Europas Staaten: Estland

Das kleine baltische Land Estland ist das nördlichste der Baltenstaaten. Nachbarstaaten sind Lettland im Süden und Russland im Osten. Im Westen wird es begrenzt durch die Ostsee (Finnischer Meerbusen). Das Land hat enge Beziehungen zu Finnland aber auch bis in die heutige Zeit zu Deutschland und anderen skandinavischen Staaten, Reisen nach Estland sind seit dem Ende des Kalten Krieges wieder relativ einfach möglich.

estnische flagge
Flagge von Estland

Estland ist eines der Länder, die nach dem Ende des Kalten Krieges 1991 neu entstanden. Vorher gehörte es wie Lettland und Litauen zur Sowjetunion. Das Land hat sich nach seiner Unabhängigkeit rasant entwickelt und gilt als eines der Musterländer. Es ist heute Mitglied der Nato und seit 2004 der EU, sowie zahlreicher anderer europäischer und internationaler Organisationen.

Die einstige Währung von Estland, die Estnische Krone wurde 2011 durch den Euro abgelöst. Die Amtssprache des Landes ist Estnisch, eine finnougrische Sprache. Neben den Esten lebt auch eine starke russische Minderheit im Land, außerdem Ukrainer, Weißrussen und Finnen. Neben der Estnisch Evangelisch-Lutherischen Kirche (EELK) gibt es auch orthodoxe Christen im Land, sowie Baptisten und Katholiken.

Insbesondere im Bereich Telekommunikation ist Estland vorbildlich, fast jeder hat ein Mobiltelefon und der Internetzugang ist sogar gesetzlich garantiert. Die Hauptverkehrsstraße ist die Via Baltica, ein internationaler Flughafen befindet sich in der Hauptstadt Tallinn (Ülemiste). Estland ist aber auch gut per Fähre zu erreichen. Die Wirtschaft des Landes orientiert sich an skandinavischen Prinzipien (flache Hierarchien) ist aber liberaler. Die Steuergesetzgebung bemüht sich für internationale Unternehmen und Investitionen attraktiv zu sein.

Auf dem internationalen Musikmarkt konnten schon einige Gruppen aus Estland Erfolge verzeichnen. Bekannt sind u.a. Eda-Ines Etti, Tanel Pardar und Vanilla Ninja. 2001 gewann Estland den Eurovision song Contest, der 2002 dann in Tallinn stattfand. Die Altstadt von Tallinn (früher Reval) ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe, Sehenswürdigkeiten sind u.a. der Rathausplatz mit dem historischen gotischen Rathaus, der Dom und Kirchen wie die St. Nikolaikirche, der Kanonenturm “Kiek in de Kök”, die alte Ratsapotheke, die Alexander Newski Kathedrale, das Haus der Schwarzenhäupterbruderschaft und auch die Stadtmauer, sollte man sich auf Reisen nach Estland nicht entgehen lassen.

Auch zahlreiche Museen wie das Estnische Kunstmuseum sind Anziehungspunkte. Im Sommer sind aber auch die vielen Restaurants und die freien Biergärten gut besucht. Die langen Nächte laden zum Verweilen ein und ganz bekannt sind dann die Folklorenächte, in denen überall estnisches Liedgut zwischen Seen, Wäldern und an der Ostsee erklingt.

Bekannt ist Estland auch für seine interessanten Moorlandschaften, seine kilometerlange und einsame Sandstrände, imposante Kalksteinfelsen und eine Natur, die noch viel Ruhe und Entspannung ermöglicht. Die großen Inseln in der Ostsee wie Saaremaa sind ebenfalls einen Abstecher wert.

 

Länderinfo Ecuador

Der Andenstaat Ecuador ist mit ca. 256.000 qkm einer der kleineren Staaten Südamerikas und nur geringfügig größer als Großbritannien. Ecuador ist eines der vielseitigsten Länder in Südamerika und daher sind Reisen nach Ecuador besonders beliebt. Seine Hauptstadt ist Quito, sie liegt auf ca. 2.850 m Höhe und ist damit einer der höchst gelegenen Hauptstädte der Erde.  Größte Stadt ist allerdings die Metropole Guayaquil. Hier befindet sich auch der wichtigste Hafen des Landes.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Ecuador ist eine Präsidialrepublik, Amtssprachen sind Spanisch und Ketschua. Nachbarstaaten von Ecuador sind Kolumbien im Norden und Peru im Süden. Reist man von der Pazifikküste ca. 1.000 km Richtung Westen, gelangt man in das Natuarparadies der Galápagos-Inseln.

Ecuador ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Land führt. Der größere Teil des Landes befindet sich im Übrigen südlich davon. Zu Ecuador gehören auch die Galápagos-Inseln, die bekannt sind für ihre außergewöhnliche Tier und Pflanzenwelt mit vielen endemischen Arten. Diese sind auch ein besonderes Ziel für Reisen nach Ecuador. Sehenswert ist auch der Regenwald am Osthang der Anden und das koloniale Zentrum von Quito, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Dazu kommen die Vulkane und die berüchtigte Straße der Vulkane als Sehenswürdigkeit hinzu, sowie zum Relaxen die herrlichen, palmengesäumten Strände im Küstengebiet.

Durch die unterschiedlichen Höhenlagen der Anden ist das Klima in Ecuador sehr vielfältig, es reicht von tropisch mit Regenzeiten an der Küste zu schneebedeckten Gipfeln. Ecuador liegt in einer tektonisch aktiven Zone und es ist daher anfällig für Erdbeben.

Auf Ihren Reisen nach Ecuador werden Sie auch eine bunte Tierwelt erleben. Die Tier- und Pflanzenwelt wird in einigen Nationalparks geschützt, außerdem stehen einige Biosphärenreservate unter dem Schutz der UNESCO wie der Galapagos-Nationalpark und der Yusuní-Nationalpark. Die meisten Bewohner des Landes sind Mestizen, es gibt Minderheiten von Indígenas, Europäer, Afroamerikaner und Mulatten. Stärkste Religion ist die römisch-katholische Kirche. Mit fast 14 Millionen Einwohner ist es aber relativ dicht besiedelt. Dabei gibt es aber deutliche Unterschiede zwischen den Küstengebieten und nahezu menschenleeren Bereichen im Gebirge oder im Amazonasgebiet. Das wichtigste zum land gibt es im Steckbrief zu Ecuador.

 

Länderinfo Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik. Sie nimmt die Mitte und den Osten der Insel Hispaniola ein. Haiti ist der einzige Nachbar. Amtssprache der Dominikaner ist Spanisch, allerdings mit einigen regionalen Eigenheiten u.a. mit vielen englischstämmigen Worten. Weitere im Alltag verwendete Sprachen sind haitianische Kreol und Englisch. Die Dominikanische Republik ist besonders in den letzten Jahren beliebt geworden, da die Karibik hier erschwinglich ist.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Mulatten, daneben gibt es Weiße und Schwarze Minderheiten. In den letzten Jahren ist die Dominikanische Republik, kurz DomRep, sehr beliebt bei Reisenden und Auswanderern geworden. Daher leben mittlerweile neben haitianischen Flüchtlingen auch Menschen aus verschiedenen Ländern der Erde hier (z.B. USA, Kanada, Europa, Kuba, Chile). Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu vielen anderen Staaten in der Karibik niedrig.

Die meisten Dominikaner sind römisch-katholisch, es gibt aber auch Protestanten, Adventisten und Anhänger der Neoapostolischen Kirche. Das Klima ist im Norden Tropisch im Süden trocken, die Wassertemperaturen sind ganzjährig angenehm. Im Bergland der Cordillera Central ist es kühler, im Winter können sogar Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vorkommen.

Der höchste Gipfel ist der Pico Duarte mit 3.098 m Höhe. Ein Nachteil des Landes sind ist, dass es in der Zone der tropischen Wirbelstürme Hurrikans liegt, außerdem können Erdbeben vorkommen. Die Hauptstadt des Landes ist Santo Domingo de Guzmán, kurz Santo Domingo. Sehenswert hier ist u.a. der Palast des Vizekönigs mit dem Vizeköniglichen Museum. Ebenfalls besucht werden der imposante Monumentalbau Faro a Colón (angeblich mit den Gebeinen von Kolumbus),  die älteste Festung Amerikas Fortaleza Ozama und die Ruinen des ältesten Klosters Amerikas, dem Monasterio de San Francisco.

Im ehemaligen Gouverneurspalast findet man das Museo de Las Casas Reales. Die tropische Flora und Fauna kann man in zahlreichen Nationalparks besuchen. Ansonsten ist die Dominikanische Republik ausgestattet mit herrlichen Sandstränden, ideale Bade- und Urlaubsmöglichkeiten. Viele Hotels werden jährlich von internationalen Urlaubern auf Reisen in die Dominikanische Republik angeflogen, insbesondere von Gästen aus den USA, Kanada und Europa.

 

Europas Staaten: Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland liegt im Herzen Europas und befindet sich in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es bis 1990 zwei deutsche Staaten, die BRD und die DDR. Mit der Wiedervereinigung wurde anschließend auch die Hauptstadt wieder von Bonn nach Berlin verlagert. Die Internetendung des Landes ist .de, das Kfz-Kennzeichen “D”. Deutschland grenzt unter anderem an die deutschsprachigen Staaten Schweiz und Österreich.

deutsche flagge
Flagge von Deutschland

Bevölkerungsreichstes Land der Europäischen Union

Nationalfeiertag und Tag der Wiedervereinigung ist der 3. Oktober, der jährlich mit Feierlichkeiten begangen wird. Deutschland zählt zu den vielseitigsten Ländern Europas. Mit 357.170 qkm ist das Land etwas größer als Polen oder Italien. Mit ca. 82 Mio. Einwohner ist es außerdem das bevölkerungsreichste Land in der EU. Neben der Amtsprache Deutsch gibt es auch verschiedene Sprachen der Minderheiten wie Dänisch in Schleswig-Holstein und Friesisch. Die kleine Gruppe der Sorben in Brandenburg und Sachsen sprechen Sorbisch.

strand juist
Strand auf der Wattinsel Juist. (c) EM

In Deutschland werden regional sehr unterschiedliche Dialekte gesprochen, die Verständigung zwischen einem Norddeutschen und einem Bayern kann dadurch mitunter schwierig werden. Deutschland hat heute viele Bewohner mit Migrationshintergrund. Viele sind Nachkommen der nach dem Krieg ins Land gekommenen Gastarbeiter aus der Türkei, Italien, Spanien, Portugal, Polen und Griechenland.

Deutschland blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Das Land ist eine Bundesrepublik mit 16 Bundesländern und föderal organisiert. Die Bundesländer haben weitgehende Mitspracherechte und Autonomiebereiche. Zum Beispiel wird Bildung auf Länderebene organisiert. Bevölkerungsreichstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen, kurz NRW, das flächenmäßig größte ist Bayern. Weltweit ist das Land bekannt für seine erfolgreichen Fußball-Nationalmannschaften, die erstmals 1950 mit dem Wunder von Bern Geschichte schrieb. 1974 und 1990 folgten weitere Titel. Die WM 2006 im eigenen Land gilt weltweit als “Sommermärchen” und hat in neuere Zeit das Deutschlandbild im Ausland nicht unerheblich geprägt. Auch in vielen anderen Sportarten sind deutsche Mannschaften sehr erfolgreich (Handball, Hockey etc.). Olympische Spiele fanden auch bereits im Land statt, nämlich 1936 (Berlin) und 1972 (München).

 

Export von Qualitätsprodukten “Made in Germany”

Die BRD ist Mitglied in der EU und Nato, der Euro (€) hat die Deutsche Mark 2002 als Währung des Landes abgelöst. Wirtschaftlich ist Deutschland sehr erfolgreich und eine große Exportnation. Viele deutsche Produkte haben in der Welt den Ruf von hoch-qualitativen Erzeugnissen. Besonders begehrt sind deutsche Autos, aber auch andere Artikel in der Technologie. Als Urlaubsland hat Deutschland u.a. die Nordsee (mit den ostfriesischen Inseln und dem Wattenmeer), die Ostsee mit ihren langen Sandstränden und den Inseln Rügen und Usedom, die Alpen- und Bodenseeregion zu bieten. Reizvoll ist auch die Eifel und das Rheinland mit zahlreichen Burgen und Schlößern. Die Heimat des Ahrweins kann man im Herbst auf dem Rotweinwanderweg entdecken.

erkensruhr im herbst
Indian Summer in der Eifel bei Erkensruhr (c) EM

Die Natur wird in zahlreichen Nationalparks, wie dem Nationalpark Eifel in der Nordeifel (Webtipp: www.nordeifel.eu) geschützt. Die gute Infrastruktur machte Urlaub in Deutschland ebenfalls attraktiv. Die Hauptstadt Berlin ist gekennzeichnet von vielen historischen Plätzen, Museen, Parks und natürlich dem Brandeburger Tor, dem Reichstag und der Gedächtniskirche. In vielen deutschen Städten gibt es ein lebendiges Nachtleben sowie hervorragende kulinarische Angebote. Deutsches Bier ist ebenfalls bei Touristen wie Einheimischen beliebt.

Andere Städte haben ebenfalls weltbekannte Wahrzeichen auf Reisen nach Deutschland zu bieten, wie der Kölner Dom (Köln) oder die Hamburger Speicherstadt. Besonders beliebt sind auch Reisen nach Deutschland während der Vorweihnachtszeit, um die schönen Weihnachtsmärkte zu besuchen. Das Oktoberfest in München ist ebenfalls ein Highlight, ebenso wie der Karneval im Rheinland. Die frischen Brisen am Meer, machen allerdings einen Nordsee Urlaub immer zu etwas Besonderem.

 

Europas Staaten: Dänemark

Dänemark ist das kleinste Land Skandinaviens, Reisen nach Dänemark sind insbesondere beliebt bei Nordseeurlaubern und Angelfreunden. Da es eine Landgrenze zu Deutschland hat, wird es auch gerne als Brücke nach Skandinavien bezeichnet. Mit ungefähr 43.000 qkm hat es 5,5 Mio. Einwohner. Dänemarks Hauptstadt ist Kopenhagen, diese liegt auf der Insel Seeland. Weitere bekannte Inseln Dänemarks sind Fünen, Lolland, Bornholm, Falster und Møn.

daenische flagge
Flagge von Dänemark

Dänemark ist eine konstitutionelle Monarchie und Mitglied in EU und Nato. Amtssprache in Dänemark ist Dänisch, eine nordische Sprache die eng verwandt ist mit Norwegisch. Die meisten Bewohner sind Dänen, es gibt außerdem eine deutschsprachige Minderheit.

Zum Land gehören außerdem die Färöer-Inseln und Grönland, die beide weitgehende Selbstverwaltung genießen. Das Klima des Landes ist bedingt durch seine Lage zwischen Nord- und Ostsee maritim geprägt. Die Temperaturunterschiede sind verhältnismäßig moderat, auch ist das Land vom Golfstrom mild beeinflußt. Auch geschichtlich hat das Land einiges zu bieten und viele Schlößer und Parks durchziehen das Land.  Nicht nur diese inspirierten den berühmten dänischen Schrifsteller Hans Christian Andersen zu seinen weltbbekannten Märchen. Wer sich für die Geschichte der Wikinger interessiert, wird hier ebenfalls fündig.

Dänemark selbst ist ein eher flaches Land, die höchste Erhebung liegt auf dem Festland (Jütland) und ist etwas höher als 170 m. Dafür hat das kleine Königreich durch seine Landverteilung mit den vielen Inseln eine äußerst lange Küste (7.314 km) mit schönen Stränden, Fjorden und Buchten. Ein beliebtes Urlaubsland, insbesondere für Ferienhausfreunde!

Auch die Hauptstadt Kopenhagen hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie den bekannten Vergnügungspark Tivoli, einige Kunstmuseen, Schloß Christiansborg, die kleine Meerjungfrau am Hafen, Nyhaven und natürlich der Freistaat Christiania. Die Dänen gelten als gute Gastgeber und nicht nur Fischgerichte und Smørrebrød sind kulinarische Genüße die man auf Reisen nach Dänemark probieren kann. Berühmt sind auch Mittsommer und die gemütliche Weihnachtszeit, in der Kopenhagen eine Reise wert ist!

 

Dänemark ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Die typische Reisevariante ist der Aufenthalt in einem hyggeligen Ferienhaus in Dänemark.

Der erfahrene Dänemark-Urlaub weiß natürlich direkt, was mit „hyggelig“ gemeint ist. Wobei es schwer zu übersetzen ist, denn das Wort beschreibt wie kein anderes den Charakter Dänemarks und seiner Bewohner. Die Bedeutung ist je nach Situation zu bestimmen: gemütlich, nett, geborgen, intim, malerisch oder lieblich.
Wer einmal Urlaub im dänischen Ferienhaus an der Nordsee oder Ostsee gemacht hat, weiß wie entspannend dieses Land sein kann. So kann man direkt hinter den Dünen wohnen und ist nie weit weg vom Meer. Selbst im Binnenland Dänemarks ist man nie wirklich weit von Wasser und Meer entfernt.

Urlaub zwischen Sandstrand, Segelboot und Fahrrad

Wassersportler kommen in Dänemark voll auf ihre Kosten. Egal ob Segler, Surfer, Badetourist oder Angler – das Land bietet hervorragende Möglichkeiten und bei über 7.300 km Küste findet man in dem dünn besiedelten Land immer auch ein individuelles und ruhiges Plätzchen. Durch seine einzigartige Lage zwischen zwei verschiedenen Meeren, bietet das nordeuropäische Königreich im Westen die kraftvollen Wellen der Nordsee mit Wattenmeer und im Osten eine lieblich, hügelige Landschaft mit weißen Sandstränden und Kreidefelsen.

Die dänischen Ostseeinseln sind jede für sich eine Reise wert. Jeder hat so seine Favoritin und die heißen zum Beispiel: Møn, Samsø, Ærø, Lolland, Langeland oder Bornholm. Je nach Vorliebe ausgestattet mit allem, was man sich als Urlauber wünscht. Der eine mag die feinen Sandstrände und die guten Segelbedingungen, der andere die pittoresken Dörfer, prähistorische Funde und Wikingerzeugnisse oder große Freilichtmuseen und Sommerfeste.

Das milde Klima, die langen hellen Nächte und die gar nicht mal so wenigen Sonnenstunden lässt manchen Segler sogar von der Dänischen Südsee schwärmen. Die hügelige Landschaft lädt insbesondere zu ausgedehnten Radtouren ein, denn vorbei an hübschen Dörfern, Windmühlen und Kanälen kann man das Land entspannt entdecken. Auch Wanderer lieben die spannende Natur Dänemarks mit lieblichen Heidezonen, Dünen, hellen Wäldern und Seen.

Ein weiterer Vorteil und Grund für Ferien in Dänemark ist die gute Lage, quasi direkt vor der deutschen Haustür. Und jeder der schon einmal im hohen Norden Urlaub gemacht hat, kennt das Gefühl: ist erst einmal die Großstadt Hamburg passiert wird es merklich ruhiger. Man selber entschleunigt und fährt man über die Grenze nach Dänemark wird es noch entspannter. Die Dänen gelten als äußerst gelassene Autofahrer und der drängelnde Stress auf den Straßen Mitteleuropas ist hier eine äußerst seltene Erscheinung.

Auch kulinarisch gibt es in Dänemark reichlich Möglichkeiten. Die dänische Küche lockt nicht nur mit Smørrebrød und allerhand frischem Fisch, sondern auch mit herzhaften Gerichten wie dem Nationalgericht Flæskesteg.

Hinzu kommt das faszinierende Licht des Nordens, dass man bereits in Süddänemark genießen kann. An der Nordspitze Jütland bei Skagen wähnt man sich schon in einer anderen Welt. Der Welt des Mittsommers Skandinaviens mit all ihren sommerlichen Glücksgefühlen. Beim Thema Glück kennen sich die Dänen aus, denn aufgrund regelmäßiger Umfragen gelten sie als das glücklichste Volk der Welt.

Ferien im glücklichsten Land der Erde

Ob dies nun an der sanft-lieblichen Landschaft, dem Sozialstaat oder dem rücksichtsvollen Miteinander liegt, sei dahin gestellt. Tatsache ist, dass Dänemark äußerst sympathisch auf seine Feriengäste wirkt und so ist es kein Zufall, dass ein hoher Prozentsatz Jahr für Jahr wiederkommt.

Auch sprachlich fühlt man sich als Deutscher in Dänemark direkt wohl, denn neben Englisch ist Deutsch eine verbreitete Fremdsprache im Land. Im Süden des Landes im ehemaligen Nordschleswig ist Deutsch sogar eine anerkannte Minderheitensprache und so gibt es hier sogar deutsche Zeitungen, Kindergärten und Schulen. Ebenso sind die Dänen in Schleswig-Holstein eine geschützte sprachliche und kulturelle Minderheit und so bildet die deutsch-dänische Grenzregion heute ein hoch interessante Region zweier sehr ähnlicher, aber auch verschiedener Kulturen.

Ein besonderes Plus für Dänemark ist auch der freundliche und entspannte Umgang mit Kindern. Die Dänen gelten als besonders kinderfreundlich und Museen, Spielplätze und Restaurants sind entsprechend gestaltet. So werden die Ferien auch für die kleinsten Familienmitglieder ein unvergessliches Erlebnis. Auch Urlaub mit dem Hund ist in Dänemark ziemlich unproblematisch und nicht wenige Reisende bringen ihrer Vierbeiner mit.

Wer Städtetouren mag, der sollte Kopenhagen (dänisch: København) besuchen. Die dänische Metropole liegt direkt am Øresund und kann auch mit Südschweden kombiniert werden. Als Heimatland des Märchenschriftstellers Hand Christian Andersen hat Dänemark zahlreiche romantische Märchenschlösser zu bieten. In Kopenhagen und Umland findet man einige davon, wie etwa Schloss Amalienborg, Schloss Rosenborg und Schloss Christiansborg. Die Vielseitigkeit der Hauptstadt kommt auch im Freistaat Christiania zum Ausdruck, der seit 1971 auch ein Magnet für Künstler, Aussteiger aber auch neugierige Urlauber ist. Der Freizeit- und Vergnügungspark Tivoli ist ebenso bekannt, wie das hübsche Hafenviertel Nyhavn.

In Kopenhagen wird es nie langweilig und die Stadt ist eine der kulturell interessantesten Plätze ganz Europas. Dies gilt aber eigentlich für das ganze Land, denn Dänemark hat ganze vier UNESCO-Weltkulturerbe im Angebot: die Runensteine und Kirche von Jellig (seit 1994), die Kathedrale von Roskilde (1995), das Schloss Kronborg (2000), die berühmte Stevns Klint auf der Ostseeinsel Møn (2009) und das einzigartige Dänische Wattenmeer (2014).

Und so ist es kein Zufall, dass die Deutschen sehr gerne in Dänemark Urlaub machen. Damit auch Sie einen schönen Urlaub dort verbringen können, bieten wir auf dieser Seite eine große Auswahl aus über 24.000 Ferienhäusern in Dänemark.

Schönen Urlaub bzw. God ferie!

Dänische Inseln

Das Kerngebiet des dänischen Königreichs, dem auch noch als Außengebiete Grönland und die Färöer angehören, besteht flächenmäßig aus der knapp 30.000 qkm großen Halbinsel Jütland und mehr als 440 großen, kleinen und winzigen, zusammen eine Fläche von etwa 12.000 qkm umfassenden Inseln in der Nordsee und Ostsee. Die dänischen Inseln sind bei Urlaubern besonders beliebt, da sie teilweise herrliche Strände haben, zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Radwege und ideale Möglichkeiten für Wassersportler.

Sjælland (deutsch: Seeland)

Die sowohl von ihrer Größe (7.000 qkm), Einwohnerzahl (2,2 Mio) und Wirtschaftskraft bedeutendste Insel Dänemarks ist das zwischen Fünen und Schweden liegende Seeland. Die westlichen Stadtteile der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gehören zum Nordosten von Seeland, der kleinere östliche Bereich von Kopenhagen verteilt sich auf Amager und einige weitere kleine Inseln. Die Halbmillion-Stadt Kopenhagen ist eines der wichtigsten historischen und kulturellen Zentren Nordeuropas.

Im von hochhausfreier Bebauung dominierten architektonischen Bild Kopenhagens wechseln sich geschlossene Bauensembles aus Gesamtstaatszeit und des 19. Jahrhunderts mit zahlreichen Beispielen innovativer Skandinavien-Baukunst des 20. und 21. Jahrhunderts ab. Zu dem zurückhaltend-menschlichen Charme der Dänemark-Metropole passt ihr Wahrzeichen: Die Bronzefigur der Hans-Christian-Andersen-Märchenfigur „Die kleine Meerjungfrau“ („Del lille Havefru“) an der Langelinie, einer von Touristen und Einheimischen gern aufgesuchten Uferpromenade, ist gerade einmal 1,25 m groß.

Zu den vielen großen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören zweifellos der weltberühmte Vergnügungspark Tivoli, das Königinnenschloss Amalienborg, das Vergnügungsviertel Nyhavn und der Autonomen-Bezirk Fristad Christiania sowie der 34 m hohe City-Aussichtsturm  Rundetårn aus dem 17. Jahrhundert und das  mächtige Schloss Christiansborg, in dem Dänemarks Parlament residiert.

Zu den wichtigsten Museen der Insel Seeland zählt das Kopenhagener Kunstmuseum Ny Carlsberg Glyptotek und das im Kopenhagener Vorort Humlebæk seit 1958 als bedeutendste dänische Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke zahllose Besucher anlockende Louisiana Museum of Modern Art, dessen Gebäude und Park selbst  ebenfalls als Kunstwerke konzipiert sind.

Am landschaftlich imposanten Roskilde-Fjord im Norden Seelands liegt die alte Königsstadt Roskilde (50.000 Einwohner). Der zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert erbaute gotische Dom von Roskilde ist der Begräbnisort der dänischen Monarchen und ihrer Familien und ist daneben auch berühmt für seine Orgel. Berühmt ist Roskilde auch für sein seit 1971 alljährlich gefeiertes Viertage-Rock-Festival.

Fyn (deutsch: Fünen)

Seeland ist im Westen durch die Storebæltsbroen (Brücke über dem Großen Belt) mit Dänemarks drittgrößter Insel, Fünen (3.000 qkm, 460.000 Einwohner), verbunden. Im Westen ist Fünen durch zwei, den Kleinen Belt überspannende Brücken mit Jütland verbunden. Hauptort von Fünen ist die Bischofs- und Universitätsstadt Odense (180.000 Einwohner).  Hier kann der mächtige St.-Knuds-Dom besichtigt werden und hier kann im Hans-Christian-Andersen-Museum, zu dem auch das Geburtshaus des Märchen-Dichters gehört, dem Leben und Werk des berühmtesten Sohns der Stadt nachgespürt werden. Wer sich für Eisenbahnen interessiert, kommt in Odense in Danmarks Jernbanemuseum (Dänemarks Eisenbahnmuseum) auf seine Kosten.

Im Freilichtmuseum Den Fynske Landsby (Das fünische Landdorf) kann der Odense-Besucher erfahren, wie die ländliche Inselbevölkerung in früheren Jahrhunderten gelebt hat. In der für ihre Schiffsbau-Tradition und vielen Yacht-Liegeplätze bekannten Fünen-Stadt Svendborg (26.000 Einwohner) ist ein Besuch des Museumshafesn unbedingt lohnenswert. Lohnenswert ist auch ein Abstecher in die Kleinstadt Faaborg mit ihrem außergewöhnlich gut erhaltenen Altstadtensemble.

Vendsyssel-Thy

Die mit 4.700 qkm flächenmäßig zweitgrößte dänische Insel ist das nur durch den schmalen Limfjord vom festländischen Jütland abgetrennte Vendsyssel-Thy (im Deutschen oft „Nordjütische Insel“ genannt) an der Nordspitze Dänemarks. Vendsyssel-Thy grenzt sowohl an das üblicherweise der Nordsee zugerechnete Seegebiet Skagerrak als auch an das zumeist als Ostsee-Teil geltende Kattegat. Nordöstlich des 8.000 Einwohner zählenden Fischer-Städtchens Skagen kann von der etwa drei Kilometer weit ins Meer ragenden Sandbank Skagens Grenen beobachtet werden, wie hier nahe Dänemarks Nordspitze Nordseewellen auf Ostseewellen treffen.

Skagen ist auch bekannt für seine Künstler-Kolonie, die im 19. Jahrhundert hier die Stimmung der malerischen Gegend bildhaft festgehalten hat, wie im Skagens Museum nachzuspüren ist. Umweit von Skagen, in Hirtshals (6.000 Einwohner), lädt Europas größtes Meerwasseraquarium zu einem Besuch ein. Im Nordsøen Oceanarium (Nordsee-Ozeanarium) beobachten artgerecht gehaltene Seehunde sowie Kabeljau, Steinbutt & Co. wie sie von Touristen beobachtet werden.

Dänische Wattenmeerinseln Rømø und Fanø

Besonders bei deutschen Touristen beliebt sind  die grenznah nördlich von Sylt  vor der südwestjütischen Küste im Wattenmeer nahe Esbjerg liegenden Inseln Rømø (500 Einwohner) und Fanø (3000 Einwohner). Die im Deutschen „Röm“ genannte südlichere der beiden Insel, Rømø, ist 17 km lang und 6 km breit. Das seezugewandte Drittel der Insel besteht fast ganz aus Sandstrand.

In jedem Jahr macht das Festival Rømø Jazz die Insel am ersten Juni-Wochenende zum Mekka von Jazz-Enthusiasten und alljährlich steigen am ersten September-Wochenende beim Drachenfestival von Röm tausend Drachen im  Nordseewind auf. Das etwa gleich große Fanø (Fanö)ist wie Röm landschaftlich von einem breiten Sandstrand und Dünen geprägt. Fanö feiert alljährlich Mitte Juni das weltgrößte Kiteflyer-Meeting.

Als (Alsen)

Die nördlich von Flensburg liegende, 315 qkm große Insel Alsen (50.000 Einwohner) ist historisch wesentlich von der wechselvollen Geschichte der Nordschleswiger Region im Spannungsfeld deutsch-dänischer Beziehungen geprägt worden. Hier entschied sich 1864 der Deutsch-Dänische Krieg, in dessen Folge das ganze Herzogtum Schleswig an Preußen fiel.

Nach der Volksabstimmung 1920  als Teil Nordschleswigs wieder an Dänemark angegliedert, hat sich auf Alsen mit seiner relativ großen deutschen Minderheit mittlerweile ein mustergültiges Miteinander der ethnischen Dänen und Deutsch-Dänen entwickeln können. In Alsens Haupt- und Hafenstadt Sønderborg (Sonderburg, 30.000 Einwohner) mit seinem sehr sehenswerten Schloss kann man sich im Deutschen Museum über diesen speziellen Aspekt deutsch-dänischen Zusammenlebens informieren.

Bornholm

Die knapp 600 qkm große, von einigen Kleininseln umgebende Ostseeinsel Bornholm liegt anders als die anderen dänischen Inseln nicht unmittelbar an den Küsten Jütlands oder westlich von Schweden, sondern  knapp 100 km nordöstlich von Rügen und 30 km südöstlich von Schwedens Südspitze in der Ostsee.
die insel bornholm
Rønne, die Hauptstadt von Bornholm (c) Aleksandra Z. Grotha / Fotolia

Das östlichste Gebiet Dänemarks, das 1945/46 in Folge des Zweiten Weltkriegs als einziges dänisches Territorium von sowjetischen Truppen besetzt worden war, hat etwa 40.000 Einwohner, von denen knapp die Hälfte in der Insel-Hauptstadt Rønne lebt. Das abgelegene Bornholm ist bei Touristen immer noch ein Geheimtipp, dabei kann Bornholm mit einem der feinsten Sandstrände der Welt punkten.

Die Insel hat sich in der Golferwelt wegen ihrer hervorragenden Golf-Plätze längst einen ausgezeichneten Ruf verdienen können.  Die Wahrzeichen der Insel sind die weißgetünchten Rundkirchen in vier Orten der Insel sowie die Burgruine Hammershus. Überaus sehenswert ist Bornholms  1893 gegründetes Kunstmuseum, das insbesondere Werke Bornholmer Künstler ausstellt.

Natürlich gibt es noch weitere sehenswerte dänische Inseln, besonders bekannt bei Seglern ist außerdem die Dänische Südsee. Hier befinden sich wunderschöne Segelreviere mit attraktiven Stränden und im Sommer phantastischen Farbenspielen und Blautönen, die exotisch anmuten.

 

Dänemark-Info

Dänemark ist nicht nur ein beliebtes Reiseland, sondern hat auch einige Besonderheiten zu bieten. Hier einige interessante Fakten und wichtige Basisinformationen zu unserem Nachbarland:

Eckdaten

Name: Kongeriget Danmark (deutsch: Königreich Dänemark). Lage: Nordeuropa (Skandinavien). Fläche: ca. 43.094 qkm (weltweit: Platz 131; ohne 2,2 Mio. qkm Grönland und 1.400 qkm Färöer). Einwohner: 5,7 Millionen (weltweit: Platz 108). Bevölkerungsdichte: 130 pro km² (Vergleich Deutschland: 226, Österreich: 101, Schweiz: 196).

Flagge von Dänemark
(Der „Dannebrog“ ist übrigens eine der ältesten Flaggen der Welt)

Bevölkerung: Ungefähr 90 % Dänen, hinzu kommt eine deutsche Minderheit (ca. 20.000 Einwohner im ehemaligen Nordschleswig), sowie Menschen aus den anderen skandinavischen Ländern. Daneben auch zahlreiche Zuwanderer, insbesondere aus der Türkei und anderen islamischen Ländern.

Amtssprache: Dänisch (eine nordgermanische Sprache). Es gibt einige regionale Dialekte wie etwa Bornholmsk, Fynsk, Sønderjysk oder Vestjysk. In Syddanmark ist daneben Deutsch eine anerkannte Minderheitensprache. Auf den Färöern ist Färöisch neben Dänisch Amtssprache, auf Grönland ist seit 2009 nur Grönländisch Amtssprache, Dänisch jedoch Verkehrssprache. Wichtigste Fremdsprache ist Englisch, dahinter Deutsch und Französisch.

Religionen: In Dänemark herrscht Religionsfreiheit (garantiert durch die dänische Verfassung „Danmarks Riges Grundlov“). Ungefähr 80 % der Dänen sind Angehörige der evangelisch-lutherischen dänischen Volkskirche (Folkekirken). Daneben Minderheiten von Muslimen und Katholiken, sowie Juden und andere kleine Glaubensrichtungen.

Dänemark besteht aus der Halbinsel Jütland und zahlreichen Inseln in Nord- und Ostsee

Hauptstadt: Kopenhagen (ca. 600.000 Einwohner). Weitere Städte: Aarhus, Odense, Aalborg, Esbjerg, Randers, Kolding, Horsens, Vejle und Roskilde.

Welterbe der UNESCO (7 +1 Stätten): Runensteine und Kirche von Jellig (seit 1994), Kathedrale von Roskilde (1995), Schloss Kronborg (2000), Stevns Klint (2009), Dänisches Wattenmeer (2014), Herrnhuter Brüdergemeinde im südjütländischen Christiansfeld (2015) und die Parforcejagdlandschaft in Nordseeland (2015). Hinzu kommt der Ilulissat-Eisfjord im autonomen Grönland (seit 2004).

Sport: Beliebteste Sportart in Dänemark ist Fußball. Bereits mehrfach konnte sich die dänische Nationalmannschaft für Welt- und Europameisterschaften qualifizieren, sowohl bei Männern als auch Frauen. Größter Erfolg war der Gewinn der EM 1992 (Männer) im benachbarten Schweden. Sehr beliebt in Dänemark ist auch Handball, die Damen gewannen 1997 die Handball-WM, sowie die EM (1994, 1996 und 2002). Sie holten dreimal olympisches Gold (1994, 2000 und 2004). Die Herren wurden 1967 und 2011 Vize-Weltmeister und gewannen 2008 die EM im benachbarten Norwegen. Weitere Sportarten sind u.a. Badminton, Tischtennis, Leichtathletik, Segeln, Rudern, Schwimmen, Motorsport und Curling.

Kulinarisch: Die dänische Küche ist ausgesprochen vielfältig. Das Gericht Flæskesteg (bei niedriger Temperatur gegarter Schweinebraten mit Schwarte) gilt als Nationalgericht. Skipperlabskovs ist ein Gericht aus Rindfleisch, Schweineschmalz, Matjes, Rollmops, Gewürzgurken und Spiegelei. Bratkartoffeln (Stegte kartofler) und geräucherter Aal (Røget ål) werden zu vielen Gelegenheiten gegessen.

Als typisch dänisch gilt das weltweit bekannte Smørrebrød. Es handelt sich dabei um ein Roggen-, Weizen-, Vollkorn- oder Mischbrot, dass dünn mit Butter bestrichen wird und dann mit verschiedenen Kombinationen serviert werden kann. So belegen die Dänen es sehr gerne mit Fisch (z.B. Lachs), Krabben, Kaviar, Wurst, Käse oder verschiedenen Fleischsorten. Hinzu kommen Eier, eingelegtes oder frisches Gemüse und verschiedene Remouladen.

Beliebt ist auch das dänische Frühstücksfleisch. Das klassische Imbissbudengericht ist der Hot Dog wozu Rød pølse (erhitzte oder gebratene rote Wurst) mit Röstzwiebeln, Gewürzgurken und Remoulade verwendet werden. Überhaupt lieben die Dänen Remouladen. Probieren sollte man die zahlreichen Varianten von Fischeintöpfen, Frikadellen, Kartoffelsalaten und Süßspeisen (wie etwa Preiselbeertorte, Butterkekse).

Wer Dänisch lernt, wird früher oder später auf „rødgrød med fløde„ stoßen. Die Rote Grütze mit Sahne ist nur nicht ein leckerer Nachtisch, sondern auch eine lustige Aussprachübung des Dänischen. Bekannte Getränke sind das dänische Bier (Marken wie Carlsberg, Faxe, Tuborg, Slots Guld oder das beliebte Blå Thor), verschiedene Weihnachtsbiere und Gløgg (Glühwein). Natürlich kennt auch jeder den hochprozentigen Aquavit oder den Magenbitter Gammel Dansk, der gerne nach einem deftigen Essen konsumiert wird.

Tipp: Dank Klimawandel und dem dänischen Mut zur Innovation gibt es mittlerweile auch Wein aus Dänemark (z.B. Nordlund Dansk bordvin). Es befinden sich sowohl am Festland, als auch auf den Inseln Fünen, Seeland und Bornholm kleinere Weingüter.

Sonstiges: Zeitzone: UTC+1 (mit Sommerzeit +2), Telefonvorwahl: +45, Notruf: 112, Kfz-Kennzeichen: DK, Internetendung: .dk

Geographie und Natur

Geographie: Dänemark bildet den Übergang zwischen Mittel- nach Nordeuropa. Die einzige Landgrenze teil es sich auf rund 67 km mit Deutschland. Aufgrund der kulturellen Nähe wird es oft Skandinavien zugeordnet, wenn es auch geografisch nicht zur skandinavischen Halbinsel zählt, sondern eine Fortsetzung der Norddeutschen Tiefebene ist.

Den Hauptteil Dänemarks nimmt die Halbinsel Jütland (Jylland) ein. Jütland ist im Westen sehr flach und besitzt eine ausgeglichene Küstenlinie mit wenigen Inseln (wie Rømø und Fanø), Richtung Osten wird es hügeliger. Der Møllehøj ist mit gerade einmal 170,86 m die höchste natürliche Erhebung des Landes. Im Norden befindet sich der Limfjord. Die Ostseeküste ist durch weit ins Land reichende Fjorde gekennzeichnet.

Über 470 Inseln gehören zu Dänemark, die Bandbreite reicht von kleinen Eilanden bis hin zu Inseln, die mehr als doppelt so groß wie Luxemburg sind. Sie sind von der Natur landschaftlich reizvoll mit Sandstränden, sanftem Hügelland oder Kreidefelsen (Insel Møn) gestaltet. Die vom dänischen Festland am weitesten entfernte Insel Bornholm ist bekannt für ihre Fels- und Steilküsten sowie das besonders sonnenreiche und milde Klima.

Die Küstenlinie des Landes beträgt über 7.300 km (!). Die Hauptstadt Kopenhagen befindet sich auf Seeland, der mit 7.031 qkm größten Insel. Über den Øresund ist Dänemark seit dem Jahr 2000 über eine Brücke mit Schweden verbunden. Zwischen Seeland und der Insel Fünen befindet sich der Große Belt, zwischen Fünen und Jütland der Kleine Belt.

Außengebiete: Zu Dänemark gehören außerdem die Färöer (seit 1948 autonom), die sich weit im Atlantik zwischen den Britischen Inseln, Norwegen und Island befinden. Die 779 Inseln und Inselchen sind bekannt für ihre grüne Landschaft und das vom Golfstrom abgemilderte, aber feuchte Klima. Der höchste Berg ist mit 880 m der Slættaratindur. Zahlreiche Wasserfälle stürzen in die Täler oder direkt steil ins umliegende Meer.

Ebenfalls autonom (seit 1979) ist Grönland, die größte Insel der Welt. Die von Gletschern und polarem Klima geprägte Insel ist im Westen durch den Grönlandstrom jedoch eisfrei und milder, als man allgemein annimmt. Hier leben Eisbären, Rentiere, Moschusochsen, Polarfüchse und Wale. Der höchste Berg ist der Gunnbjørns Fjeld (3.694 m), der benannt wurde nach dem Entdecker der Insel.

Nationalparks (3): Nationalpark Thy (seit 2008), Nationalpark Mols Bjerge (2009), Nationalpark Wattenmeer (2010). Hinzu kommt der Nordost-Grönland-Nationalpark (1974), der ca. 45 % der Insel umfasst und damit der größte Nationalpark der Welt (!) ist. Er ist seit 1977 auch ein internationales Biosphärenreservat.

Fauna: Verbreitete Säugetiere sind Rehe, Damhirsche, Rothirsche, Füchse, Dachse, Marder und Waschbären. Man findet außerdem noch Hasen, Igel und zahlreiche Vogelarten wie Gänse, Enten, Elstern, Tauben und Blässhühner. In den Küstenzonen leben Seehunde, sowie Möwen, Seeschwalben und Seetaucher. Fischreiche Gewässer mit Heringen, Dorschen, Lachsen und Schollen befinden sich insbesondere in der Nordsee.

Flora: Nur ein gutes Zehntel Dänemarks ist bewaldet. Man findet hauptsächlich Buchen und Eichen, aber auch Kiefern, Birken, Ahorn und Ulmen. Neben der typischen Heide- und Dünenvegetation gibt es außerdem noch einige Hochmoore.

Naturkatastrophen: Insbesondere Sturm (Orkane) und Sturmfluten. Ein durch Klimaerwärmung hervorgerufener Meeresspiegelanstieg würde Dänemark als eines der flachsten Länder der Welt erheblich bedrohen. Küstenschutzmaßnahmen werden bereits jetzt angedacht bzw. verwirklicht.

Höchste Erhebungen: Møllehøj (170,86 m), Yding Skovhøj (170,77 m), Ejer Bavnehøj (170,35 m).

Größte Inseln: Seeland, Vendsyssel-Thy, Fünen, Lolland.

Größte Seen: Arresø (40 qkm), Esromsee (17 qkm), Mossø (16 qkm).

Wichtige Flüsse: Gudenå (160 km), Storå (104 km), Varde Å (99 km), Skjern Å (94 km), Suså (83 km).

Nachbarländer: Deutschland (ca. 67 km). Seegrenzen mit Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Schweden und Polen. Küstenlänge: ca. 7.300 km (Vergleich Deutschland: ca. 2.350 km).

Klima: Dänemark liegt in der gemäßigten Klimazone. Die Lage zwischen Nord- und Ostsee macht das Wetter ganzjährig wechselhaft. Abgemildert durch den Golfstrom sind die Winter jedoch relativ mild. Tagsüber fallen die Temperaturen im Januar selten unter 2 °C, im Sommer liegen sie oft über 20 °C. Im Westen liegen die Niederschläge bei ca. 800 mm, im Osten sogar nur bei ca. 500 mm im Jahr. Damit ist Dänemark für seine Lage eher trocken. Als besonders mild und sonnenreich gilt das Klima auf Bornholm. Dänemark kann ganzjährig bereist werden, als besonders mild und sonnig gelten die Monate Mai und Juni.

Politik und Verwaltung

Staatsform: Dänemark ist eine parlamentarische Erbmonarchie. Staatsoberhaupt mit hauptsächlich repräsentativen Funktionen ist die Königin (bzw. der König). Der Regierung steht ein Regierungschef als Ministerpräsident vor. Das dänische Parlament (Folketing) wird alle 4 Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Verhältniswahl bestimmt. Die Färöer und Grönland entsenden als autonome Gebiete jeweils zwei Abgeordnete ins Parlament nach Kopenhagen. Aufgrund der parlamentarischen Regelungen sind Minderheitsregierungen häufig, wichtige Parteien sind u.a. die Sozialdemokraten (Socialdemocraterne), die Dansk Folkeparti, Venstre, Enhedslisten – De rød-grønne, die Liberal Alliance und Alternativet.

Das oberste Gericht in Zivil- und Strafsachen ist das Højesteret mit Sitz auf Schloss Christiansborg in Kopenhagen. In Dänemark gibt es 98 Kommunen, die fünf Regionen angehören: Syddanmark, Midtjylland, Nordjylland, Sjælland (mit Seeland, Lolland, Falster und Møn) und Hovedstaden (Umgebung der Hauptstadt inkl. Bornholm).

Nationalhymne: Dänemark hat zwei offizielle Hymen. Der er et yndigt land (deutsch: Es liegt ein lieblich Land). Bei Anlässen, wo Mitglieder des Königshauses oder der Regierung anwesend sind wird die Königshymne gespielt „Kong Christian stod ved højen mast“ (deutsch: König Christian stand am hohen Mast).

Nationalfeiertag: Grundlovsdag am 5. Juni (deutsch: Tag des Grundgesetzes).

Internationale Mitgliedschaften (Auswahl): UNO (seit 1945), EU (vorher EG, seit 1973), NATO (1949), Europarat (1949), Nordischer Rat (1952), Ostseerat (1992), OSZE, OECD, Internationaler Währungsfonds und WTO. Grönland gehört (nach einer Volksabstimmung) seit 1985 nicht mehr zur EU, ist jedoch mit dieser assoziiert. Die Färöer sind ebenfalls nicht Mitglied der EU.

In Dänemark haben auch einige internationale Organisationen ihren Sitz, z.B. die Europäische Umweltagentur (EUA) oder die Nichtregierungsorganisation „Freemuse“, die sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung von Musikern einsetzt.

Wirtschaft und Medien

Währung: Seit 1875 die Dänische Krone (DKK).

Wirtschaft: Dänemarks Wirtschaft ist geprägt von mittelständischen Unternehmen mit hohem technischen Standard. Manche Unternehmen haben sich zu weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Bekannt sind z.B. die Windkraftanlagen von Vestas, Bang & Olufsen (Unterhaltungselektronik), Novo Nordisk (Pharmazie), Danfoss (Wärme- und Kältetechnik), Lego (größter Spielzeughersteller der Welt), Ecco (Schuhindustrie) und A.P. Møller – Mærsk (Logistik, Öl- und Gasförderung).

Auch im Bereich der Lebensmittelproduktion sind dänische Erzeugnisse weltweit gefragt. Arla ist eine der weltweit größten Molkereien. Produkte von Arla sind verschiedene Frischkäse, Käse- und Milchprodukte. Carlsberg ist der viertgrößte Brauereikonzern der Erde und produziert nicht nur das weltweit angebotene Carlsberg-Bier, sondern ist ein internationaler Großkonzern mit verschiedenen Biersorten weltweit.

Auch die Landwirtschaft spielt noch eine wichtige Rolle in Dänemark. Das Land gilt als eines der führenden Produzenten von Schweinefleischprodukten. Auf den teilweise sehr fruchtbaren Böden wird außerdem Weizen, Roggen, Gerste und Hafer sowie Hanf, Hopfen und Flachs angebaut. Landwirtschaftliche Genossenschaften haben einen hohen Einfluss. Dänemark besitzt außerdem eine große Fischereiflotte, die u.a. Hering, Dorsch und Lachs fängt und maßgeblich zum Export beiträgt.

Vorhandene Rohstoffe sind Granit, Kalk, Kreide, Mergel und Salz. Dänemark verfügt über hohe Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Nordsee. Kernenergie wurde 1985 mit einem Parlamentsbeschluss nach langer Diskussion abgelehnt. Das Land setzt heute stark auf erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich Windkraft bietet es dafür hervorragende Voraussetzungen.

Den größten Teil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) machen Dienstleistungen mit weitem Abstand vor der Industrie aus. Das BIP pro Kopf ist eines der höchsten der Welt. Die Arbeitslosigkeit ist traditionell niedrig, der Kündigungsschutz allerdings eher gering. Dafür gibt es ein dichtes Netz an staatlichen Sozialleistungen. Gewerkschaften haben eine starke Position (75 % der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert!). Der Anteil der Beschäftigten beim Staat ist hoch (ca. 30 %).

Wichtigster Handelspartner Dänemarks ist Deutschland, außerdem die skandinavischen Länder und Großbritannien.

Tourismus: Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor Dänemarks. Die meisten Übernachtungen gehen auf deutsche Urlauber zurück, es folgen mit weitem Abstand Norweger, Niederländer und Schweden. Die skandinavischen Touristen besuchen gerne Kopenhagen oder machen kürzere Ausflüge in das Nachbarland. Bei Deutschen ist, ebenso wie bei Inlandsurlaubern, der Urlaub im Ferienhaus besonders beliebt.

Medien: Danmarks Radio (DR), der öffentlich-rechtliche Sender wird finanziert über Mediengebühren. Seit 1954 strahlt DR1 als ältester Sender ein TV-Programm aus. Hier läuft auch die bekannte Nachrichtensendung TV Avisen. Seit 1996 wird das Programm ergänzt durch den Sender DR2. Beliebtester Kanal ist allerdings TV2, ein Privatsender. Es gibt außerdem zahlreiche regionale TV-Sender. Neben einigen Regionalzeitungen gibt es auch landesweite Zeitungen. Die auflagenstärksten sind MetroXpress (Gratiszeitung), Jyllands-Posten, Berlingske und Politiken.

 

Wetter in Dänemark

Das Wetter in Dänemark wird beeinflusst durch die maritime Lage zwischen Nordsee und Ostsee. Generell genießt das Land ein gemäßigtes Klima mit mäßig warmen Sommern und nicht allzu kalten Wintern.

Durch den Golfstrom und die mit ihm verbundenen Luftströmungen sind die Temperaturen das ganze Jahr über moderat. Am Tage fallen die Temperaturen im Monat Januar selten unter 2 °C, im Sommer liegt die Lufttemperatur relativ oft über 20 °C.

Damit ist das Wetter für skandinavische Verhältnisse warm und besonders auf den Inseln der Dänischen Südsee und Bornholm deutlich besser als sein Ruf.

Sommer an Nord- und Ostsee

So hat man im Sommer oft blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Der angenehme Wind begeistert nicht nur Segler und andere Wassersportler, sondern macht selbst heiße Tage erträglich. So kann man in Dänemark entweder am schneeweißen Strand liegen oder aber aktiv sein. Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei ca. 17 °C.

Im Normalfall empfindet man das Sommerwetter eigentlich fast immer als angenehm. Extreme Hitze wie am Mittelmeer sind in Dänemark praktisch unbekannt. Als beste Reisezeit gilt die Zeit von Ende April bis September. Insbesondere Mai und Juni haben meist längere Schönwetterperioden und weniger Regen. Generell kann man allerdings Dänemark das ganze Jahr über bereisen.

Viele Dänemark-Urlaub lieben das Land wegen seiner besonderen Lichtverhältnisse. Das skandinavische Licht ist etwas ganz Besonderes und zieht Skandinavienfans jeden Sommer in den Norden. Besonders bekannt für seine beeindruckenden Farben ist Skagen an der Nordspitze, aber im ganzen Land kann man nordisches Licht genießen.

An den endlosen Stränden Dänemarks wird am 23. Juni die Sommersonnenwende mit dem Fest Sankt-Hans gefeiert. Dann werden am Strand oder im Hafen die Sankt-Hans-Feuer entfacht und es folgen Fackel- und Laternenumzüge. Dieses Fest ist in Dänemark das Mittsommerfest und die hellen Sommernächte sind dann noch einige Wochen zu genießen.

Wenn der Wind aus Osten weht, sind die Wetterverhältnisse meist im ganzen Land stabil. Weht der häufigere Westwind, geht es wechselhafter zu und man sollte bei Ausflügen immer auch Regenkleidung mitnehmen.

Obwohl Dänemark als Halbinsel außer im Süden von Wasser umgeben ist, sind die Niederschläge moderat. An der Westküste liegen sie meist um die 800 mm, im Bereich der Ostsee sogar nur um die 500 mm pro Jahr.


Regionale Unterschiede

Anders als in Deutschland sind keine großen klimatischen Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden Dänemarks festzustellen. Zwischen Westen und Osten allerdings schon. Dies hängt insbesondere mit den Unterschieden der beiden Meere zusammen. So mildert der Atlantik die Nordsee und die Temperaturen im Westen ab, führt aber auch mehr Wetterwechsel und Wolken mit sich.

Der Osten Jütlands und die dänischen Inseln sind zwar sonnenreich und trocken, allerdings sorgt die kleinere Ostsee als Kältespeicher für niedrigere Temperaturen im Frühjahr. Dafür hält sie allerdings im Herbst oft auch noch ein wenig die Temperaturen des Sommers in sich. Gerade der Spätsommer und der frühe Herbst sind dann oft noch sehr sonnig, trocken und warm.

Die Nächte werden im Herbst allerdings auch im Osten Dänemarks kühler. Genau der richtige Moment es sich am offenen Kamin im Ferienhaus, in der Sauna oder im Whirlpool gemütlich zu machen. Im späten Herbst treten dann teilweise heftige Stürme und Regen ein. Es kann aber zwischendurch auch immer wieder sonnige Herbsttage geben.

Schnee kommt zwar im Winter durchaus vor, ist aber eher selten und bleibt meist aufgrund der flachen Landschaften und der Meeresnähe nicht lange liegen. Weiße Weihnachten (dänisch: Hvid Jul) sind noch seltener, meist kommt der Schnee wie auch in den meisten Gegenden Deutschlands erst im Januar oder später.

Da Dänemark noch nicht so weit im Norden liegt, wie Norwegen oder Island, sind die Winter (außer in den autonomen Landesteilen Färöer und Grönland) nicht so extrem dunkel, wie in diesen nördlichen Ländern.

Dänisches Königshaus

In keinem anderen europäischen Land haben so lange in ununterbrochener Folge durchgehend Monarchen auf dem Thron eines souveränen, heute noch existierenden Staates regiert wie in dänischen Königreich.

Die Akzeptanz der dänischen Monarchie ist heute sehr groß: Mehr als drei Viertel der Dänen  haben sich 2015 anlässlich des 75. Geburtstages von Königin Margrethe II. bei einer Umfrage positiv zum Könighaus geäußert, lediglich 18 % wünschten sich eine Republik.

Geschichte des dänischen Königshauses

Die Geschichte der Könige und Königinnen eines sich vor mehr als 1000 Jahren aus verschiedene Kleinfürstentümern zu einem einheitlichen Königreich gebildeten dänischen Staates soll mit der Regierungszeit des aus einem Wikinger-Fürstengeschlecht stammenden Königs Gorm begonnen haben. Die historischen Belege über Leben und Wirken des dänischen, um 957 gestorbenen Ur-Königs, der „Gorm den Gamle“ („Gorm de Alte“) genannt wurde, sind spärlich und nicht unumstritten.

Gorm wird als Begründer der etwa von 900 bis 1047 regierenden Königshauses der Jelling-Dynastie gesehen. Gorm-Sohn Harald Blauzahn, der 970 auch König von Norwegen wurde und sich aus taktischen Gründen dem Christentum genähert hatte, wurde 986 von seinem, dem alten Wikinger-Glauben anhängenden Sohn Sven, entthrohnt und starb kurz darauf im Exil. Sven, als König „Sven I. Gabelbart“ genannt, verlor zwar die norwegische Krone und konnte auch die Christianisierung nicht dauerhaft aufhalten, ihm gelang es aber, sich erfolgreich in England durchzusetzen.

Weihnachten 1013 wurde er englischer König, starb aber bereits 40 Tage später. Sein ältester Sohn Harald wurde für vier Jahre Svens Nachfolger, bis er 1018 mit Mitte Zwanzig starb und ihm sein Bruder, der als „Knut I. der Große“ in die Geschichte einging, als König folgte. Knut der Große (gest. 1035) herrschte nach etlichen Kriegszügen über ein Nordseereich, das neben den seinem Heimatland und  England auch Norwegen und Südschweden umfasste. Auch Schleswig wurde in den dänischen Herrschaftsbereich einbezogen.Die Eider wurde unter Knut endgültig zur Grenze zum Heiligen Römischen Reich (deutscher Nation).

Unter Knuts Nachfolgern zerfiel dessen Großreich und in Dänemark wurde in Folge der Königsneffe Sven Estridsson 1047 zum König gewählt. Sven Estridsson begründete das Königshaus Estridsson, das 1157 vom Haus der Waldemare mit König Waldemar I. dem Großem (gest. 1182) als Dynastie-Gründer abgelöst wurde. Waldemar gelang es, den die Südgrenze seines Reiches lange gefährdenden Streit mit den römisch-deutschen Kaisern beizulegen.

Nach einer Phase des Niedergangs der dänischen Monarchie, die Anfang des 13. Jahrhundert dazu geführt hatte, dass die Holsteiner Grafen als Gläubiger des Königs die wahren Herrscher im Lande waren und das verschuldete dänische Reich unter sich aufteilten, wurde unter König Waldemar IV. Atterdag (reg. 1340-1375) die Reichseinheit wiederhergestellt. Waldemar hinterließ keinen Sohn. Die Regierungsgeschäfte übernahm seine Tochter Margarethe (dänisch: Margrethe). Sie war die Ehefrau des norwegisch-schwedischen Königs Håkon VI. Magnusson. Nach dessen Tod 1380 übernahm sie für Olav, den gemeinsamen Sohn, auch die Herrschaft in Norwegen. Daraus folgte die bis 1814 dauernde dänisch-norwegische Personalunion. Margarethe I. hat wegen der fehlenden Möglichkeit für Frauen, formell die dänische Krone übertragen zu bekommen, lediglich den protokollarischen Titel einer „Königin von Schweden“ führen dürfen. Faktisch war sie aber dänische Königin und wurde nach dem frühen Tod von Olav 1387 vom dänischen Reichsrat als Interimsherrscherin anerkannt. 1388 wurde sie auch in Schweden in diese Position gewählt. Margarethes Hauptziel war die dauerhafte Verbindung der dänischen, norwegischen und schwedischen Königreiche in einer nordischen Union („Kalmarer Union“, 1397), die sie stellvertretend für ihren Großneffen und gewählten König Erich von Pommern festigen wollte.

Nach Margarethes Tod 1412 trug die Steuerpolitik und die erfolglosen Kriege von Erich (dänisch: Erik) wesentlich dazu bei, dass er schließlich von den schwedischen und dänischen Reichsräten abgewählt und 1439/1440  durch seinen bayerischen Neffen Christoph III. ersetzt wurde.

Nach dessen Tod 1448 wurde der zum Haus Oldenburg gehörende Christian I. zum König gewählt. In seiner Erbfunktion als Herzog von Schleswig (das zum dänischen Reichsverband gehörte) und als Graf von Holstein (das zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehörte) bestätigte Christian I. im Vertrag von Ripen (Ribe) 1460 dem vereinigten schleswig-holsteinischen Adel, dass Schleswig und Holstein in Hinsicht auf bestimmte gemeinschaftliche Rechte und auf den gemeinsamen Herrscher „auf ewig ungeteilt“ bleiben sollten. In der Regierungszeit des 1457 auch zum Schweden-König gekrönten Christian I. begannen ab 1464 die kriegerischen Konflikte mit Schweden, die 1523 schließlich zum Ende der Kalmarer Union führten.

Große südschwedische Gebiete blieben aber zunächst noch dänisch. Auch nach 1523 führten Dänemark und Schweden mehrmals Krieg gegeneinander. Nach dem glücklosen Engagement Christians III. im 30-jährigen Krieg war die staatliche Existenz Dänemarks auf Jahrzehnte durch die damalige Militär-Supermacht Schweden bedroht. 1658 musste König Friedrich (Frederik) III. auf die dänischen Gebiete in Südschweden verzichten. Wenig später konnte er die Rechte des Adels auf Wahl des Königs ablösen und zugleich mit der Einführung der Erbmonarchie auch ein absolutistisches Regime in Dänemark-Norwegen (Königsgesetz 1665) errichten.

Nach der Entmachtung seines Vaters Christian VII. übernahm dessen Sohn Friedrich 1784 als Kronprinzregregnt (von 1808 bis 1839 König Friedrich VI.) die Herrschaft über den heterogenen dänischen Gesamtstaat („Helstaten“), zu dem neben den Königreichen Dänemark und Norwegen auch die Herzogtümer Schleswig und Holstein, die nordatlantischen Inseln Island, Grönland und Färöer sowie kolonialer Streubesitz gehörten. Die lange Herrschaft von Friedrich VI. war zunächst von einem reformorientierten aufgeklärten Absolutismus geprägt, der aber ab 1800 vor dem Hintergrund der emanzipatorischen Bewegungen im Bürgertum überlebt wirkte. In den Napoleonischen Kriegen gehörte der dänische König zu den Verbündeten Frankreichs und wurde dafür 1814 bei den Friedensverträgen abgestraft: Norwegen wurde unabhängig.

Friedrichs Neffe und Nachfolger auf dem Thron, Christian VIII., sah sich während seiner Regierungszeit mit der Eskalation der schleswig-holsteinischen Frage konfrontiert. Erbfolgefragen und der Versuch der dänischen Nationalliberalen das Herzogtum Schleswig vom Schwester-Herzogtum Holstein zu trennen, führten 1848 nach dem Tod von Christian VIII. zur 1851 niedergeschlagenen Erhebung der Schleswig-Holsteiner („Drei-Jahres-Krieg“). Christians Sohn, König Friedrich VII., stimmte nach der unblutigen liberalen „März-Revolution“ von 1848 dem Staatsgrundgesetz (1849) zu, das die dänischen Könige zu konstitutionellen Monarchen machte.

Das Königshaus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

In Friedrichs letztem Lebensjahr 1863 sorgte der erneute Vorstoß der Regierung, Schleswig von Holstein zu lösen, 1864 zum Deutsch-Dänischen Krieg, der für die dänische Armee mit einer vernichtenden Niederlage endete. Weil Friedrich kinderlos geblieben war, rückte ein entfernter deutscher Verwandter nach und begründete König Christian IX. das Königshaus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. 1864 verlor Christian die Herzogwürde von Schleswig und Holstein. Sein stark verkleinertes Reich entwickelte sich im Innern zu einer zunehmend sozialdemokratisch orientierten, außenpolitisch strikt neutralen Demokratie. Wegen seiner zahlreichen verwandtschaftlichen Beziehungen zu anderen Königshäusern wurde Christian IX. als „Schwiegervater Europas“ bezeichnet. Sein Sohn Friedrich VIII. (reg. 1906-1912) machte Schlagzeilen, weil sein Tod in Zusammenhang mit einem Bordellbesuch in Hamburg gebracht wurde.

König Christian X. (reg. 1912-1947) scheiterte im Zusammenhang mit der Nordschleswig-Frage mit dem letzten Versuch eines dänischen Königs, seinen Willen gegen den Beschluss des Parlamentes („Osterkrise 1920“) durchzusetzen. Während der Besatzung Dänemarks durch NS-Deutschland 1940 bis 1945 blieb Christian im Land und wirkte durch seine herablassenden Nichtbeachtung der deutschen Besatzer als Widerstands-Symbol. Während der Regierungszeit des ihm auf dem Thron folgenden Friedrich IX. wurde 1953 die Thronfolge-Gesetzeslage so geändert, dass Friedrichs älteste Tochter Margrethe II. 1972 als erste Frau zum dänischen Staatsoberhaupt gekrönt wurde.

Die Aufgaben der Königin als Staatsoberhaupt beschränken sich heute fast ausschließlich auf protokollarische und repräsentative Bereiche, aber wie in Deutschland bedürfen Gesetze für ihre Gültigkeit der Unterschrift des Staatsoberhaupts. Neben Margrethe II. gehören vor allem ihr Mann Prinzgemahl Henrik sowie ihre gemeinsamen Kinder Kronprinz Friedrich und Prinz Joachim mit ihren Ehefrauen und deren insgesamt acht Kindern zum Königshaus. Die Beliebtheit der dänischen Königsfamilie ist sicherlich auch an ihrem sozialen Engagement und ihrem bescheidenen Auftreten in der Öffentlichkeit begründet.

Die Dänen sind jedenfalls sehr zufrieden mit ihrer Königsfamilie, die Dänemark auch im Ausland repräsentiert und dabei ein positives Bild des kleinen Landes abgibt. Bei Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Festlichkeiten de europäischen Adels und der „Royals“ findet man meist auch ein oder mehrere Mitglieder des dänischen Königshauses.

Geschichte

Die dänische Geschichte ist bewegend und wechselhaft. Als Brücke zwischen Deutschland und Skandinavien war es Jahrhunderte lang trotz seiner geringe Fläche ein bedeutendes Land. In Dänemark selbst gibt es zahlreiche Museen, märchenhafte Landsitze und Schlösser, imposante Kirchen sowie andere historische Gebäude und Zeugnisse aus der Vergangenheit.

Wer Dänemark besucht, sollte daher nicht nur die attraktive Urlaubslandschaft genießen, sondern auch das ein oder andere kulturell-historische Highlight besuchen. An dieser Stelle erfolgt hier jedoch nur ein kurzer Überblick über die dänische Geschichte:
Das Wichtigste in Kürze

Um 600 wurde Jütland von Dänen, aus Schonen kommend, besiedelt.

Der Herrscher Gorm den gamle (deutsch: der Alte) vereinigt im 10. Jahrhundert verschiedene Kleinkönigreiche unter seiner Herrschaft. Sein Sohn Harald Blåtand nimmt um 960 den christlichen Glauben an.

Den dänischen Königen gelingt eine Expansion nach Britannien, Norwegen und Schleswig. Als gefürchtete Wikinger erobern die Dänen weite Teile Europas, treiben aber auch erfolgreich Handel.

Leben der Wikinger

Dargestelltes Alltagsleben der Wikinger auf einer Briefmarke der Färöer

Unter Waldemar I. dem Großen erobern die Dänen weite Teile der Ostseeregion bis nach Estland.

In der Schlacht bei Bornhöved 1227 werden die Dänen allerdings von einer deutschen Koalition geschlagen. Estland wird 1346 an den Deutschen Orden verkauft.

Margarethe I. vereint Norwegen, Schweden, Finnland und Island unter dänischer Oberhoheit in der Kalmarer Union.

Erst Gustav I. Wasa löst Schweden im Jahre 1523 aus der Union und wird schwedischer König. Mit Schweden kämpfte Dänemark ab dann in mehreren Kriegen um die Vorherrschaft in der Region.

1658 gehen die bisher dänischen Gebiete Schonen, Blekinge und Halland an Schweden.

Wegen seiner Kooperation mit Frankreich verliert Dänemark im Kieler Frieden 1814 Norwegen an Schweden und Helgoland an Großbritannien.

1849 wird Dänemark eine konstitutionelle Monarchie. Im Deutsch-Dänischen-Krieg (1864) verliert Dänemark schließlich Schleswig und Holstein.

Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) bleibt Dänemark neutral, erhält aber nach einer Volksabstimmung Nordschleswig zurück.

Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) ist Dänemark von deutschen Truppen besetzt.

Nach der Befreiung ist Dänemark Gründungsmitglied der UNO (1945) und der NATO (1949). Die Färöer erhielt 1948 eine innere Autonomie, ebenso das bis dato als Kolonie verwaltete Grönland (1953).

Innerhalb des Nordischen Rates kooperiert es eng mit den anderen nordischen Staaten.

1960 wird es Mitglied der EFTA, wechselt aber 1973 zur EG. 1993 wird der Vertrag von Maastricht erst im zweiten Anlauf in einer Volksabstimmung angenommen, wodurch Dänemark Teil der Europäischen Union (EU) wird.

Sehenswürdigkeiten in Dänemark

Dänemark ist ein kleines Stück Skandinavien, was auch ohne Fähre erreichbar ist. Die weiten Landschaften, das leckere Eis, die vielen und gut erreichbaren Sehenswürdigkeiten und die Gelassenheit seiner Bewohner lockt jährlich tausende Urlauber in das kleine Land.

Egal ob man eher der Ostsee wohlgesonnen ist oder die wilde Küste der Nordsee bevorzugt, hier gibt es beides in unmittelbarer Nähe. Besonders an der nördlichsten Spitze des Landes, in Greenen, gibt es die Möglichkeit mit den Füßen in beiden Ozeanen gleichzeitig zu stehen. Der Zusammenprall der Meere im Norden ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten, die weiten Strände sind gleichzeitig eine perfekte Möglichkeit für ausgedehnte Spaziergänge. Auch ein Leuchtturm befindet sich ganz in der Nähe der Küste und bis in den späten Nachmittag kann man dort das Spektakel auch von oben bestaunen.

Das Land ist auch für einen Urlaub mit Kindern ein Paradies und diese werden dank der großen Auswahl an unterschiedlichen Freizeitparks begeistert sein. Am bekanntesten ist das Legoland in Billund, dort befindet sich auch die Fabrik, in der die kleinen Steinchen hergestellt werden. Eindrucksvolle Figuren und Gebäude aus über 60 Millionen Legosteinen können dort bewundert werden und an aufregenden Fahrgeschäften und Shows mangelt es ebenfalls nicht. Wer eher den Badespaß sucht, kommt im Vergnügungspark Farup ganz auf seine Kosten. Der Vergnügungspark mit zahlreichen feuchtfröhlichen Attraktionen und dem angrenzenden riesigen Badeland wurde bereits zum drittbesten Familien-Vergnügungspark weltweit gewählt.


Sehenswertes in Kopenhagen

Das nationale Aquarium, das Den Blå Planet in Kopenhagen, ist eines der größten Aquarien in Nordeuropa und bietet ein einmaliges maritimes Erlebnis. Der Besucher ist während des Aufenthaltes permanent von Wasser umgeben und vom Zentrum aus gibt es fünf Möglichkeiten, das Aquarium auf eigene Faust zu erkunden. Das größte Becken im Aquarium ist das Ozeanbecken, welches neben Rochen und Moränen sogar Hammerhaie beherbergt. Neben diesen furchteinflößenden und majestätischen Geschöpfen bietet das Korallenriff auch zahlreiche kleine bunte Fische und einen wunderschönen Anblick. Es gibt auch einen Bereich des Amazonas, dort tummeln sich Schmetterlinge und Vögel frei im ganzen Bereich. Auch Piranhas und Anacondas sind unter dem imposanten Wasserfall zu Hause. Der Blaue Planet verzaubert die Besucher und entführt sie in die Welt unter dem Meer.

Das Nationalmuseum ist ein Besuch wert für alle die, die mehr über die Kultur und Geschichte des Landes erfahren wollen. Das Museum ist im Prinzen-Palais zu finden, welches im 18. Jahrhundert für den dänische Kronprinzen erbaut worden war. Von der Steinzeit, über die Wikingerzeit bis hin zur jungen dänischen Geschichte sind Ausstellungsstücke und Informationen liebevoll aufbereitet und präsentiert. Sogar eine Moorleiche aus dem 2. Jahrhundert, die Frau von Huldremose kann in dem Nationalmuseum bestaunt werden. Auch für Kinder gibt es einen Bereich, der speziell für die kleinen Besucher ausgestattet ist und Geschichte spielerisch vermittelt. Das ist überhaupt typisch für die kinderlieben Dänen, denn Kinder haben hier immer besondere Rechte.

Wenn man an Kopenhagen denkt, fällt einem sofort eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten, der Meerjungfrau am Hafen ein. Die imposante Statue hat ihren Platz dort seit mehr als 100 Jahren, ist aus Bronze und stattliche 125cm groß. Die Meerjungfrau ist an das gleichnamige Märchen des dänischen Autors Hans Christian Andersen angelehnt und zeigt eine unglückliche Meeresbewohnerin die lieber an Land leben würde.

Ganz in der Nähe befindet sich der ehemalige Handelshafen der Stadt, Nyhavn genannt. Urige und maritime Restaurants bieten hier köstliche und frische Gerichte an und auch die Kaimauer lädt zum Entspannen ein. Die renovierten Häuser bilden eine wunderschöne Fassade und die Jazzmusik rundet das Ambiente ab. Auch der berühmte dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen lebte über 20 Jahre an diesem wunderschönen Hafen.
Städte auf der Halbinsel Jütland

Die Alte Stadt, auf dänisch Den Gamle By genannt, ist ein Freilichtmuseum welches das Leben zu früheren Zeiten zeigt. Es ist wie eine Zeitmaschine und ein atemberaubendes Erlebnis, der Alltag der Dänen in den letzten Jahrhunderten lebendig inszeniert. Original eingerichtete Wohnungen werden von stilechten Bewohnern gezeigt und der Duft der Kräutergärten liegt überall in der Luft. Für den ein oder anderen kann es eine ganz persönliche Entdeckungsreise in die Kindheit sein. Auch für das leibliche Wohl ist stets gesorgt und im Bierkeller gibt es frisch gezapftes Bier vom Fass. Das Dorf ist in Aarhus auf dem dänischen Festland (Jütland) gelegen und Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Ebenfalls in Aarhus ist ein Zoo mit mehr als 1.600 Tieren aus der ganzen Welt zu Hause. Vor allem die Außenanlage der Eisbären und die neu gestaltete Anlage der Raubtiere ist einen Besuch wert, von einem Turm aus genießen die Besucher einen Blick über die gesamte Anlage. Der Zoo ist wie ein großer Park angelegt, zahlreiche Grünflächen laden zum Picknicken und Verweilen ein, sogar Hunde sind an der Leine erlaubt.

Dänemark ist ein Land, welches noch eine Monarchie besitzt und die königlichen Empfangsräume in Kopenhagen sind auch für Besucher zu bestimmten Zeiten zugänglich. Bei repräsentativen Abendessen und Neujahrsempfängen dinieren die Monarchen hier gemeinsam mit Ihren Gästen. Täglich ab 15 Uhr werden die Türen für neugierige Besucher geöffnet und es lassen sich Schätze und Prunk aus vergangenen Tagen bewundern. Die Räume sind nur dann zu besichtigen, wenn keine offiziellen Anlässe stattfinden.

Odense ist die drittgrößte Stadt und liegt auf der großen Insel Fünen in der Ostsee. Der Name stammt der Überlieferung nach noch aus den Zeiten der Wikinger und deutet auf die damalige Verehrung des nordischen Gottes Odin hin. Die katholische Kirche hat sich über die Jahrhunderte in der Stadt verbreitet und zahlreiche Kirchen und Klöster zieren das Stadtbild. Auch gibt es hier zwei Museen, die dem dänischen Autor Hans Christian Andersen gewidmet sind und sich mit seinem Leben und seinen Werken beschäftigen. Ein Ozeaneum und ein Zoo beherbergen zudem Tiere aus aller Welt und sind ebenfalls ein Erlebnis für Groß und Klein. Ein Besuch des Konzerthauses, welches ein Museum zu Ehren des Komponisten Carl Nielsen beherbergt, rundet den Besuch in Odense kulturell ab.

Auch Schlösser sind hier unter den Sehenswürdigkeiten zahlreich vertreten, eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser in Nordeuropa liegt in Helsingør, nördlich von Kopenhagen. Das Schloss zählt gleichzeitig zu den berühmtesten, wurde zwischen 1574 und 1785 erbaut und fungiert als Kulisse für das berühmte Stück „Hamlet“ von Shakespeare. Dieses Spektakel ist im Sommer auch stets als Open-Air-Event zu erleben. Im Schloss befinden sich verschiedene Sammlungen aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Auch der Ballsaal ist mit seinen 62 Metern Länge ein imposanter Raum des Schlosses und seit dem Jahre 2000 zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Für Freunde der Geschichte und Liebhaber des Militärs ist der kleine Ort Hirtshals die perfekte Anlaufstelle. Neben der wunderschönen Aussicht von dem weißen Leuchtturm erstreckt sich unterhalb eine riesige Bunkeranlage mit Reliquien aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Entweder man folgt den Wegweisern und erkundet eine Anlage nach der anderen oder man legt die Reihenfolge selbst fest, stets mit dem Meeresrauschen der Nordsee im Hintergrund. Hirtshals selbst ist ein beschauliches Örtchen, was hauptsächlich aus dem Hafen besteht und eine kleine Einkaufsstraße hat. Die großen Fähren starten hier gen Norwegen und Schweden und auch das ist zweifelsohne sehenswert.

Weiter nördlich befindet sich die Stadt Aalborg, direkt am Limfjord gelegen. Für Freunde der Natur gibt es ein paar Kilometer von der Stadt entfernt ein kleines wildes Moor, welches von Hirschen, Steinadlern und Wildschweinen bewohnt wird. Besonders zum Wandern ist das am höchsten gelegene Hochmoor in Nordwesteuropa wunderbar geeignet, mit ein bisschen Glück lassen sich auch wilde Tiere beobachten. Aalborg selbst ist die viertgrößte Stadt Dänemarks und die Lebensart ist trotz Großstadt auch hier sehr entspannt. Das Aalborghus, ein Schloss aus dem Jahre 1539, ist die älteste soziale Einrichtung des Landes. Die kleinen gemütlichen Gassen der Altstadt beherbergen urige Restaurants und Bars und dort lässt sich der Abend entspannt ausklingen.

Urlaub auf den Inseln

Für Leute, die das Festland gerne verlassen möchten, hat das Land zahlreiche kleine und größere Inseln zu bieten. Eine davon ist die Insel Römö in der Nordsee, von hier aus lässt sich sogar die Insel Sylt bei gutem Wetter erkennen. Eine besondere Attraktion ist der befahrbare kilometerbreite Sandstrand, dort lässt es sich bequem mit dem Auto hinfahren und den ein oder anderen Badetag genießen. Für ausgedehnte Wanderungen, Ausritte und Radtouren ist Römö genau die richtige Insel und es weht einem stets eine frische Brise um die Nase.

Neben Römö ist auch Bornholm eine Reise wert und die kleine Insel befindet sich in der Ostsee, zwischen Schweden und Polen gelegen. Auf Bornholm ist die älteste Burgruine Nordeuropas zu Hause, die Ruine Hammershus. Außerdem sind auf der Insel vier kleine weiße Rundkirchen verteilt, die der Insel noch mehr Charme verleihen. Freunde der modernen Kunst kommen auf Bornholm ganz auf ihre Kosten, seit 1993 befindet sich hier das Bornholmer Kunstmuseum, welches 2003 nochmal auf 4.000 m² erweitert wurde.

Der Baustil wurde dem Bauhaus angelehnt und mit einem stilisierten Leuchtturm verbunden, dadurch pflegt es sich harmonisch in die Landschaft ein. Es gibt sowohl Dauerausstellungen berühmter dänischer Künstler, als auch wechselnde Ausstellungen in denen die Künstler der gegenwärtigen Zeit die Möglichkeit haben, Ihr Können zu präsentieren.

 

Länderinfo China

China wird gerne auch das Reich der Mitte genannt. Es ist ein riesiges Land in Ostasien und der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Nach Russland, Kanada und den USA ist China das viertgrößte Land der Welt. Zu China gehören auch die ehemaligen Kolonien Hongkong (früher Großbritannien) und Macau (früher Portugal). China beansprucht ferner Taiwan (Republik China).

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

In Abgrenzung zu Taiwan wird das Land auch oft als Volksrepublik China (VR China) bezeichnet. Das Riesenreich grenzt an folgende Staaten Asiens: Russland, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Mongolei und Nordkorea. Das Land selbst ist, neben den Sonderverwaltungszonen, in 22 Provinzen, 5 autonome Gebiete und vier Städteregionen eingeteilt.

Chineseische Kultur, Philosophie (wie etwa Feng Shui oder die Yin und Yang-Kräfte) und Essen ist weltweit bekannt. Gerade auch durch Chinesen im Ausland wurde die bunte Kultur dieses exotischen Landes in die ganze Welt getragen. In vielen Städten wie in den USA gibt es ein Viertel Chinatown, wo mitten in Amerika ganze Straßenzüge chinesisch wirken.

Was für die Welt einfach Chinesisch ist, ist in Wahrheit aber komplizierter, denn China ist ein Vielvölkerreich. Dominierende Gruppe sind allerdings die Han-Chinesen. Es gibt aber einige national anerkannte Minderheiten wie die Uiguren, Kasachen, Mandschu, Mongolen, Tibeter und Koreaner. Hochchinessisch (Mandarin) ist allgemeine Amtssprache, in den Regionen haben auch die Sprachen der Minderheiten oft einen offiziellen Status.

Neben dem Buddhismus, Daosismus, Islam und dem Christentum, spielt auch der Konfuzianismus eine wichtige Rolle. Von vielen Menschen wird China als das Reich der Zukunft gesehen und nicht wenige vermuten, daß das Land auf dem Weg ist die Supermacht überhaupt zu werden. Einen ständigen sitz im Weltsicherheitsrat hat die VR China bereits. Auch wirtschaftlich ist es durch seine günstigen Arbeitskräfte ein Zentrum der weltweiten Produktion geworden. “Made in China” ist keine Seltenheit mehr. Als Reiseland bietet das Land nahezu alle Klimazonen und Landschaftszonen. die Insel Hainan gilt mit ihren Stränden und warmen Klima als das Hawaii Chinas.

Die Haupstadt Peking (Beijing) mit ihren Museen, Theatern, Tempeln, Parks und Gärten sowie der Verbotenen Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) ist ebenso eine Reise wert wie Shanghai oder Hongkong. Bekanntestes Bauwerk in China ist sicherlich die 8.850 km lange Chinesische Mauer.

 

Länderinfo Chile

Die Präsidialrepublik Chile liegt in Südamerika und fällt bei einem Blick auf die Landkarte sofort ins Auge. Das Land hat eine immense Nord-Süd-Ausdehnung, im Verhältnis dazu aber eine geringe Ost-West-Ausdehnung. Mit einer Fläche von ca. 755.696 qkm ist es ca. doppelt so große wie Deutschland.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Reisen nach Chile bieten eine enorme landschaftliche Vielfalt. Es grenzt an den Pazifischen Ozean sowie Atlantischen Ozean (nur im äußersten Süden), sowie an die Staaten Peru, Bolivien und Argentinien. Das Land besitzt einige Insel u.a. die Osterinsel (Rapa Nui) im Pazifik.

Chile ist bis auf einige Städte relativ dünn besiedelt. Es zählt heute in Sachen Demokratie und Wirtschaft zu den am besten entwickelten Staaten Südamerikas. Die Währung des Landes ist der chilenische Peso. Das Kfz-Kennzeichen ist RCH, die Internet-TLD .cl. Amtssprache ist Spanisch (Castellano), wobei es eine eigene landestypische Prägung hat. Vereinzelt gibt es noch indigene Sprachen, sowie in Regionen mit vielen deutschen Einwanderern (Süden) auch deutschsprachige Chilenen.

Die meisten Chilenen stammen von spanischen, deutschen und anderen europäischen Völkern und indigenen Volksgruppen ab, die sich hier oft vermischt haben (Mestizen). Daneben gibt es noch knapp 5 % Chilenen, die den indigenen Volksgruppen angehören. In der lange zu Peru gehörenden Stadt Arica gibt es auch einen größeren Anteil von afrikanischstämmigen Einwohnern.

Die meisten Bewohner des Landes sind römisch-katholisch, wobei diese Kirche bis heute das Leben und die Gesellschaft stark beeinflußt. Chile erkämpfte sich seine Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht und wurde ab 18. September 1810 unabhängig. Im Salpeterkrieg konnte sich das Land gegen Bolivien und Peru durchsetzen und erhielt rohstoffreiche Regionen. Hier wird noch heute erfolgreich u.a. Kupfer abgebaut.

Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung und verschiedenen Höhenlagen des Andengebirges hat das Land Anteil an verschiedenen Klimazonen. Im Norden gibt es Wüstengebiete, wie die Atacama-Wüste, eine der trockendsten Regionen der Welt. Das mittlere Chile ähnelt klimatisch dem Mittelmeerklima, wobei Südchile gemäßigt bis kühl ist.

Landschaftlich weist es Ähnlichkeiten mit Wüstenregionen, dem Mittelmeer und den Fjorden Norwegens auf – all das kann man auf Reisen nach Chile erleben. Eine Reise von Norden nach Süden (z.B. bis Punta Arenas) ist daher äußerst vielfältig. Dazu kommen die vielen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Santiago de Chile, sowie von Conceptión und Valparaíso (historische Viertel als UNESCO-Weltkulturerbe) mit Museen und historischen Stätten.

 

Europas Staaten: Bulgarien

Bulgarien ist ein Republik im Südosten Europas auf dem Balkan, Reisen nach Bulgarien waren schon zu DDR-Zeiten beliebt und sind noch heute eine Alternative zu den klassischen Mittelmeerländern.

bulgarische flagge
Flagge von Bulgarien

Gerade in den letzten Jahren sind Reisen nach Bulgarien mehr und mehr zum Trend geworden, denn das Land hat viel zu bieten. Auf gerade einmal 110.994 qkm bietet es abwechslungsreiche Gebirgslandschaften und attraktive Strände am Schwarzen Meer.

Bulgarien ist relativ dünn besiedelt, die meisten Einwohner sind südslawische Bulgarien. Es gibt eine türkische Minderheit sowie Griechen, Armenier, Roma, Walachen und Serben. Amtssprache ist Bulgarisch, das in kyrillischer Schrift verwendet wird. Daneben werden im Alltag vereinzelt auch regional die sprachen der Minderheiten als Verkehrssprachen verwendet.

Stärkste Kirche sind die Bulgarisch-Orthdoxe Kirche. Es gibt katholische, armenisch-apostolische und muslimische Minderheiten. Bezahlt wird in Bulgarien mit dem Lew, das Land ist Mitglied der EU und Nato. Die Wirtschaft des Landes war vor dem Fall des Eisernen Vorhangs fest im Ostblock angebunden und das kommunistische Bulgarien Mitglied im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe.

Lange Zeit war Bulgarien landwirtschaftlich dominiert, heute sind die Textilbranche und Maschinenbau wichtige Bereiche sowie der Tourismus. Dabei ist das Land zurzeit insbesondere wegen seiner günstigen Urlaubsangebote gefragt. Gerade auch Familie reisen gerne in das günstige Reiseland.

Auch die attraktive Balkanküche des Landes ist kulinarisch attraktiv, sowie das bunte Brachtum der einzelnen Regionen und Völker. Auch verschiedene Kirchen und Klöster, wie das Rila-Kloster (Weltkulturerbe der UNESCO) sind sehenswert. Auch bulgarische Musik u.a. die Chorgesänge haben eine lange Tradition. Bekannte Urlaubsorte sind u.a. Goldstrand, Sonnenstrand und Albena, sowie das Fischerdorf Nessebar.

Es locken Sandstrände und Wälder. In den Bergen Bulgariens ist Wintersport möglich. Die Hauptstadt Sofia hat ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten zu bieten wie Theater, Galerien und Museen (u.a. das Archäologische Museum). Besonders bekannt ist auch die orthodoxe Alexander-Newski Kathedrale, die man auf Reisen nach Bulgarien besuchen sollte.

 

Länderinfo Brasilien

Der Staat Brasilien ist das größte Land Südamerikas, sowie das fünftgrößte weltweit und Reisen nach Brasilien sehr beliebt. Nachbarstaaten sind Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay. Im Osten grenzt es an den Atlantik. Dieses riesige Land ist für viele Dinge bekannt wie Samba, Fußball, Karneval und den Zuckerhut von Rio de Janeiro.

brasilianische flagge
Flagge von Brasilien

Das Land hat eine Fläche von 8,514 Mio. qkm, Haupstadt ist Brasilia. Die Stadt ist eine der wenigen Hauptstädte, die geplant wurden. Hier steht neben Regierungsgebäuden wie dem Congresso Nacional auch der Fernsehturm Brasilia und die Kathedrale. Die Stadt ist betont futuristisch und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Bekannteste Stadt ist aber Rio de Janeiro mit ihren Stränden und zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Theater, Museen (u.a. Museu Nacional do Brasil, Museu Chácara do Céu), der Christusstatue auf dem Berg Corcovado, den Parks und Botanischen Gärten sowie dem Zuckerhut mit seiner Seilbahn. Besonders beliebt sind auch die Strände Copacabana und Ipanema.

Brasilien hat abwechslungsreiche Landschaften zu bieten, wie Amazonas-Regenwald, Savannen, Hügellandschaften und Gebirge. Auch die einzelnen Klimazonen sind weitgehend vertreten von den Tropen über die gemäßigten Temperaturen bis hin zu schneebedeckten Bergen in Santa Catarina.

Brasilien ist auch ein klassisches Einwanderungsland. Amtssprache ist Portugiesisch, womit es das einzige in Südamerika mit dieser Sprache darstellt. Unter den vielen Einwanderungsgruppen befinden sich Portugiesen, Afrikaner, Europäer (meist Italiener, Deutsche und Polen), Orientalen und Asiaten. Besonders im Süden findet man noch viele Menschen mit deutschen Vorfahren (Blumenau, Florianopolis). In Brasilien kam es zu einer starken Vermischung der Bevölkerungsethnien. Leider gibt es noch heute teilweise große Unterschiede zwischen Arm und Reich, auf Reisen nach Brasilien fällt dies auch dem Urlauber auf. Das Land hat viele Sehenswürdigkeiten wie eine reiche Artenvielfalt, eine interessante Kultur und aufregende Städte zu bieten.

 

Länderinfo Botswana

Das Binnenland Botswana (auch Botsuana) liegt im südlichen Afrika und ist ein Geheimtipp für Reisen nach Afrika. Nachbarländer sind Südafrika, Namibia, Sambia und Zimbabwe. Unabhängig von Großbritannien wurde das Land erst am 30. September (Nationalfeiertag) 1966.

weltkarte
Meiers.Info – Kontinente, Länder und Städte entdecken.

Mittlerweile hat sich das Land zu einer stabilen Demokratie entwickelt und gilt als Musterstaat in Afrika. Auch die Wirtschaft entwickelt sich gut, das BIP/Kopf ist eines der höchsten des Kontinents. Wichtigste Grundlage ist aber immer noch die Rohstöffförderung, insbesondere der Diamantenexport. Daneben sind landwirtschaftliche Erzeugnisse und der Tourismus erwähnenswert.

Eines der Probleme des Landes ist, wie auch in den Nachbarstaaten, die höhe Rate an HIV-Infizierten. Sprache des Landes sind Englisch und Setswana, eine Bantusprache. Während die Medien Englisch dominiert sind, ist im Alltag of Setswana vorherrschend.

Die Menschen sind meist Anhänger von Naturreligionen oder christlichen Glaubensrichtungen (meist Protestanten). Verschiedene Völker sind im Land vertreten, die größten sind: Sotho-Tswana, Shona, San, Khio Khoi und Ndebele. Daneben gibt es noch ca. 2 % Weiße.

Das Klima ist semi-arides Savannenklima, sowie Halbwüstenhaft. Generell fallen wenig Niederschläge (weniger als 500 mm), wobei diese meist in der Regenzeit zwischen Dezmeber und März fallen. Besonders bekannt ist Botswana für seinen Tierreichtum (Safari Botswana), hier leben Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras und Antilopen. Im Okavangodelta findet man Flußpferde. Sehenswert ist besonders auch der Chobe-Nationalpark. Die kleine Hauptstadt Gaborone ist ebenfalls einen Besuch im Botswana Urlaub wert, sehenswert ist hier u.a. das National Museum mit seiner Kunstgallerie auf Reisen nach Botswana.