärten. Zum anderen aber auch historisch bedeutende Metropolen mit einem interessanten kulturellen Angebot, vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und zahlreichen Events – im Winter wie im Sommer.

fotos schweden mit flagge

Der Urlaub im Ferienhaus ist der Klassiker, andere bevorzugen aber das Land mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen zu entdecken und profieren von der Mobilität die sich daraus ergibt. Andere buchen eine Ostseekreuzfahrt und besuchen die Küstenstädte und die Haupstadt Stockholm. Es gibt viele Möglichkeiten in Schweden Urlaub zu machen und nahezu jede Region und Provinz hat ihre Reize und Attraktionen.

Für Städtereisen, auch einmal für ein Wochenende mit dem Billigflieger ist Stockholm beliebt und auch bestens geeignet. Die auf zahlreichen Inseln erbaute Stadt ist sehr grün und hat viele Wasserflächen, so dass hier nur selten das Grau anderer Städte durchkommt. Auf Stadtsholmen befindet sich die Gamla Stan, die Altstadt mit den schmalen Straßen, dem Königlichen Schloß, der Tyska Kirka und den vielen Palästen wie etwa dem Ritterhaus. Besonders reizend an Stockholm ist, dass man von hier aus sehr schnell im vorgelagerten Schärengarten ist und dort die Natur und Inselwelt erleben kann. Gerne besucht werden auch das Stockholms stadshus (Rathaus), das Vasamuseum (mit dem Schiff), das Nordische Museum, der Vergnügungspark Gröna Lund und das sehenswerte Freilichtmuseum Skansen, wo man einen Eindruck vom Leben der Schweden in den vorangegangenen Jahrhunderten bekommt.

Schwedens zweite Metropole ist das nach Norwegen gewandte Göteborg. Die beiden Städte haben viele Gemeinsamkeiten, denn Göteborg hat wie Stockholm einen vorgelagerten Schärengarten, der es besonders idyllisch erscheinen lässt. Im Hafen findet man den ins Auge stechenden Winderjammer (Viking aus dem Jahre 1906), kulturell ist man im im Stadttheater, Kunstmuseum und im Konzerthaus gut aufgehoben. Bekannt ist auch das Naturhistorische Museum der Stadt. Liseberg ist der größte Vergnügungspark in Skandinavien und ist zentral in der City gelegen. Es gibt außerdem noch einige Museen zu besichtigen wie etwas das Seefahrtsmuseum.

Ganz nah an Dänemark liegt die Nummer drei der schwedischen Städte, Malmö. Auch hier gibt es viel zu entdecken, wenn auch die Landschaft hier im äußersten Süden von Schweden noch nicht so spektakulär ist wie in andere Regionen des Nordens. Schonen ist flach und man merkt, dass es lange zu Dänemark gehört. Sprache und Menschen unterscheiden sich immer noch von den anderen Schweden. Auch Malmö hat einige Sehenswürdigkeiten wie das alte Schloß Malmöhus, das Koggenmuseum, das Seefahrt- und Technikmuseum, das Rathaus, die St. Petri Kyrka und die Reiterstatue von König Karl X Gustav.

Neben diesen Größstädten gibt es auch viele, kleinere Städte und regionalen Metropolen. Interessant sind u.a. Karlskrona, die bekannte Barockstadt mit dem Marinehafen, dessen historische Gebäude zum Welterbe der UNESCO erklärt wurden, Kalmar mit dem Dom und den drei Holzhäusern oder Visby auf Gotland, dass ebenfalls mit seinen vielen gut erhaltenen mittelalterlichen Bauten zum Welterbe der UNESCO zählt und immer einen Besuch wert ist. Dies sind nur einige Beispiele, denn viele andere schwedische Städte haben viele Gründe sie einmal zu besuchen.

Auch die einzelen Provinzen und Landschaften haben unzähliche Sehenswürdigkeiten kultureller Art zu bieten, dazu ist die Natur und die Nationalparks immer greifbar in der Nähe. Ob man nun die Seen oder Wälder von Småland entdeckt, den großen Vänern oder die Inseln Öland und Gotland zum Auspannen nutzt, bleibt einem selbst überlassen. Erstaunlich ist auch das Glasreich in Småland mit seinen vielen Glashütten die man besichtigen kann. Auch die langen und weißen Sandstrände der Ostsee sind schöne Urlaubsziele, genauso wie die vielen kleinen Schären, die man mit dem Segelboot entdecken kann. auch Fahrten auf dem Götakanal sind sehr beliebt. Übrigens: Wer Pipi Langstrumpf-Fan ist, sollte Astrid Lindgrens Värld in Vimmerby, ebenfalls in Småland besuchen! So kommt eigentlich jeder auf seine Kosten und nimmt sein persönliche Stück Schweden wahr.

 

Sehenswürdigkeiten im Reiseland England

England hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, keine Frage! Diese hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. alleine die Weltstadt London hat unglaublich viel zu bieten, ob Museen, Kathedralen und Kirchen, Paläste, Regierungsgebäude, Kunstgalerien und Clubs, Diskotheken und Bars. Kulinarisch bieten die Restaurants und kleineren Imbisse ebenfalls überall ein breites Erlebnispotential. Historische Sights reien sich besonders in London eng aneinander: Der bekannte Tower of London, die Tower Bridge, Westminster Abbey, Buckingham Palace (mit Changing of the Guards), Piccadilly Circus und Trafalgar Square sowie das riesige British Museum. Hier findet man Austellungen über Griechen, Römer, Ägypter, den Kulturen Asiens und aller übrigen Kontinente.

englische flagge
Flagge von England

Im Museum befinden sich bedeutende Kunstwerke und Hinterlassenschaften der Vergangenheit wie der Stein von Rosetta, Mumien, die Standarte von Ur und der Lindow Mann. Das Museum ist eines der bekanntesten und wichtigsten weltweit. Weitere wichtige oder interessante Museen Londons sind das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum, die National Gallery, das Imperial War Museum, das Sherlock Holmes Museum und natürlich das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud.

London ist nicht in einem Urlaub komplett zu besichtigen, auch nicht ansatzweise und so ist es immer ein lohnendes Reiseziel für einen Städtetripp. Es gibt auch das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen und Events, Sportereignisse, Messen und vieles mehr in der britischen Hauptstadt. Für Kunstinteressierte sind natürlich die Tate Gallerien von enormen Interesse. Mittlerweile gibt es vier von ihnen: Tate Britain und Tate Modern (beide in London), Tate Liverpool und Tate St. Ives (Cornwall). Sehenswert sind sie alle und bieten so manches Highlight bei den Ausstellungsstücken.

Die bekannten Universitätsstädte Oxford und Cambridge sind ebenfalls immer einen Besuch wert. Insbesondere architektonisch aber auch historisch und kulturell gibt es hier einiges zu entdecken. Oxford bietet einige interessante Museen wie das Ashmolean Museum (Kunst und Archäologie), der Carfax Tower und einige sehenswerte Kirchen. Auch zahlreiche Parks und einen Botanischen Garten kann man hier besuchen oder Bootsfahrten auf der Themse unternehmen. Auch der Rivale Cambridge hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Das Kunst- und Antiquitätenmuseum “Fitzwilliam Museum”, das Museum für Archäologie und Anthropologie an der University of Cambridge, der Botanische Garten an der Universität oder die  schöne King´s College Chapel.

Wer sich im Südosten Englands aufhält sollte die Universitätsstadt Canterbury in Kent besuchen. Hier befindet sich nicht nur die berühmte und sehenswerte Kathedrale, sondern auch das Zentrum der Anglikanischen Kirche. Daneben gibt es einige Museen wie das Canterbury Heritage Museum und das Roman Museum.

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St. Augustine´s Abbey in Canterbury

Bath im Südwesten Englands ist bekannt für seine römischen Bäder, die schon seit der antike mit heißen Quellen gespeist werden. Architektonisch erinnert die Stadt eher an mediterrane Gefilde und hat eine ganz besondere Atmosphäre. Die Badekultur in historischen Gebäuden ist ein Erlebnis, genauso wie die vielen anderen Sehenswürdigkeiten wie Royal Crescent Nr. 1, das Jane Austen Centre und Museum of Bath at Work. Der besondere Wert der Stadt wird auch von der UNESCO honoriert, denn sie ist als Weltkulturerbe eingestuft.

Auch die einzelnen Grafschaften haben viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, genauso wie die Nationalparks und die vielen Landschaften. Besonders bekannt ist natürlich Cornwall mit seinen Naturschönheiten. Die Künsterkolonien St. Ives mit ihrem schönen Strand und ihrer idyllischen Lage, Land´s End und Minack Theatre sowie Tintagel Castle, das die Geschichte von König Arthus lebendig werden lässt. Auch die Kultur und Geschichte der Kelten fasziniert und es gibt noch zahlreiche Überbleibsel aus dieser mystieriösen Zeit wie etwa Stonehenge und noch heute findet man auf der Insel aktive Druiden. Sehenswert sind natürlich auch die vielen Inseln, allen voran die Isle of Wight (mit den Sehenswürdigkeiten Osborne House, der Alum Bay und den nahen Inselchen “The Neddles” und schönen Küstenabschnitten und Stränden), der Isle of Man und die Kanalinseln wie Jersey und Guernsey mit ihrem mildem, fast mediterranem Klima und den schönen Stränden, die auch einen angenehmen Badeurlaub ermöglichen (der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Isle of Man und die Kanalinseln formell nicht Teil Englands sind, wenn sie auch kulturell mit diesem oder zumindest mit Großbritannien eng verbunden sind!). Aber nicht nur Südengland hat landschaftlich einiges zu bieten, denn auch die Mitte und der Norden des Landes haben Nationalparks zu bieten, die faszinierende Landschaftsformen schützen. Besonders bekannt ist natürlich der seenreiche Lake District Nationalpark oder auch die Moore im Dartmoor Nationalpark.

Und natürlich gibt es auch viele andere Städte, neben London mit vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Galerien, Pubs, Sportstadien und vielen mehr. Liverpool (die Stadt der Beatles mit zwei Kathedralen, dem berühmten Hafen, Three Graces, einige Museen, der Walker Art Gallery und dem Liverpool Shakespeare Festival), Birmingham (Birmingham Museum & Art Gallery, Botanischer Garten, dem großen Bahnhof und dem Jewellery Quarter), Southampton (Tudor House Museum, Archäologiemuseum und Ocean Village), Portsmouth (D-Day Museum, der Festung South Sea Castle, Royal Naval Museum, Royal Marines Museum und den Museumsschiffen), Torquay (Region Englische Riviera mit Stränden, der Höhle Kents Cavern und dem Babbacombe Model Village) und Brighton (Heimatstadt vieler Musikgruppen wie z.B. The Kooks, dem Royal Pavilion, dem Pier, einigen Museen wie dem Brighton Museum, Brihton Toy and Model Museum, den schönen Stränden, dem aufregenden Nachtleben und der freizügigen und toleranten Atmosphäre sowie dem viel besuchten Brighton Festival).

Sehenswert sind auch Plymouth (National Marine Aquarium, dem Tinside Pool-Schwimmbad und einigen Kirchen), Manchester (Heimatstadt vieler Museikgruppen wie Take That, Oasis, Simply Red und mit vielen Museen wie dem Museum of Science and Industry, Manchester Opera House und der Manchester Art Gallery). Nottingham (mit den bekannten Theatern wie dem Nottingham Playhouse), Leeds (mit Harewood House, Leeds Town Hall, Waffenmuseum, dem riesigen Leeds Kirkgate Market und dem Leeds International Film Festival), Durham (Durham Castle und Durham Cathedral – beides Weltkultuerbe der UNESCO, Durham Miner´s Gala) und Dover (mit den weißen Kreidefelsen – oft der erste Anblick des Urlaubers von England, Dover Castle) – nur um einige zu nennen.

 

Reiseland und Tourismus

Lange galt England hierzulande als eher unübliches Reiseland für den deutschen Tourismus. Dass man dabei eines der interessantesten Länder Europas übersieht, wird nun mehr und mehr Urlaubern bewusst und schon seit einigen Jahren werden Reisen auch von Kontinentaleuropa immer beliebter. Schöne liebliche Landschaften, weite Fels- und Sandstrände, mystische Monumente wie Stonehenge oder der Tristan Stein, quirlige und internationale Metropolen und historische Sehenswürdigkeiten locken Millionen Touristen an.

London war natürlich schon lange eine Weltmetropole und wurde schon immer vielfach bereist. Hier gibt es massenhaft Sehenswürdigkeiten, viele Events -das ganze Jahr über-, Shoppingmöglichkeiten und auch Geschäftsreisen und Sprachaufenthalte sind häufig. London ist auch eine Stadt der Museum und nicht nur das British Museum ist bekannt für seine vielen und reichhaltigen kulturellen und historischen Zeugnisse.

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Stonehenge – eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Englands

Neben London gibt es aber noch weitere Städte, die in den letzten Jahren interessante Reiseziele wurde. Liverpool, Manchester, Birmingham und die vielen hübschen Küstenstädte wie Bournemouth, Plymouth oder Torbay des Südens sind immer eine Reise wert. Auch Brighton ist natürlich immer gefragt und bietet viel Party, Fun und maritimes Feeling und Klima. Überhaupt lädt das angenehme Klima von Südengland und insbesondere von Cornwall und Devon zu Besuchen fast das ganze Jahr über ein.

Die Isle of Wight nennet man gerne das Madeira Englands und die vielen blühenden Pflanzen bestätigen dies. Die Engländer selbst fahren schon lange gerne hierhin, auch auf den Spuren der legendären Queen Victoria, die hier im Osborne House ihre Sommerresidenz hatte.

Wer natürlich England besucht, kann im übrigen auch schnell Wales und seine interessanten Landschaften und Sehenswürdigkeiten besuchen oder weiter Richtung Norden Schottland besuchen. Auf den Weg dahin bieten sich viele Nationalparks an, u.a. natürlich ein Besuch des Lake District NP mit seiner Berg- und Seenlandschaft.

Wer eine Mischung von England und Frankreich bevorzugt muss unbedingt auf die im Golfstrom liegenden Kanalinseln Jersey und Guernsey reisen. Vom nordwestlichen England kommt man auch mit der Fähre zur Isle of Man, eine ebenfalls nahezu selbständigen Insel, die besonders bekannt durch Motorradrennen der Isle of Man TT ist.

Auch Nordirland und Irland sind hier nicht mehr weit und so ist die Insel Großbritannien nicht wirklich weit weg von Europa und zentraler als man zunächst glaubt. Kein Zufall also, dass der Tourismus hier auch seine Etablierung gefunden hat und ein Englandurlaub in Cornwall mit seinen Burgen, Schlössern, Gärten und Küsten oder in einer anderen Grafschaft oder Metropole nichts Ungewöhnliches mehr ist.

 

England – das Land der Burgen, grünen Hügel und Gärten

Urlaub in einem gemütlichen Ferienhaus in England ist immer ein besonderes Erlebnis – egal ob Sie nun in Cornwall, der Isle of Wight, Devon oder Kent ihre schönste Zeit des Jahres verbringen.

englische flagge
Flagge von England

England und die gesamte Insel Grossbritannien ist eines der interessantesten Urlaubsländer Europas, und das nicht nur für Sprachurlaub. Sicher, als Heimat der Weltsprache Englisch ist es natürlich auch immer der richtige Ort um seine Englischkenntnisse aufzubessern. Aber man kann hier noch wesentlich mehr erleben und das Land hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.

In England kommen idyllische Landschaften, Felsküsten, gemütliche Pubs mit englischem Bier und beeindruckende Städte wie London, Liverpool, Manchester und Birmingham zusammen. Egal wo Sie ein Ferienhaus mieten, die Natur, das Meer und die Metropolen sind immer erreichbar.

Brighton & Hove ist eines der vielen Seebäder an der Südküste Englands. Die Insel Großbritannien hat wettermäßig einen schlechten Ruf, Nebel und Regen hängen dem Image an. Dies stimmt aber so nicht. Natürlich ist Großbritannien als Insel im Westen Europas ozeanisch beeinflußt, das Wetter ist also wechselhaft.


Mildes Klima – dank Golfstrom

Das heißt aber nicht, dass es schlecht ist. Im Gegenteil, meist dauert es nach einem Regenschauer nicht lange und es lockert wieder auf. Besonders mild ist das Klima im Süden Englands, insbesondere Cornwall, Devon und die Isle of Wight. Die Kanalinsel genauso wie die Scilly Inseln haben ein Klima, dass durchaus schon mediterrane Züge trägt.

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Der Strand von St. Ives in Cornwall im Südwesten Englands

Die Weltstadt London mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Tower of London, Tower Bridge, dem Palace of Westminster und Buckingham Palace sowie Trafalgar Square, Piccadilly Circus und riesigen Museen wie dem British Museum oder dem National History Museum ist immer eine Reise wert und wird auch beim zehnten Besuch nicht langweilig.

Neben Schottland, Wales und Nordirland bildet England als größter Landesteil das Vereinigte Königreich von Großbritannien und ist selbst umgefähr doppelt so groß wie Bayern. Neben den anderen Landesteilen hat England ebenfalls eine eigene Flagge und eigene Sportmannschaften u.a. die erfolgreiche Fußball-Nationalmannschaft.
Englands Klischees

Und überhaupt England und Großbritannen, diese Begriffe stehen auch für das British Empire, das einmal weite Teile unserer Erde beherrschte und bis heute im Commenwealth of Nations eine weltumspannende Verneinigung bildet. Dazu wurde durch dieses politische Gewicht natürlich auch die englische Sprache zur Weltsprache Nummer 1 und auf jedem Kontinent kommt man mit Englisch besser weiter, als mit jeder anderen Fremdsprache der Erde. Durch das Gewicht der englischen Sprache kommen sehr viele Menschen mit Großbritannien in Berührung und trotzdem ist das Image der Briten und Engländer immer noch sehr klischeebehaftet. Teatime, British Breakfast, Fish & Chips, Britpop, die Queen, der schlagende Big Ben, Stonehenge, Kitsch, James Bond, Pferderennen, lustige Damenhüte, Englischer Fußball, Polo, Golf, Rugby und Cricket sowie Bridge sind nur eine Schlagwörter, die Good OLD England charakterisieren.

Doch dieses Land ist wesentlich facettenreicher als manche Klischees, die sicherlich auch oft zutreffen. Insbesondere die Küche des Landes wurde in den letzten Jahren stark auch von den aus dem Commonwealth eingewanderten Nationen beeinflusst und so ist England wesentlich bunter und internationaler als wie es vielleicht manch einer nur in London vermuten würde. Dazu muss man ferner sagen, dass es auch zwischen den einzelnen Grafschaften und Regionen durchaus lokale Unterschiede und Varietäten gibt.

Andere Dialekte, Bräuche und Landschaften prägen bis heute auch die englische Gesellschaft. Viele Menschen sind besonders von den englischen Gärten aber auch den gepflegten Landgütern und besonders auch die wunderschönen Gärten begeistert. Pflanzen die man im kontinentalen Europa selten findet, kann man in Cornwall, Devon oder den vom Golfstrom begünstigten Gebieten finden. Das Ganze natürlich mit viel Liebe und Arbeit gepflegt.

Und so wundert es nicht, dass Rosamunde Pilcher-Filme in Deutschland so gut ankommen, denn schließlich zeigen sie das gemütliche und stilvolle England, dass man hierzulande so fasziniert betrachtet und im Urlaub in einem Ferienhaus entdecken kann.

Name:     England
Hauptstadt:     London
(über 8 Mio. Einwohner)
weitere Städte:     Birmingham, Sheffield, Manchester, Bradford, Leeds, Liverpool.
Fläche:     ca. 130.400 qkm
Einwohner:     ca. 50 Mio.
Sprache:     Englisch, regional auch Cornish.
Bevölkerung:     Engländer (entstanden u.a. aus der keltischen Bevölkerung und den eingewanderten germanischen Stämmen), andere Briten (Schotten, Waliser) und Andere (u.a. Nachkommen oder Zuwanderer aus allen Teilen der Erde, meist aus den ehemaligen Kolonien wie Inder, Pakistani).
Religionen:     Anglikaner (Church of England), Methodisten, United Reformed Church, Katholiken, Hindus, Moslems, Sikhs, Juden, Buddhisten u.a.
Klima:     feucht-ozeanisch mit milderndem Einfluss des Golfstroms.
Wichtigste Flüsse:     Themse, Severn, Trent etc.
Höchster Berg:     Scafell Pike (978 m)
Nationalhymne:     God save the Queen
Währung:     Pfund Sterling
Zeitzone:     UTC

 

Sehenswürdigkeiten auf Island

Beliebteste Reisezeit für Island ist Juni bis September, insbesondere wenn die langen Mittsommertage eine ganz besondere Atmosphäre in Island verbreiten. Die Lichtverhältnisse sind dann überwältigend und die Natur erscheint dann noch imposanter.

Allerdings hat die Insel auch im Winter durchaus ihren Reiz. Eingefrorene Wasserfälle und isländische Weihnachtsstimmung sind durchaus eine Erfahrung. Die dunklen Winter und nur wenig Tageslicht trüben aber diese Zeit etwas ein, allerdings machen es sich die Isländer dann gemütlich und zahlreiche Events besonders in Reykjavik finden in dieser Zeit statt.

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Der bekannte Skogafoss (c)

„Natur“ ist für einen Islandurlaub aber ein vorherrschendes Stichwort, denn viele Sehenswürdigkeiten auf Island sind der Naturlandschaft zu verdanken. Die Insel aus Feuer und Eis hat einige Gletscher wie der riesige Vatnajökull mit dem gleichnamigen Nationalpark zu bieten. Touren zu diesem Gletscher sind ein besonders Erlebnis, genauso wie der dortige Gletschersee Jökullsarlon.

Geysire, Gletscher und Wasserfälle

Weitere Gletscher Islands sind Langjökull, Hofsjökull, Myrdalsjökull, Drangajökull und der Eyjafjallajökull.

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Islands Gletscher heben sich von der schwarzen Vulkanerde ab (c)

Neben den Gletschern sind natürlich auch die vielen Wasserfälle Islands ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Bekanntester Wasserfall ist der Gullfoss im Südwesten Islands. Überhaupt ist der Südwesten Islands die beliebteste Reiseregion des Landes, u.a. natürlich auch aufgrund der Nähe zum internationalen Flughafen Keflavik und der Hauptstadt Reykjavik.

Die meisten Urlauber besuchen zunächst den Goldenen Zirkel mit dem großen Geysir, dem Gullfoss und dem Thingvellir. Thingvellir ist auf jeden Fall wie die beiden anderen Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert. Hier gibt es Natur und Geschichte zu entdecken und hier dringt man vor zu den Anfängen der isländischen Republik.

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Der Dettifoss im Nordosten Islands gilt als der mächtigste Wasserfall Europas (c)

Weitere bekannte Wasserfälle Islands sind der Dettifoss (der von der Wassermenge mächtigste), der Seljalandsfoss, der Haifoss, der Skogafoss, der Godafoss und der Hengifoss. Der Dettifoss wird gerne besucht und ist beeindruckend, von hier aus kann man auch eine kurze Wanderung zum ebenfalls sehenswerten Selfoss machen. Beide befinden sich im Nordosten Islands.

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Im Godafoss wurden angeblich heidnische Götterbilder nach der Christianisierung versteckt (c)

Der höchste Wasserfall des Landes befindet sich im Südwesten Islands und heißt Glymur, er kommt auf eine Fallhöhe von 196 m.

Reykjavik und die Städte

Wenn man im Südwesten Islands ist, sollte man natürlich die Hauptstadt Reykjavik besuchen. Die nördlichste Hauptstadt der Welt hat einiges kultiges zu bieten und das Nachtleben ist besser, als man vermuten mag. Es gibt natürlich auch hier einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie das Nationalmuseum, die Nationalgalerie, die Handschriftensammlung Árni-Magnússon, das Freilichtmuseum Árbæjarsafn, die Domkirche, die Hallgrimskirche mit dem Denkmal für Leif Eriksson, Harpa das Konzerthaus und der Botanische Garten von Reykjavik. Auch ein Spaziergang am Stadtsee Tjörnin ist zu empfehlen.

In Reykjavik befindet sich auch das isländische Parlament im Althinghaus. Die Kuppel von Perlan befindet sich über den Heißwasserspeichern der Stadt, der Gebäudekomplex beinhaltet ein Sagamuseum sowie ein Restaurant und Shops. Weltpolitische Geschichte schrieb das Höfdi-Haus, denn hier trafen sich 1986 US-Präsident Reagan und der sowjetische Staatschef Gorbatschow.

Ein Kulturfest der besonderen Art findet ebenfalls alljährlich am ersten Samstag nach dem 18. August in der Hauptstadt statt: Menningarnótt. Jedes Jahr finden zahlreiche Konzerte mit vielen Bands aus Island statt und neben dem Nationalfeiertag am 17. Juni ist es das Top-Event.

Im Umkreis von Reykjavik gibt es weitere Städte. Kopavogur hat ein Kunstmuseum (Gerdarsafn) und eine sehenswerte Kirche Kópavogskirkja. Im größten Einkaufzentrum des Landes Smáralind findet man auch den Smáratorg-Turm, das höchste Gebäude Islands.

Hafnarfjördur gilt als Elfenhauptstadt Islands. Es gibt einen Stadtplan der City, auf der die Elfenwohnungen eingezeichnet sind. Im Park Víðistaðatún findet man interessante Skulpturen und die Vídistadakirkja. Wahrzeichen der Stadt ist der alte Leuchtturm und im Sommer feiert man an der örtlichen Stabkirche ein Wikinkerfest.

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Akureyri ist das Zentrum Nordislands und ist recht grün (c)

Das Zentrum von Nordisland ist Akureyri, welches idyllisch am Eyjafjördur liegt. Hier treffen während der Saison auch manche Kreuzfahrtschiffe ein. Die Stadt ist ein bedeutendes Versorgungszentrum für das dünn besiedelte Umland. Es gibt viele Geschäfte, ärztliche Versorgung und Bildungseinrichtungen.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Akureyrarkirkja und Museen wie Kunst-, Heimat- und Naturkundemuseum. Sehenswert ist auch der Botanische Garten. Im Nonnahús lebte einst der isländische Schriftsteller Jon Sveinsson.

Von Akureyri aus kann man auch Sehenswürdigkeiten wie etwa den Myvatn mit seinen Lavaformationen besuchen oder die Asbyrgi-Schlucht.

Besondere Highlights

Wenn man auf Island ist, gibt es Dinge, die man auf jeden Fall machen sollte. Letzlich muss das natürlich jeder Urlauber selbst wissen, aber eine Tour auf einem Islandpferd durch das Hochland ist sicherlich etwas besonders. Man sollte dies aber nur im begleitung erfahrener Isländer machen.

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Islandpferde trifft man auf Island an vielen Orten (c)

Man wird auf Island auch schnell Freude an den heißen Bädern haben – egal ob in freier Natur in einem warmen Fluß oder in einem künstlichen Hotpot. Auch ein Bad in der Blauen Lagune bei Grindavik nahe Keflavik ist immer ein Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte.

Nicht weit weg vom Myrdalsjökull findet man den Ort Vik í Myrdal. Der Ort ist bekannt für seinen schwarzen Lavastrand, der als einer der schönsten weltweit gilt. Hier findet man im Juni und Juli auch Papageitaucher und Eisstrumvögel. Wer genug Zeit hat, sollte die Insel komplett umrunden.

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Der Strand von Vik gilt als einer der schönsten Strände der Welt (c)

Besonders die einsamen Westfjorde sind ein Geheimtipp. Hier findet man viel Natur und Ruhe, aber auch vereinsamte Bauernhöfe. Größte Stadt ist Isafjördur, wo man im ehemaligen Krankenhaus auch ein Kulturzentrum findet, außerdem gibt es im Ort ein Fischereimuseum und die Kunstgalerie Slunkariki.

Islands bekanntester Vulkan ist die Hekla, die man bei Ausflügen im Süden Islands immer wieder sehen kann. Sie ist immerhin 1491 m hoch und bricht in letzter Zeit ca. einmal pro Jahrzehnt aus. Der Vulkan ist nur ca. 107 km von Reykjavik entfernt und im Mittelalter wurde hier das Tor zur Hölle vermutet.

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Die Hekla ist Islands bekanntester Vulkan und bricht ca. alle zehn Jahre aus (c)

Nicht weit von der Hekla findet man das Gebiet Landmannalaugar, Geologen werden hier ihre Freude haben. Hier findet man farbige Berge, heiße Löcher und vulkanische Erscheinungen. Absolut sehenswert, allerdings gibt es hier im Sommer auch einige Mücken! Man kann auch am nahen See Frostastadavatn wandern oder den Krater Ljotipollur besuchen.

 

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten der Niederlande

Aktivitäten

Holland ist ein Urlaubsland in dem es eigentlich nie langweilig werden kann. Ein Grund dafür sind neben den schönen Stränden, Dünen und interessanten Städten auch die vielen Aktivitäten, die man egal wo man in den Niederlanden ist unternehmen kann. Neben vielen Outdooraktivitäten gibt es auch ein großes Angebot an Indoormöglichkeiten, so dass auch bei schlechtem Wetter vorgesorgt ist.

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Holland ist ein Land zum Relaxen (c)

Paradies für Fahrradfahrer

Mit dem Fahrrad kann man dann das Land gemütlich und ohne große Schwierigkeiten erkunden. Durch die flache Landschaft kann man riesige Entfernungen zurücklegen, von denen man in weiten Teilen Deutschland oder der Alpenregion nur Träumen kann. Es kann zwar vor allem an der Küste windig sein, aber ein großes Problem ist auch dies in der Regel nicht. So kann man gleich mehrere Dörfer, Städte und Sehenswürdigkeiten anfahren und entlang von Kanälen, Deichen, Grachten und Wälder mit dem Fahrrrad fahren.

Die schönen Strände in Holland ermöglichen natürlich auch das Baden in der Nordsee. Die Wassertemperaturen sind zwar nicht vergleichbar mit dem Mittelmeer, sind aber durchaus gerade im warmen Sommer erfrischend angenehm.

Dies gilt natürlich noch eher für Badeseen. Insbesondere an der Nordsee, aber auch dem IJsselmeer gibt es noch weitere Möglichkeiten für Wassersportarten wie Segeltörns oder längere Bootstouren. Natürlich kann man auch in den Niederlanden tauchen.

Besonders bekannt sind die Holländer auch für ihre großen Schwimmbäder und langen Wasserrutschen. In diesem Punkt sind sie besonders ehrgeizig und sparen auch nicht an Phantasie. Auch für die ganz Kleinen ist hier oft mit einer schönen Wasserspielelandschaft gesorgt. Oft gibt es auch Wellnessmöglichkeiten und Saunalandschaften.

Kanufahrten und Kayakausflüge sind auf den Binnenflüssen ebenfalls möglich, genauso wie vielerorts gute Angelbedingungen vorzufinden sind. In den schönen Heidelandschaften der Niederlande bieten sich ausgedehnte Wanderungen an. Als flaches Land mit guten Windbedingungen kann man natürlich auch Drachensteigen lassen.

Breites Angebot an Sportarten und Events

Besonders beliebt sind auch Sportarten wie Bowling, aber auch Fußball, Hockey, Squash, Badminton und Tennis. Auch Billardspielen und Darten sind in den vielen Bars und Pubs möglich.

Auch Schlittschuhlaufen und Eisschnellaufen ist in Holland beliebt und selbst auf Alpinski muss man nicht verzichten, denn es gibt einige Skihallen wie etwa die in Landgraaf und Zoetermeer wo man Skilifte und Pisten vorfindet.

Dies sind nur einige Beispiele für Aktivitäten in Holland, dazu kommen noch etliche Veranstaltungen und Events wie Weihnachtsmärkte (wie etwa der in Valkenburg in der Fluweelenhöhle), Film Festivals (wie in Amsterdam), Kochevents (Taste of Amsterdam), Musik-(Parkpop im Zuiderpark in Den Haag) und Sportveranstaltungen (City-pier-city-Lauf in Den Haag, Siemens Open in Scheveningen) oder kulturelle Festivals (UIT Festival Den Haag). Langweilig wird es in diesem Land eigentlich nie!

 

Sehenswürdigkeiten

Es ist natürlich unmöglich alle Sehenswürdigkeiten Hollands und der Niederlande hier vorzustellen. Wir möchten hier jedoch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Highlights der Natur und Kultur des Landes geben. Wer die Niederlande besucht, der wird nie weit weg von einer alten Stadt sein.

Zahlreiche Museen (auch Freilichtmuseen), die örtliche Kirche oder der Dom, das Rathaus sowie andere sehenswerte historische Gebäude und die Altstadt werden sicherlich dann zu den geplanten Ausflügen zählen. Kanäle und Grachten sowie die Häfen sind ebenfalls immer beliebte Aufenthaltsorte in den einzelnen Orten.

Auch Shoppingtouren, Freizeitparks insbesondere für Kinder und Familien, Zoos und Tierpakrs gibt es nahezu im gesamten Land, genauso wie einfallsreiche Schwimmbäder mit Riesenrutschen und Wellnessanlagen. Diese braucht man hier namentlich kaum zu erwähnen, denn solche Einrichtungen sind fast überall erreichbar. Informationen hierüber erhält man meist in den örtlichen Fremdenverkehrsämtern (VVV – Vereniging voor Vreemdelingenverkeer).

In diesen Büros kann man meist auch Landkarten, Radfahrkarten und Eintirttskarten (zum Teil mit Rabatt) für einzelene Einrichten, Events und Attraktionen kaufen.

 

Weltkulturerbe und Weltnaturerbe in den Niederlanden

Die Niederlande haben auch einige Sehenswürdigkeiten, die mittlerweile auf die Liste des Weltkultur und Weltnaturerbes der UNESCO zählen. Dies sind im einzelnen die Polderlandschaft Schokland (seit 1995), die einst eine Insel war und heute zum Festland der Provinz Flevoland gehört.

Seit 1996 ist die Stellung von Amsterdam mit ihren Überresten Forts, Deichen, Wehren und Wassergräben ebenfalls von der UNESCO gelistet. Dies gilt auch seit 1997 für die 19 Windmühlen von Kinderdijk, die in der Polder und Flußlandschaft idyllisch zu entdecken sind.

Weitere UNESCO-Welterbe Sehenswürdigkeiten sind das Dampfpumpwerk von Wouda (Friesland), der Beemster Polder, das Rietveld-Schröder Haus in Utrecht, das niederländische Wattenmeer und der bekannten und vielbesuchte Grachtengürtel innerhalb der Singelgracht von Amsterdam.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Daneben gibt es viele weitere Sehenswürdigkeiten, allen voran in den vielen Metropolen und größeren Städten des Landes. In Amsterdam sollte man das Rijksmuseum besuchen. In diesem riesigen Museum findet man zahlreiche Gemälde niederländischer Künster, u.a. auch von Rembrandt.

Die größte Sammlung (ca. 200 Gemälde und 400 Zeichnungen) des berühmten Malers Vincent van Gogh findet man im Van Gogh Museum, welches durch seine moderne Architektur besticht.

In der Prinsengracht befindet sich das Anne-Frank-Haus, dass die tragsche Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank und den Holocaust in der NS-Besatzungszeit dokumentiert.

Eines der größten Museen in Amsterdam ist auch das Tropenmusem, einen Besuch wert sind auch die Artis (Zoologischer Garten), das Bibel Museum, das Theatermusem, das Filmmuseum, das Schifffahrtsmuseum, Madame Tussauds (Wachsfigurenkabinett von  Amsterdam), das Technologiemuseum NEMO und das Museum zur Geschichte des Judentums. Interessant ist auch ein Besuch des Blumenmarktes oder des Dappermarktes.

Daneben gibt es einige Konzertsääle und Theater mit hervorragenden Angeboten. Bekannte Events der Hauptstadt sind das multikulturelle Festival Kawakoe Zomerfestival und die Gay Pride.

Natürlich lockt auch Rotterdam mit einigen Museen wie das Museum Boijmans van Beuningen, dem Nederlands Achitectuurinstitut oder der Kunsthal Rotterdam. Gerne besucht wird in der City auch das jährliche Internationale Filmfestival und das North Sea Jazz Festival.

In Den Haag dagegen besucht man den Paleis Noordeinde, dem Regierungssitz der Königlichen Familie sowie den Binnenhof, den Friedenspalast (mit dem Internationalen Gerichtshof), das Mauritshuis, die Kloosterkerk oder den nahen Kurort Scheveningen.

Dies ist wie bereits erwähnt nur ein kleiner Überblick, es gibt noch viele andere sehenswerte Städte wie Maastricht, Venlo, Eindhoven, Emmen, Middelburg, Vlissingen und Delft.

 

Urlaub und Aktivitäten in Kanada

Aktivitäten

Kanada ist ein Land wo man unglaublich viele Aktivitäten ausüben kann. Da wären zunächst die vielen sportlichen Möglichkeiten zu erwähnen. Hier kann man im Sommer Kajak oder Kanu fahren und tagelang einsam den Yukon River entlang reisen. Skifahren, Schneemobiltouren oder Hundeschlittenfahrten sind typische Winter Aktivitäten. Klettern, Segeln, Trekking oder Fahrradfahren geht natürlich auch je nach Jahreszeit.

kanadische flagge
Flagge von Kanada

Es gibt zahlreiche Wanderwege, (sogenannte Hiking Trails), wo man auf Naturlehrpfaden das Land entdecken kann. Auch hat man eine große Auswahl an Gletscherwanderungen. Dabei kann man auch mit Pferden oder aber dem Helicopter (heli-hiking) unterstützt werden.

Wer möchte kann natürlich auch die klassischen kanadischen Sportarten Eishockey  (gilt als Nationalsport) oder Schlittschuhlaufen (ice skating) betreiben. Im Eishockey wurde Kanada schon einige Male Weltmeister und Olympiasieger, bekannteste kanadische Teams in der NHL sind die Montréal Canadiens, die Toronto Maple Leafs, die Calgary Flames, die Edmonton Oilers, die Vancouver Canucks und die Ottawa Senators.

Backpacker fühlen sich in dem riesigen Land besonders wohl, denn sie finden auf ihrer Wanderung durch das Land viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Wer lieber mit dem Mountainbike unterwegs ist, findet zahlreiche Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Höhenunterschieden. Wer sein Rad nicht dabei hat, kann entsprechende Fahrräder vielerorts auch mieten.

Aktiv die Natur des Landes genießen

Generell bietet Kanada unglaublich viel Natur und Landschaft. Diese kostbare Ressource wird durch den Staat in den vielen National- oder Provincial Parks geschützt. Aufgrund des besonderen Status gelten hier besondere Regeln, die unbedingt zu beachten sind.

Kanada ist besonders auch für seine vielfältigen Möglichkeiten im Bereich Kanutouren bekannt. Nicht umsonst nennt man die weltbekannten meist offenen Kanus auch Kanadier (Canadier). Es gibt viele ruhige Seen und langsame, kalkulierbare Flüsse. Daher ist Kanada als „Kanulocation“ durchaus auch für Anfänger geeignet. Gerne besucht werden die Kanuzonen im Algonquin Provincial Park, dem Kejimkujik Nationalpark oder am Bowron Lake. Es bieten sich dort sowohl Tagesausflüge als auch mehrtägige Touren an.

Mit dem Kajak zu Eisbergen aufbrechen – das ist eine besondere Form des Kajakfahrens und neben Kanada nur in wenigen Winkeln der Erde in dieser Form möglich. Dies verlangt allerdings schon etwas bessere Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit dem Paddel.

Die verschiedenen Wintersportmöglichkeiten der Rocky Mountains sind mannigfaltig. Die gemütlichen kanadischen Wintersportorte bieten eine ganz andere Atmosphäre als die überlaufenen Skigebiete in den Alpen. Abgesehen von der Schneesicherheit und der besonders angenehmen lockeren-leichten Schneebeschaffenheit in Kanada und den USA.

 

Kanadas Ski- und Wintersportgebiete

Außerdem sind die Gebiete in Nordamerika großzügiger und man hat in der Regel mehr Platz auf den Pisten und Strecken. Oft ist man mit dem Auto innerhalb weniger Minuten vom Stadtzentrum in der freien Natur und kann auf der Piste mit den Ski oder den Snowboard loslegen. In vielen kleineren Wintersportorten kann man noch dazu recht günstig Urlaub machen. So kann ein Winterurlaub in Kanada trotz Flug sogar günstiger sein, als ein Skiurlaub in den teuren Skizentren der Alpen.

Natürlich gibt es auch in den kanadischen Wintersportorten stärker frequentierte Orte mit entsprechend Restaurants, Hüttentrubel, Party und Aprés Ski. Man kann als Zuschauer natürlich auch so manches Weltcup-Rennen in Whistler (2 Autostunden von Vancouver entfernt) oder am Lake Louise im Banff-Nationalpark besuchen.

Neben diesen Gebieten sind auch Revelstoke, Big White, Mt. Norquay, Kicking Horse (alle B.C.), Marmot Basin, Castle Mountain (beide Alberta) und Mount Sainte Anne, Tremblant (beide Quebec) interessante Skiregionen. Für Heliskiing ist Last Frontier (B.C. nahe Alaska) und Bella Coola (B.C.) bekannt.

Sehr beliebt ist in Kanada auch Curling, eine Sportart die immerhin seit 1998 olympisch ist und von zwei Teams von je 4 Spielern auf dem Eis ausgetragen wird. Es ähnelt sehr dem Eisstockschießen und die kanadische Nationalmannschaft gilt als weltweit erfolgreichste.

Kurzum: Kanada ist eine der erfolgreichsten und wichtigsten Wintersportnationen. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Saison ist lang und die Möglichkeiten sind nahezu unendlich. Dies Olympischen Winterspiele wurden 1988 in Calgary (Alberta) und 2010 in Vancouver (British Columbia) ausgerichtet. Daneben wurden 1976 die Olympischen Sommerspiele in Montreal ausgerichtet.

 

Angeln, Whale Watching und Safari

Aber auch zum Angeln kommen viele Urlauber nach Kanada. Lizenzen kann man vielerorts erwerben, auch kann man mit gecharterten Booten sogenannte „Fishing trips“ auf das offene Meer des Atlantik oder Pazifik unternehmen. Ein Angelurlaub ist also sowohl im Binnenland, als auch auf dem Meer möglich und in jedem Urlaub nicht nur für Profis ein besonderes Erlebnis.

Natürlich kann man Whale Watching Touren unternehmen und die großen Meeressäuger vor den Küsten des Pazifiks und Atlantiks bewundern. Für viele Menschen ist dieses Erlebnis so ergreifend, dass sie noch lange davon erzählen. In Kanada gibt es unzählige Anbieter und ideale Möglichkeiten die Tiere hautnah zu beobachten und zu fotografieren.

Golf ist ein beliebter Sport in Kanada – nicht nur für Reiche. Es gibt viele Anlagen, wo man auch ohne Mitgliedskarte spielen darf. Auch Safaris in die kanadische Tier- und Pflanzenwelt und Fototouren mit Moschusochsen und sogar Grizzlys bieten unvergessliche Augenblicke.

Wasserratten kommen mit Wassersport in Kanada ebenfalls auf ihre Kosten. So gibt es viele Möglichkeiten zum baden, sowohl in den Seen als auch an den schönen Stränden der Ost- und Westküste. Besonders schöne Strände gibt es auf Vancouver Island, aber auch am anderen Ende des Landes auf Prince Edward Island und in Nova Scotia. An den Küsten kann man Surfen, Segeln und auch Tauchen. Spaß kommt auch bei Wildwasserfahrten auf. Für Rafting-Freunde gibt es hier viele Möglichkeiten.

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, die Natur des Landes zu erkunden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man immer mit den richtigen Anbietern und einem kompetenten einheimischen Guide unterwegs ist. Denn die Natur ist nicht nur schön, sondern kann zudem leider auch gefährlich sein. Empfehlungen hierzu geben in der Regel auch die örtlichen Fremdenverkehrsbüros.

Mit dem Hubschrauber lassen sich auch abgelegene Sehenswürdigkeiten besichtigen. Es gibt auch kombinierte Touren zu Fuss, mit dem Heli und per Ski. Dabei kann man die Berge des Landes entdecken, Skifahren, etwas besichtigen und wird dabei auch verpflegt. Alternativ kann man mit dem Wasserflugzeug Gletscher, Berge, Seen sowie Flusslandschaften in entlegenen Regionen bewundern.

Auch zahlreiche ausgezeichnete historische Stätten und Anwesen kombinieren zum Teil mit imposanter Landschaft, beeindruckenden Gärten und altehrwürdigen Gebäuden. Bekannt hierfür ist zum Beispiel der Hatley Park im Süden Vancouver Islands. Im Cretaceous Park (Badlands) in Alberta wandelt man auf den Spuren der Dinosaurier und kann bei Ausgrabungen teilnehmen.

In British Columbia kann man außerdem auf dem Shuswap Lake einen Urlaub mit dem Hausboot unternehmen. Ein Hausbooturlaub ist eine ruhige und erholsame Form des Reisens. Relaxen in Kanada – überhaupt kein Problem!

 

Heiße Quellen, Kultur und regionale Schwerpunkte

Es gibt auch zahlreiche Wellness und SPA Möglichkeiten in Kanada. Heilbäder wie zum Beispiel Grail Springs in Bancroft (Ontario) ermöglichen auf angenehmen Art einfach nur zu entspannen. Schlammpackungen, Algen aus dem Pazifik und Yoga helfen hier zur Ruhe zu kommen. Reisende aus der ganzen Welt besuchen das Temple Gardens Mineral Spa Resort in Moose Jaw (Saskatchewan) mit dem größten Pool (mit kombiniertem Außen- und Innenbereich) in ganz Kanada.

Heiße Quellen gibt es auch in British Columbia (Halcyon Hot Springs; Nakusp Hot Springs) und Alberta (Banff Upper Hot Springs; Miette Hot Springs).

Besonders interessant sind auch die zahlreichen Events im kulturellen Bereich, seien es nun die Feste der indigenen Bevölkerung oder der Akadier, Cowboys oder Einwanderer wie das Ukrainische Prärie-Festival in Dauphin (Manitoba). Die wichtigsten Metropolen sind Toronto, Montreal und Vancouver. Diese bieten das ganzen Jahr über kulturelle Veranstaltungen, Sportevents und Musikkonzerte an. Die Stadt Quebec (Ville de Quebec) gilt als französischste Stadt des ganzen Landes. Wer Rodeos mag, der sollte unbedingt die Calgary Stampede besuchen, die größte ihrer Art weltweit.

Bowling ist ebenfalls eine beliebte Feierabendsportart, ebenso kann man in vielen Einrichtungen zum Beispiel Dart oder Billard spielen.

Kanada mit dem Mietwagen oder Wohnmobil zu durchstreifen ist ideal, denn dann hat man an verschiedenen unterschiedlichen Orten die Möglichkeit die regionalen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Allerdings hat dies den Nachteil, dass man auch sehr viel Zeit hinter dem Steuer des Wohnmobils verbringt. Auch wenn man als Urlauber nur eine Region oder Provinz besuchen will, wird man sicher auf seine Kosten kommen.

Ganz Kanada in einem dreiwöchigen Urlaub kennen zu lernen ist unmöglich. Es empfiehlt sich schon einen regionalen Schwerpunkt zu setzen. Jede Provinz hat ihren eigenen kulturellen und landschaftlichen Charakter, hinzu kommen lokale Küche und Identität. Wer das frankophone Kanada entdecken will, der sollte Quebec und New Brunswick besuchen.

Der Indian Summer ist besonders schön in den Atlantikprovinzen, aber auch in Ontario und Quebec (Umland von Montreal). Rocky Mountains und glasklare Bergseen bieten Alberta und British Columbia.

 

Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten von Kanada zu beschreiben ist eine kaum erfüllbare Aufgabe, denn das Land hat unzählige Attraktionen. Da gibt es zum einen die unglaublich weite Natur, die insbesondere in den vielen Nationalparks entdeckt werden kann. Hier gibt es Bisons, Bären und andere in Europa selten zu findende Tiere wie Biber, Otter und Polarfüchse.

Mit seinen langen Wintern ist das nordamerikanische Land natürlich auch ideal für Freunde des Wintersports. In den letzten Jahren ist Kanada mehr und mehr auch zu einem beliebten Reiseziel für den Winterurlaub geworden.

Beeindruckende Landschaften und Nationalparks

Im Glacier NP findet man ca. 400 Gletscher und eine imposante Berglandschaft. Im Pacific Rim Nationalpark den West Coast Trail und beeindruckende Regenwälder der gemäßigten Zone, im Banff NP (ältester NP des Landes und Welterbe der UNESCO) eine alpine Landschaft mit seltener Tierwelt und im Jasper NP viele Berge und Seenlandschaften.

Die NP in Saskatchewan beeindrucken durch weite, hügelige Prärie, Seevögel und Eisbären findet man in Wapusk (Manitoba), am südlichsten Punkt des Landes in Ontario am Point Pelee findet man Königsschmetterlinge, am Oberen See kann man im Pukaskwa eine besondere Wald- und Seenlandschaft vorfinden.

Besondere Felsformationen findet man in Mingan Archipelago in Quebec, Prince Edward Island zeigt weite Dünenlandschaften und Sandsteinklippen, das Cape Breton in Nova Scotia zeigt Sümpfe und andere Landschaften, Fjorde findet man im Gros Morne in Neufundland, die Bay of Fundy in New Brunswick hat den höchsten Tidenhub der Erde und viele Meerestiere lassen sich beobachten.

Auch Whale Watching ist in Kanada möglich und bietet einem eine gute Möglichkeit die riesigen Meeresbewohner einmal aus der Nähe zu sehen.

Dazu kommen die interessanten arktischen und subarktischen Gebiete in den Territorien Yukon, Nordwest-Territorien und Nunavut, wo sich Nadelwälder, Tundren und polare Tierwelt entdecken lässt. Der Wood Buffalo NP ist reich an Waldbisonherden und mit einer Fläche größer wie die Schweiz der zweitgrößte Nationalpark der Erde.

 

Faszinierende Metropolen

Dazu kommen die faszinierenden Metropolen des nordamerikanischen Landes wie Toronto, das Finanzzentrum am Ontariosee, Montreal die ehemalige Olympiastadt im frankophonen Quebec, oder die Stadt Quebec mit ihrer schönen Altstadt, Vancouver die grüne Stadt mit vielen Parks und inmitten einer interessanten Landschaft, Ottawa die Hauptstadt mit vielen Regierungsgebäuden, Halifax mit dem Uhrturm und der Zitadelle und natürlich die interessanten Metropolen Edmonton und Calgary in Alberta, wo man den kanadischen, wilden Westen mit Saloons und Country Music entdeckt.

Auf die zahlreichen Aktivitäten in Kanada gehen wir im übrigen auch detailliert hier ein: Aktivitäten. Bekannt sind z.B. die Kayak- und Kanutouren durch das Land oder entlang der Küste. Natürlich kann man auch ausgedehnte Trekkingtouren unternehmen oder Skifahren, mit dem Schneemobil oder gar Hundeschlitten fahren oder eine der vielen historischen Stätten besuchen.

Viele Events locken jedes Jahr etliche Besucher und Reisende nach Kanada, bekannt ist auch das jährliche Manito Ahbee Festival in Winnipeg (Manitoba) wo man einen guten Eindruck über Kunst, Musik und Tradition der First Nations erhält. Es gibt aber regionale Feste der Akadier in New Brunswick, Ukrainer in Manitoba und auch typische Cowboy-Events und Rodeo, sowie Ausritte und Essen am Lagerfeuer in den Prärieprovinzen.

 

Städte & Metropolen

Obwohl Kanada insbesondere für seine Natur und seine Landschaft bekannt ist, hat das Land einige herausragende Städte und Metropolen zu bieten. Da wäre allen voran natürlich Toronto am Ontariosee nahe den USA zu nennen, die größte Stadt des Landes und Hauptstadt der Provinz Ontario. Zwar ist sie nicht Hauptstadt Kanadas, aber in vielerlei Hinsicht die wichtigste Stadt u.a. auch als Wirtschaftszentrum.

Neben vielen architektonischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten ist der 553 m hohe Fernsehturm CN Tower das Wahrzeichen Torontos und das höchste Gebäude des Kontinents. Wer die Niagarafälle besucht, sollte auf jeden Fall die Metropole besuchen. Mehr zu Toronto in unserem Special zu Toronto.

Die frankophone Metropole ist Montreal in Quebec. Bekannt wurde sie nicht nur durch die Weltausstellung 1967 oder die Olympiade 1976, sondern auch durch die faszinierende Untergrundstadt. In der Altstadt findet man noch Pferdedroschken und man merkt schnell, dass Französisch die Sprache und Lebensart der Stadt ist.

Vom Mont Royal kann man die Skyline der Stadt genießen. Daneben gibt es einen sehenswerten Botanischen Garten, zahlreiche Museen, die Basilika Notre-Dame de Montreal und die riesige Centre Bell, wo die Canadiens de Montreal ihre Heimspiele austragen. Das ganze Jahr locken Events Besucher an wie das Jazz Festival, World Filmfestival, das Komödiantenfestival, der Karneval und die Formel-1.

 

Ottawa, Quebec und Vancouver

Ottawa, die Bundeshauptstadt liegt am gleichnamige Fluss in Ontario. Sie ist kleiner als die vorgenannten aber durchaus einen Besuch wert. Hier findet man zahlreiche Gebäude und Institutionen Kanadas, wie das Parlament mit dem 92 m hohen Peace Tower und dem Vorplatz mit Centennial Flame, sowie der Bibliothek und ganz in der Nähe dem Obersten Gerichtshof.

Das Kanada nach wie vor enge Verbindungen nach Großbritannien pflegt erkennt man an der Statue von Queen Elizabeth II. Sehenswert sind auch die Nationalgallerie, das Canadian Museum of Civilization (mit Ausstellungen zu den First Nations) und das War Museum. Ein beliebter Park ist der Confederation Park, besuchen kann man auch die Kathedrale Notre-Dame d´Ottawa und das bekannte Hotel Chateau Laurier.

Quebec, die gleichnamige Hauptstadt der Provinz hat noch einen richtigen Altstadtkern und ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO. Ins Auge fällt das imposante Hotel Chateau Frontenac, außerdem gibt es eine Zitadelle, ein Kunstmuseum, eine Basilika und die Stadtmauer. Auch der Karneval in Quebec ist ein bekanntes Event. Beeindruckend ist auch der 83,5 m hohe Wasserfall Montmorency-Fall.

Als eine Stadt mit besonders hoher Lebensqualität gilt Vancouver, im klimatisch begünstigten (wenn auch manchmal regnerischen) Südwesten von British Columbia. Die Stadt und das in den Bergen etwas entfernte Whistler trugen die Olympischen Winterspiele 2010 aus. Sie ist auch das Zentrum der kanadischen Filmindustrie und rangiert auf dem Kontinent direkt hinter Los Angeles und New York.

Hier haben sich schon historisch viele Asiaten niedergelassen und zuletzt kamen viele Hongkong-Chinesen vor der Übernahme der ehemaligen britischen Kronkolonie durch China hierher. Ein bekanntes Event ist daher auch das Chinesische Neujahrsfest mit Drachenbooten.

Besondere Gebäude sind unter anderem außerdem mit dem Marine Building, One Wall Centre und dem Living Shangri-La zu besichtigen. Die Skyline ist durchaus sehenswert, einen guten Ausblick eröffnet die Aussichtsplattform Vancouver Lookout. Viel Grün findet man in der Stadt und zahlreiche Parks (u.a. der Stanley Park mit Vancouver Aquarium), ein Chinesischer Garten in Chinatown und zwei Botanische Gärten machen die Metropole besonders attraktiv.

Dazu kommen viele interessante Museen wie das Museum of Anthropology und das Vancouver Maritime Museum, sowie die riesige Vancouver Art Gallery. Besonders die Landschaft um Vancouver und das nahe Vancouver Island sowie die schöne Hauptstadt von British Columbia, Victoria sind ebenfalls Gründe in diese Region zu reisen.

 

Metropolen der Provinzen

Daneben gibt es auch noch andere sehenswerte Städte wie das Zentrum der Atlantikprovinzen Halifax. Wahrzeichen der City ist der Uhrturm, weitere Sehenswürdigkeiten sind die City Hall und die Art Gallery sowie Pier 21 und die Friedhöfe, wo viele Titanic-Opfer bestattet sind.

Die Hauptstadt von Alberta ist Edmonton, die Stadt ist sehr weitflächig und hat einige Sehenswürdigkeiten wie das Fort Edmonton Park, ein Nachbau der Hudson´s Bay Company, der 149 m hohe Epcor Tower, der Bell Tower, das Alberta Railway Museum, ein Tempel der Sikhs, zahlreiche Museen wie das Royal Alberta Museum und die West Edmonton Mall, ein sehr großes Einkaufzentrum.

Ebenfalls in Alberta liegt Calgary, das durch die Olympischen Winterspiele 1988 bekannt wurde. Die faszinierende Stadt ist modern und kulturell interessant. Das Glenbow Museum liefert unter anderem Ausstellungen zum historischen Leben in Alberta und zu den First Nations. Zahlreiche Parks lockern das Stadtbild grün auf, außerdem findet man einige Westernbars, viel Country Music und ein belebtes Nachtleben.

Auch heute noch ist die Stadt ein Wintersportzentrum, jede Saison finden hier Bob- und Rodelwettbewerbe statt. Eine der bekanntesten kanadischen Eishockeymannschaften kommt ebenfalls aus der Stadt, die Calgary Flames.

Diese Städte sind aber nur eine Auswahl, es gibt daneben noch viele andere Provinzmetropolen oder auch Kleinstädte, die ihren Charme haben und mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten durchaus einen Besuch wert sind.

Zu nennen sind da unter anderem Winnipeg in Manitoba, Regina und Saskatoon in Saskatchewan, Fredericton und Saint John in New Brunswick, St. John´s in Neufundland, das hübsche Charlottetown auf Prince Edward Island und in den Territorien Whitehorse, Yellowknife und Iqaluit.

 

Toronto

Am nordwestlichen Ufer des Ontariosees liegt Toronto. Als größte Stadt Kanadas mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern hat es einiges zu bieten und wird gerne auf Kanadareisen besucht. Als Metropolregion hat die Stadt sogar über 6 Millionen Einwohner. Tendenz steigend!

Hier ist einiges los und besonders wirtschaftlich ist die Region am Golden Horseshoe ein Schwergewicht. Dies erkennt man, wenn man den Finanz- und Bankendistrikt direkt am See besichtigt. Übrigens zählt die Börse von Toronto zu den Top7 der Welt.

Die gesamte Region zählt zu den dichtest besiedelten Bereichen Kanadas. Trotzdem gibt es hier neben dem Stadtleben auch viel Natur zu entdecken. Das Klima ist hier im übrigen gemäßigt mit ausgeprägten Jahreszeiten und ganzjährigem Niederschlag. Am meisten regnet es allerdings im Sommer. Die Nähe zu See wirkt sich mildernd aus. Im Winter liegt auch in der Stadt oft Schnee.

 

Kurzer Steckbrief

Gründungsjahr 1793
Fläche ca. 630 qkm
Einwohner ca. 2,6 Millionen
Ballungszentrum ca. 6 Millionen
Einwohnerdichte ca. 4.200/ qkm
Herkunft Briten, Franzosen, Deutsche, Italiener, Griechen, Chinesen, Inder, Koreaner, Afroamerikaner
Staat Kanada
Provinz Ontario
Region Greater Toronto Area
Zeitzone UTC -5

Toronto ist eine typische Einwandererstadt, hier leben Menschen aus allen Teilen der Erde. Chinesen, Inder, Koreaner, Afroamerikaner und Europäer aus Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien oder Griechenland. Es gibt Stadtviertel wie Chinatown oder Greektown, die historisch besonders von einer Gruppe dominiert werden. Englisch ist Amtssprache und wird von nahezu allen Bewohnern beherrscht, eher wenige sprechen hier die zweite Landessprache Kanadas, Französisch.

Multikulturell sind auch die Religion, hier leben Katholiken, Protestanten, Buddhisten, Hindus und Moslems. Außerdem auch orthodoxe Christen, Juden und Sikhs. Das Zusammenleben der Menschen in Toronto ist meist friedlich nebeneinander und Toronto hat den Ruf der sichersten Großstadt ganz Nordamerikas. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind für eine Städtetour mehr als reichhaltig.

Es besteht unter anderem eine Städtepartnerschaft zwischen Toronto und der deutschen Stadt Frankfurt am Main. Dies führt zu einem regen Austausch in Bereich Kultur, Wissenschaft und Bildung.

 

Sehenswürdigkeiten von Toronto

Die Sehenswürdigkeiten in Toronto sind immens. Architektonische Bauwerke wie der Canadian National Tower (Wahrzeichen) fallen ins Auge. Die Stadt ist außerdem reichlich ausgestattet mit Wolkenkratzern (der höchste ist der First Canadian Place mit 298 m). Die typischen Baby-and-Gable Häuser findet man dagegen in den Vierteln  Cabbagetown, Little Italy und The Annex. Das Rogers Centre ist die Sportstätte schlechthin, denn sie hat ein komplett zurückfahrbares Dach (einzigartig weltweit) und die größte Videotafel der Erde.

Auch kulturell hat Toronto einiges zu bieten. Das Toronto Symphony Orchestra ist weltbekannt. Sehenswert sind auch die Art Gallery of Ontario, das Royal Ontario Museum und natürlich Canada´s Walk of Fame. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte Fort York besuchen. Wissenschaftlicher geht es im Ontario Science Center zu.

Die Yonge Street ist eine der wichtigsten Straßen der Stadt und außerdem ideal zu einer Shoppingtour. Das Fairmont Royal York an der Front Street ist ein berühmtes Luxushotel. PATH bezeichnet die größte Untergrundstadt der Welt. Geschäfte, Büros und Ämter sind durch ein Fußgängertunnelsystem miteinander verbunden. Ein absolutes Highlight!

Die Konzerthalle Roy Thomson Hall, das Royal Alexandra Theatre oder das Opernhaus das Four Seasons Centre sollte man auch einmal besucht haben! Natürlich hat die Stadt auch zahlreiche Events über das Jahr zu bieten wie z.B. das Toronto International Film Festival, die Canadian Music Week und das Beaches International Jazz Festival. Weihnachtsstimmung trifft man auf der Toronto Santa Claus Parade, die seit 1905 stattfindet und seit vielen Jahren im kanadischen TV zu sehen ist.

Neben diesen ganzen Highlight ist Toronto auch eine Stadt der Parks und Gärten. Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich der größte Park, der High Park. Er ist ein Naherholungsgebiet und besitzt auch einen Zoo. Ein wichtiger botanischer Garten sind Allan Gardens mit Gewächshäusern und etlichen tropischen Pflanzen. Für Ausflüge geeignet sind auch der Toronto Zoo und die vorgelagerten Inseln, die Toronto Islands.

 

Sehenswürdigkeiten von Akureyri

Akureyri ist schon eine besondere Stadt und Sehenswürdigkeiten gibt es hier im Norden von Island genügend zu entdecken. Wer Island besucht wird in der Regel am Flughafen Keflavik im Südwesten des Landes nahe der Hauptstadt Reykjavik landen. Mittlerweile bieten verschiedene Airlines attraktive Tarife an, um günstig nach Island zu reisen. Akureyri zu besuchen ist da allerdings noch immer schwieriger, da es außerhalb der Hauptstadtregion liegt. Dafür ist die Stadt allerdings wirklich etwas besonders, die Sehenswürdigkeiten in Akureyri lassen sich im übrigen alle recht gut und leicht erkunden, so dass man wenig Zeit verliert und vielleicht noch Freiraum für die imposante Natur der Umgebung bleibt.

islaendische flagge
Flagge von ISland

Akureyri verfügt allerdings auch über einen internationalen Flughafen und ist auch von den größeren Flughäfen Islands erreichbar. Viele Reisende kommen allerdings auch über die Routen der Kreuzfahrtschiffe in die Stadt, die diese als Reiseziel in dessen Hafen anlaufen. Traditionell ist die Stadt mit ca. 18.000 Einwohnern das größte Einwohnerzentrum neben der Hauptstadtregion und das Zentrum des gesamten Norden des Landes. Wirtschaftlich lebt die Stadt immer noch stark vom Fischfang und -verarbeitung, aber auch mehr und mehr vom Tourismus. Hier gibt es auch ein breit gefächertes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und Bildungseinrichtungen (u.a. seit 1987 eine Universität).

Akureyri hat viele Sehenswürdigkeiten, nicht nur die saubere Natur sondern auch kulturelle Einrichtungen. Sehenswert sind u.a. einige Kirchen wie die bekannte Akureyrarkirkja, eine evangelische Kirche mit besonderen Glasfenstern und moderner Architektur, einige Museen wie das Heimatmuseum, Kunstmuseum und Naturkundemuseum sowie einen größen Botanischen Garten. Am Flughafen findet man das Transportmuseum mit einen Ausstellungsstücken aus der Luftfahrt aber auch anderer Verkehrsmittel. Als Zentrum des Nordens war die Stadt auch Heimat zahlreicher Dichter, z.B. Jon Sveinsson (Autor der Nonni-Bücher) dessen Haus man hier besichtigen kann (Nonnahus). Auch kann man das Davidshus (vom Schriftsteller David Stefansson) und auch das Haus von Matthias Jochumsson besichtigen, der u.a. den Text zur isländischen Nationalhymne schrieb. Weihnachtslich wird es das ganze Jahr über im Weihnachtshaus vor den Toren der Stadt, so kann man auch im Juni vom Weihnachtsmann und seinen Rentieren träumen.

Geografisch liegt die Stadt idyllisch am weit ins Land reichenden Fjord Eyjafjördur. Für isländische Verhältnisse ist die Landschaft hier recht grün und es gibt sogar einige Wälder. Das Klima hier ist relativ mild, wenn man bedenkt dass man sich hier nur knapp unterhalb des Polarkreises befindet.

 

Umgebung von Akureyri

In den langen Mittsommernächten eignet sich die Stadt insbesondere als Ausgangspunkt für die vielen Sehenswürdigkeiten im Norden Islands. Hierzu zählen u.a. die beliebten Wasserfälle Godafoss, Dettifoss, Selfoss und Aldeyjarfoss sowie der Myvatn (Mückenschutz nicht vergessen) mit seiner von erkalteter Lava geformten oft surreal wirkenden Umgebung. Ein Erlebnis ist auch eine Tour nach Asbyrgi, die hufeisenförmige und bewaldete Schlucht, die laut Sage ein Abdruck des achtbeinigen der isländischen Mythologie entstammenden Pferdes Sleipnir ist. Auch ist man schnell in Husavik, von wo man auch schöne Walbeobachtungstouren unternehmen kann oder das Walmuseum besuchen kann. Alternativ kann man natürlich auch das Phallusmuseum besuchen, das weltweit einzigartig ist. Etwas Besonderes ist auch ein Ausflug auf die zu Akureyri gehörende Insel Grimsey, wo man hier auf Höhe des Polarkreises insbesondere die Vogelwelt mit Papageitauchern und Lummen bestaunen kann.

 

Sehenswürdigkeiten von Tirana

Die größte Stadt Albaniens hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Tirana ist nicht nur die Hauptstadt des Balkanlandes an der Adria und des Ionischen Meeres, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Skipetaren-Nation. Geografisch liegt die kleine Metropole am westlichen Fuß des Dajti-Berges, der immerhin auf 1.611 m heranreicht in Mittelalbanien. Tirana selbst liegt auf einer Höhe um die 110 m und ist in 11 Stadtbezirke geliedert.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Das Umland wird von einem Grüngürtel geprägt und die hügelige Landschaft geht Richtung Nordwesten in die bis an Meer reichende Ebene über. Nicht weit von der Stadt verläuft der gleichnamige Fluß Tirana, südlicher verläuft außerdem der Erzen. Durch die Stadtmittel plätschert die Lana. Wer Wasser mag, sollte auch den künstlichen See im Großen Park der City besuchen. Klimatisch profiert Tirana vom angenehmen Mittelmeerklima, auch wenn es bereits weiter im Landesinneren liegt.

Die Anzahl der Sonnenstunden ist hoch, insbesondere im Sommer 11 h und mehr an einem Tag scheinen. Sonnenschutzmittel sind für Reisende aus Nord- und Mitteleuropa dringend zu empfehlen. Die meisten Niederschläge und Regentage findet man im Winterhalbjahr. Nach dem Ende der kommunistischen Diktatur Albaniens begann der Trend der Landflucht, so dass die Städte und insbesondere die Hauptstadt einen starken Bevölkerungszuwachs erfuhr. Dies brachte allerdings auch immense Probleme bei der Infrastruktur wie Bildungs- und Verkehrsprobleme. Traditionell wurde hier zwar die südgegische Variante des Albanischen gesprochen, durch die starke Zuwanderung sind aber mittlerweile fast alle Dialekte des Landes hier im Alltag zu hören.

Durch die politische Anbindung an West- und Mitteleuropa und die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen, aber auch des Tourismus, sprechen heute die Albaner durchaus einige Fremdsprachen. Auch durch starke Auswanderung und spätere wieder Einwanderung und TV-Programme aus dem Ausland sind Kenntnisse in verschiedenen Sprachen wie Englisch, Italienisch und Deutsch vorhanden. Als typische City für Städtereisen hat sich Tirana allerdings noch nicht etabliert, wobei sie durchaus einige Sehenswürdigkeiten besitzt.

Das Stadtbild ist von verschiedenen Epochen aber insbesondere von der kommunistischen Zeit und der osmanischen-orientalischen Kultur geprägt. Mittlerweile hat man die tristen sozialistischen Bauten mit Farbe etwas aufgeheitert. Im Mittelpunkt der Sehenswürdigkeiten in Tirana befindet sich der Skanderbeg-Platz mit Skanderbeg-Statue (benannt nach dem albanischen Nationalhelden), hier findet man den Kulturpalast (mit Nationaloper), das Historische Nationalmuseum und das Tirnana International Hotel. Hier findet man auch den Uhrturm und die imposante Et’hem-Bey-Moschee. Beeindruckend ist auch der TID Tower. In der Stadt befinden sich auch zahlreiche Regierungsgebäude (Regierungssitz, Kongreßpalast, Präsidialamt und Ministerrat) und Botschaften. Die Stadt ist relativ grün und bietet einige Parks zum Verweilen an. Sehenswert sind auch der Zoologisch- und der Botanische Garten. auch Shoppingmöglichkeiten gibt es einige auf den Boulevards der Stadt, ebenso gute Restaurants und sogar ein Nachtleben. Sportveranstaltungen finden u.a. im Qemal-Stafa-Stadion statt, wo auch die albanische Nationalmannschaft sowie die Vereine KF und KS Dinamo spielen. Im Südosten der Stadt kann man sich das Monument Mutter Albanien anschauen. Gerne besucht wird auch die Nationale Kunstgalerie und das Ärchäologische Nationalmuseum, wo man mehr über die Geschichte Albaniens zwischen Steinzeit und osmanischer Eroberung erfährt.

 

Umgebung von Tirana

Ca. 17 im Nordwesten befindet sich der Tirana International Airport Nënë Tereza, über den man die City auch per Flugzeug erreichen kann. Den Hausberg Dajti kann man mittlerweile auch über eine Gondelbahn erreichen und hat eine gute Aussicht auf die Stadt und das Umland. Es gibt auch einige Sehenswürdigkeiten aus der frühbyzantinischen Zeit wie etwa die Festung Petrela auf der Straße nach Elbasan. Die sehenswerte Burg war im 15. Jahrhundert auch ein Teil der Wehranlagen des Fürsten Skanderbeg.

 

Sehenswürdigkeiten von Andorra la Vella

Andorra la Vella – in der höchstgelegenen Hauptstadt von Europa (immerhin liegt die Stadt auf 1.011 m Höhe) gibt es einiges zu entdecken. Urlauber finden reichlich Sehenswürdigkeiten in Andorra la Vella. Die einzige Stadt des Landes befindet sich im Südwesten des Fürstentums, hier in den östlichen Pyrenäen treffen sich die Gebirgsbäche Valira d´Encamp und Valira d´Ordino zum Fluß Valira. Im Winter ergeben sich hier hervorragende Skigebiete und Wintersportmöglichkeiten.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Ansonsten ist das Klima hier gemäßigt mit warmen Sommern mit wenig Niederschlag. Auch im Sommer ist natürlich die umgebende Bergwelt mit tiefen Schlucht und Flüßen ideal für Wanderungen, aber auch Bergsport. Mit fast 23.000 Einwohnern ist Andorra la Vella zwar nach deutschen Maßstäben eine eher kleinere Metropole, aber als Hauptstadt eines Zwegstaates spart sie nicht mit Sehenswürdigkeiten.

Seit 1707 ist die Casa de la Vall (Haus des Tales) schon Sitz des Generalrates der Täler Andorras. Damit ist es auch Regierungsgebäude und auch daneben Gerichtsgebäude. Zunächst war das bereits 1580 gebaute Gebäude ein Patrizierhaus der Familie Busquet. Bekannt sind die beiden Tauebnschläge, die als Türme emporragen. Im oberen Bereich befindet sich das Gericht, im ersten Stock dann der Sitzungssaal des Generalrats des kleinen Landes. Außerdem eine Kapelle und der Schrank der Sieben Schlüssel mit historischen Dokumenten. Man findet außerdem noch eine Küche, da früher die Generalräte bis zur Beschlussfindung (die manchmal länger dauerte) im Haus bleiben mussten. Im Garten des Hauses findet man die Skulptur “der Tanz” vom Künstler Francesc Viladomat. Außerdem findet man auf dem Platz im Norden ein Denkmal zur Unabhängigkeit des Landes 1993 von Emili Armengol.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind Kirchen Santa Coloma aus dem 9. Jahrhundert und Sant Esteve aus dem 11. Jahrhundert. Diese beiden Gotteshäuser sind typische Kirchen der Region und durchaus einen Besuch wert. Bis heute sind die Menschen in Andorra, aber auch in den wichtigen Nachbarländern Spanien und Frankreich mehrheitlich römisch-katholisch geprägt. Zahlreiche religiöse Feste werden über das Jahr begangen. Überhaupt sind die Verbindungen in die Nachbarländer eng und so gibt es eine Städtepartnerschaft mit Foix in Frankreich und Valls in Spanien.

Wer sich für Brücken interessiert, der sollte die Margineda-Brücke besichtigen – eine der weiteren Sehenswürdigkeiten. Wer sich dagegen für historische Schlösser interessiert, der sollte Sant Vicenç d’Enclar besichtigen. Auch das Zentrum von Andorra ist mit modernen Gebäuden und hervorragenden Shoppingsmöglichkeiten durchaus ein paar Stunden wert. Andorra selbst ist aufgrund steuerlicher Attraktivität bekannt als Einkaufsparadies (aber auch Sitz für Finanzunternehmen wie Banken und Versicherungen). Insbesondere an den Wochenende kommen Scharen von Bürgern der Nachbarstaaten um hier in den Einkaufsmeilen ein Schnäppchen zu machen.

Wer es sportlich mag, sollte sich ein Fußballspiel im örtlichen Estadi Comunal d’Andorra la Vella anschauen, hier spielen Vereine wie z.b. UE Santa Coloma und CE Principat. Außerdem wurden hier schon Partien im Europapokal ausgetragen.

Dabei ist das Warenangebot riesig, insbesondere bei Mode, Uhren und Schmuck aber auch Unterhaltungselektronik. Ansonsten findet man ebenfalls zahlreiche Hotels und Restaurants, deren bandbreite in alle Preisklassen reicht. Bekannte Feiertage sind der Nationalfeiertag (8. September) und der Tag der Verfassung (14. März). Auch kulturell gibt es hier einige zu entdecken, auf verschiedenen Fest entdeckt man schnell die Verwandtschaft zu den nahen Katalanen. Typische Tänze der Andorraner sind Marratxa und die Contrapà.

 

Umgebung von Andorra la Vella

Natürlich ist auch die Bergwelt von Andorra immer einen Auflug wert, genauso kann man ebenfalls einen Ausflug in die französischen oder spanischen Pyrenäen machen. Auslfugsziele gibt es jedenfalls reichlich und wer möchte, kann auch einen Tripp ans Mittelmeer unternehmen. Selbst nach Barcelona braucht man noch keine 3 h Autofahrt, andere Orte am Meer sind aber schneller zu erreichen. Andere Sehenswürdigkeiten in Andorra sind einige Museen wie das Museum Josep Viladomat oder das Museum der Modelle romanischer Kunst in Escaldes-Engordany, sowie Nationalmuseum des Automobils in Encamp.

 

Sehenswürdigkeiten von Berlin

Berlin ist seit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wieder die deutsche Hauptstadt. Die Stadt wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und ist mit 3,45 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im gesamten deutschsprachigen Raum. Nach London ist sie die zweitgrößte Metropole der Europäischen Union. Berlin hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Events – das ganze Jahr über zu bieten und ist eine der meistbesuchten Städte weltweit. Nach London und Paris ist sie das Städtereiseziel in Europa! Es ist außerdem eine weltweit bekannte Messe- und Kongressstadt. Ob per Flugzeug, Auto oder Bahn – Berlin ist eine vielbesuchte City.

deutsche flagge
Flagge von Deutschland

Sollten man hierhin eine Städtereise unternehmen, wird einem sicherlich nicht langweilig, denn hier gibt es jeden Tag Kultur, Kunst, Politik und Geschichte zu entdecken. Die wichtigsten Regierungsinstitutionen sind mittlerweile ebenfalls wieder in Berlin ansässig, in Bonn der ehemaligen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland sind meist nur noch Außenstellen verschiedener Ministerien vorhanden.

Ganz Berlin pulsiert und man trifft hier Touristen, Musiker und Einwanderer aus der ganzen Welt. Die Metropole gilt als Weltstadt und als weltoffen. Dabei ist sie an vielen Ecken sehr grün und gemütlich. Es gibt zahlreiche Seen wie Müggelsee (mit seinem beliebten Strandbad), Tegeler See und Wannsee sowie Flüsse wie Spree und Havel. Die Stadt ist in zwölf Bezirke unterteilt, von denen jeder seinen eigenen Charme hat. Der Berliner selbst liebt seinen Kiez, wo er sich noch wohler fühlt als im Rest Berlins. Die Mentalität der Berliner ist ebenfalls eine besondere und gilt als keck und direkt (“Berliner Schnauze”). Letztlich wird man sich hier jedoch in der Regel schnell wohlfühlen und feststellen, dass die Berliner meist reichlich Humor haben.

So wird man schnell ins Gespräch kommen, auf jeden Fall bei einer Kneipentour und eine Berliner Weiße (mit Schuss) sollte man ebenfalls dabei probieren. Das Nachtleben aber auch die kulinarischen Angebote der Metropole sind auf hohem internationalem Niveau und man findet fast alles, was das Herz begehrt. Durch die lange Teilung der Stadt in Kalten Krieg als Folge des Zweiten Weltkriegs, sind bis heute der Osten und Westen der Stadt im manchen Bereich noch verschieden, wobei es sich mehr und mehr angleicht. Das Wahrzeichen von Berlin ist das Brandenburger Tor, welche zwischen 1788 und 1791 erbaut wurde. Seit 1999 hat der Deutsche Bundestag seinen Sitz im Reichtagsgebäude, welches 1894 fertig gestellt wurde.

Die ganze Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten kann übrigen gut mit dem U-Bahnnetz oder den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln erkundet werden. Auf der Museumsinsel (Weltkulturerbe der UNESCO) findet man neben dem Pergamonmuseum auch das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie und das Bode Museum. Sehenswert sind aber auch andere Museen wie das Deutsche Historische Museum, das Naturkundemuseum, die Neue Nationalgalerie, die Gemäldesammlung auf Jagdschloss Grunewald, das Deutsche Technik Museum, das Jüdische Museum und das Märkische Museum. 

Wer sich für Ethnologie interessiert, sollte das Museumszentrum Berlin-Dahlem besuchen, hier findet man u.a. auch das Museum für Asiatische Kunst. In die Zeit des Kalten Krieges kann man eintauchen im Museum am Checkpoint Charlie und auch im Stasi-Museum. Bekannte weitere Sehenswürdigkeiten in Berlin sind der Potsdamer Platz (mit dem Sony Center), das Rote Rathaus, die Zitadelle Spandau, das Schloss Charlottenburg, der Berliner Dom, die Gedächtniskirche, St. Marienkirche, Nikolaikirche (älteste Kirche Berlins), der Französische Dom, Schloss Bellevue (Amtssitz des Bundespräsidenten), das Denkmal für die ermordeten Juden Europas (oft auch als Holocaust-Denkmal bezeichnet), die Einkaufsstraße Kurfürstendamm, die Neue Synagoge, die Deutsche Staatsoper, das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) und natürlich der Alexanderplatz mit Weltzeituhr. In Berlin gibt es sogar einen Shaolin-Tempel, der der einzige Ableger aus der Provinz Henan, China. Es gibt natürlich auch einige Theater in Berlin wie das Berliner Ensemble und das Theater des Westens, die einem das ganze Jahr über interessante Vorstellungen bieten. Bekannt sind auch Events wie die Berlinale (größtes Publikumsfestival der Welt), Jazzfest, Berlin-Marathon, Literaturfestival, Karneval der Kulturen, CSD und das Myfest am 1. Mai.

Der 368 m hohe Fernsehturm ist das höchste Gebäude ganz Deutschlands. Im Bezirk Charlottenburg steht der immerhin 150 m hohe Funkturm, sowie das Olympiastadion wo 1936 die Olympischen Spiele stattfanden. Weltweit bekannt auch für seine Wissenschaftler ist die Berliner Humboldt Universität. Berlin ist wie gesagt auch eine sehr grüne Stadt, besonders bekannte Parks sind der Große Tiergarten, der Treptower Park und der Botanische Garten. Bekannt sind auch der Lustgarten, Glienicke, Viktoriapark und die Pfaueninsel. Natürlich gibt es auch Zoos wie der Zoologische Garten, der Tierpark und das Aquarium. An heißen Sommertagen (die es gar nicht so selten hier gibt) sollte man unbedingt die Strandbars und Strände der Stadt besuchen wie im Bereich der Spree und Havel.

 

Umgebung von Berlin

Berlin bietet also unzählige Sehenswürdigkeiten und wird sicherlich nie langweilig. Es ist nahezu für jeden eine Freizeitbeschäftigung zu finden. Wer dennoch einmal das Umland besuchen will, wird sich wundern wie viel Natur nicht nur in sondern auch außerhalb der deutschen Haupstadt zu finden ist. Die Brandenburger Fluss- und Seenlandschaft ist sicherlich sehenswert. Insbesondere auch Rad- oder Kanutouren bietet sich an. Im Sommer fahren viele Berliner selbst auch an die Ostsee oder an die Seen Mecklenburgs. Auch Ausflüge nach Polen bieten sich an. Besonders ein Besuch in Brandenburgs Haupstadt Potsdam bietet sich an. Hier kann man Schloss Sanssouci, das Orangerieschloss, das Neue Palais oder die russische Kolonie Alexandrowka besichtigen. Auch ein Besuch in den zahlreichen Gärten wie dem Wildpark Potsdam bietet sich an.