Europas Staaten: Irland

Die Republik Irland nimmt den Großteil der gleichnamigen Insel in Westeuropa ein. Irland wird begrenzt durch den Atlantik, die Irische See und Nordirland (Großbritannien) im Nordosten. Reisen nach Irland sind besonders im Frühjahr und frühen Sommer schön, aufgrund des milden Klimas kann man die Insel aber auch ganzjährig bereisen. Das Verhältnis zu Großbritannien ist nicht immer einfach gewesen, lange war Irland dem Britischen Weltreich einverleibt. Erst nach Unruhen erhielt es am 6. Dezember 1921 den Status eines Dominions und schließlich am 18. April 1949 unabhängig. Nur sechs Grafschaften bleiben als Nordirland bei Großbritannien. Die Hauptstadt von Irland ist Dublin.

irische flagge
Flagge von Irland

Bezahlt wird in Irland mit der europäischen Währung Euro. Mit einer Fläche von ca. 70.182 qkm ist das Land in etwa so groß wie das deutsche Bundesalnd Bayern. Das Kfz-Kennzeichen von Irland ist IRL, die Internetendung lautet .ie. Nationalfeiertag ist der St. Patrick´s Day am 17. März eines jeden Jahres, wobei man erwähnen muss, dass Iren in aller Welt wie z.B. in Boston (USA) diesen Tag mitfeiern.

Die grüne Insel, wie man Irland oft nennt, ist relativ dünn besiedelt. Lange war die Insel ein Auswanderungsland, denn durch Hungernöte und wirtschaftliche Not waren viele Iren gewzungen ihr Glück in Nordamerika oder anderswo zu suchen.

Die Republik Irland hat eine deutliche Mehrheit an Katholiken, während Nordirland mehr Protestanten leben. Dies wird auch meist als Hauptgrund für die Trennung genannt. Die Insel ist an den Rändern meist mit Hügelland umgeben, während das Landesinnere meist flach ist. Das Klima in Irland ist sehr mild und positiv vom Golfstrom beeinflusst. Der längste Fluss des Landes ist der Shannon.

In den Macgillicuddy’s Reeks im Südwesten des Staates befindet sich mit 1.041 m hohen Carrauntoohill der höchste Punkt des Landes. Die Natur des Landes, die pittoreske Landschaft und die faszinierenden Steilküsten und Strände sind gute Gründe das Land zu bereisen. Natürlich sollte man es auch nicht verpassen die freundlichen Iren in den typischen Pubs kennenzulernen oder eine Partie Dart mit ihnen zu spielen. Bekannt ist auch das irische Bier wie Kilkenny und Guiness. Ansonsten ist das Land berühmt für seine Schafe auf gründen Weiden und die schönen Folkgesänge und Lieder. Irish Folk hat weltweit Fans und die Mystik der Insel fasziniert nicht nur Europäer.

Besondere Sehenswürdigkeiten gibt es landesweit. Bekannte Städte sind Cork, Limerick, Galway und natürlich Dublin. Hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten wie National Museum und National Gallery, die verschiedenen bunten Viertel, sowie das Guiness Storehouse. Auch hier gibt es hervorragende Pubs und ein aufregendes Nachtleben, zwei Punkte die zu Reisen nach Irland dazugehören.

 

Länderinfo Indonesien

Zahlreiche Inseln unterschiedlicher Größte bilden das Inselreich Indonesien, Reisen nach Indonesien bieten die einmalige Möglichkeit diese einzigartige Inselwelt kennenzulernen. Mit ca. 1,904 Millionen qkm ist es der größte Inselstaat der Erde. Mit einer Einwohnerzahl von ca. 240 Millionen Einwohner ist es einer der Länder mit der größten Population weltweit. Flächenmäßig ist es mit ca. 1,90 Mio. qkm das größte Land Südostasiens. Zahlreiche Inseln u.a. Borneo, Sumatra, Neuguinea und Java, zählen zum Staatsgebiet und platzieren sich im Bereich des Äquators.

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Die Hauptstadt des Landes ist Jakarta. Die Währung der Präsidialrepublik heißt Rupiah. Das Kfz-Kennzeichen des Staates ist RI, die Internetendung ist .id. Bereits am 17. August 1945 erklärte sich das Land für unabhängig, die ehemalige Kolonialmacht die Niederlande, die das Land als Niederländisch-Indien  verwaltete, erkannte dies aber erst am 27. Dezember 1949 an.

Auch Indonesien ist ein Vielvölkerstaat, hunderte von Völkern leben über die Inseln verteilt. Stärkste ethnische Gruppen sind die Javaner, gefolgt von Sundanesen, Malaien, Maduresen und Batak. Indonesien besitzt die größte muslimische Bevölkerung der Welt, allerdings ist der Islam hier nicht Staatsreligion und es gibt christliche, hinduistische, buddhistische und konfuzianistische Minderheiten. Laut Staatsideologie Pancasila muss man einer dieser Glaubensgemeinschaften angehören.

Amtssprache ist die malaiische Sprache Indonesisch (Bahasa Indonesia). Der Inseln befinden sich in Nähe des Äquators, das Klima ist demzufolge ausgewogen und wird vielfach vom Monsun bestimmt wie auf den Sundainseln, Teilen Javas und den Aruinseln. Es gibt aber regionale Unterschiede, insbesondere auch durch unterschiedliche Höhenlagen.

Das Land hat immer noch riesige Regenwaldgebiete mit imposanter Fauna und Flora. Reisen nach Indonesien führen auch in diese Regionen, sofern man sehr mehr dafür interessiert. allerdings sollten immer die Sicherheitsaspekte beachtet werden. Die Meere beinhalten Korallen und bieten auch der Meeresfauna gute Lebensbedingungen. Zahlreiche Vulkane befinden sich auf der Inselkette, außerdem besteht die Gefahr von Tsunamis. Eine sehr beliebte Urlaubsinsel ist Bali, hier gibt es viele hinduistische Tempel, Reisterassen, Wasserfälle und Bademöglichkeiten sowie exzellente Hotels.

Jakarta hat ein restauriertes Kolonialviertel, das Jakarta Museum, das Nationalmuseum, den Unabhängigkeitsplatz, Chinatown und Handelskontore am großen Kanal, einer Wasserstrasse, zu bieten.

 

Länderinfo Indien

Das riesige Land Indien liegt im Süden Asiens und nimmt den größten Teil des Subkontinents Indien ein. Reisen nach Indien bieten die Möglichkeit die Kultur der Völker Indiens kennenzulernen oder auch Yoga vor authentischen Kulissen auszuüben. Das riesige Land hat eine Fläche von ca. 3,287 Mio. qkm und ist damit ungefährt dreimal so groß wie Ägypten. Das Land ist als parlamentaische Bundesrepublik organisiert. Die Hauptstadt ist Neu-Delhi.

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Nachbarstaaten von Indien sind Pakistan, Bangladesh, China, Myanmar, Bhutan, Nepal und die Malediven und Sri Lanka im Indischen Ozean. Bezahlt wird im Land mit der Indischen Rupie, die sich in 100 Paise gliedert. Die Nationalhymne heißt Jana Gana Mana, Nationalfeiertage sind der 26. Januar (Tag der Republik), der 15. August (Unabhängigkeitstag) und der 2. Oktober als Geburtstag von Mahatma Gandhi.

Indien war bis 1947 eine britische Kolonie, gemeinsam mit den Nachbarländern Pakistan und Bangladesh. Insbesondere zu Pakistan gibt es bis heute noch Grenzstreitigkeiten im Bereich der Region Kaschmir. Da beide Länder als Atommächte gelten, hat dies eine weltpolitische Brisanz.

Das große Land Indien hat eine noch größere Bevölkerung. Schon lange hat es die 1 Mrd. Menschen-Marke, als zweites Land nach China, geknackt und ein Ende der Bevölkerungsexplosion ist nicht abzusehen. Damit ist der Staat einer der dichtbesiedeltsten Flächenstaaten der Erde. Zahlreiche Völker leben auf dem Territorium des Staates. Zusammgefasst sind es ca. 72 % Indoarier und 25 % Draviden. Gut 8 % gehören der indigenen Stammesbevölkerung an (Adivasi). Im Himalaya-Raum leben daneben noch andere Völker u.a. Tibetanisch-Birmanische Gruppen.

Neben Hindi und Englisch sind 21 weitere Sprachen als regionale Amtssprachen in den Bundesstaaten anerkannt. Stärkste Glaubensgemeinschaft sind die Hindus, Minderheiten bekennen sich zum Islam, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Die indischen Kulturen und Religionen üben eine große Faszination auch auf die westliche Welt aus, so daß Indien viele Reisende aus spirituellem Antrieb begrüßt. Yogo und andere Wellnesstechniken stammen ebenfalls aus Indien und sind weltbekannt. Auch indisches Essen hat weltweit Anhänger und ist bekannt durch seine exotischen Gewürze (Curry etc.). Seine Landschaften sind daneben vielseitig, genauso wie die Klimazonen.

Im allgemeinen spricht man in Indien von einem kontinetalen subtropischem Klima, es gibt aber kalte Regionen in den Bergen und tropische Bereich im äußersten Süden und den Küstengebieten. Ein beleibetes Reiseziel ist u.a. auch Goa, da hier portugiesische Kolonialprägung mit indischen Elementen erlebt werden kann. Im übrigen gibt es exzellente Bademöglichkeiten und Strände.

Neu-Delhi hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten und sollte auf Reisen nach Indien nicht ausgelassen werden, sehenswert sind u.a. das National Museum, das India Gate, das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan, der imposante Rashtrapati Bhavan (Sitz des Präsidenten) und die königliche Promenada Rajpath. Gerne besucht werden auch der Lotustempel, der Hindu-Tempel Akshardham, Raj Ghat, das Ganhi Museum Gandhi Smriti, die Sternwarte Jantar Mantar und das Einkaufszentrum Connaught Place.

Das Taj Mahal liegt in Agra im Bundesstaat Uttar Pradesh, bekannte Städte in Indien sind außerdem Mumbai (Bombay) die größte Stadt des Landes und das wirtschaftliche Zentrum sowie Bengaluru, Kolkata (Kalkutta), Chennai (Madras) und Panaji.

 

Länderinfo Hongkong

Die Sonderverwaltungszone Hongkong gehört zur VR China. Bis zum 30. Juni 1997 war es eine britische Kronkolonie, sowohl damals als auch heute sind Reisen nach Hongkong angesagt. Im Viertel Central befindet sich der Finanz-, Kultur- und Geschäftsmittelpunkt der Sonderverwaltungszone, früherer Hauptverwaltungsbereich war Victoria City, dass jedoch nicht komplett mit Central identisch ist.

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Hongkong besteht aus einer Halbinsel und 262 Inseln. Die Briten hatten den Großteil des Breichs (New Territories und Inseln) 1899 für 99 Jahre von China gepachtet. Mit einer Fläche von 1.108 qkm ist die Sonderverwaltungszone nicht einmal halb so groß wie Luxemburg, hat aber über 7 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte ist demzufolge sehr stark. Das Stadtbild ist geprägt von Hochhäusern, sowohl im geschäftlichen Bezirken als auch in den Wohnorten. Einfamilienhäuser sind äußerst selten und kaum bezahlbar.

Vor der Übergabe an China war Hongkong schon ein Wirtschafts- und Produktionszentrum Asiens. Einige Hongkong-Chinesen siedelten sich in Kanada, USA oder Großbritannien an. Die meisten bleiben und wider Erwarten ist Hongkong auch unter chinesischer Herrschaft ein weiterhin wirtschaftlich blühender Standort. Steuerlich ist Hongkong sehr interessant, außerdem ist es eine der liberalsten Marktwirtschaften der Welt.

Als Finanzplatz ist Hongkong nach wie vor erfolgreich, die Börse und der Hang Seng Index sind ebenfalls Schlagworte, die für die starke Wirtschaftskraft der kleinen Sonderverwaltungszone stehen. Während früher viel produziert wurde, haben sich die meisten Bertriebe in Bereich Produktion nach China verlagert. Hongkong setzt mehr und mehr Schwerpunkte im Bereich Dienstleistungen. Bekannt ist die Region auch für ihre vielen Filmproduktionen u.a. mit Jackie Chan, die sogenannten Eastern. Musiktechnisch ist der Pop als Cantopop in ganz Asien gefragt.

Amtssprachen sind Kantonesisch und Englisch. Die stärksten Religionen sind der Buddhismus und der Konfuzianismus. Außerdem gibt es noch einige Christen. Bekantester Tempel ist der Tempel der Zehntausend Buddhas. Es gibt aber zahlreiche Tempel im gesamten Stadtgebiet. Auch wenn Hongkong eine Stadt der Wirtschaft ist, kommt die chinesische und internationale Kultur vielfach zum Ausdruck. Auch das Nachtleben ist lebendig und aufregend, genauso wie die vielen kulinarischen Möglichkeiten. Es gibt daneben zahlreiche Parks wie der Hong Kong Park und der Zoologisch-Botanische Garten. Ein bekannter Vergnügungspark ist der Ocean Park südlich von HK-Island.

Die Sonderverwaltungszone verfügt immerhin über 800 Km Küstenline und lange Wanderwege. Viele Strände, Bucht und die tropische Natur vermitteln ein anderes Bild als man von einer dichtbesiedelten Grostadt zunächst denken mag. Hier erholen sich die Einheimischen beim Wandern und Grillen. Bekannte Museen sind Hong Kong Space Museum und das Museum of History. Sehenswert ist auch das Hong Kong Cultural Centre und das Hong Kong Museum of Art. Internationaler Flughafen ist der Airport Chek Lap Kok. In einigen Stadtteilen wie Aberdeen findet man noch die schwimmenden Hausboote. Von Victoria Peak hat man eine gute Panoramaaussicht über Central. Aufgrund der niedrigen Steuern ist die Zone auf Reisen nach Hongkong auch ein Einkaufsparadies und gut geeignet für Shopping-Touren.

 

Länderinfo Guatemala

Das Land Guatemala liegt südlich der Halbinsel Yucatan in Mittelamerika, Reisen nach Guatemala sind machbar, müssen aber gut geplant sein. Es grenzt an die Staaten Honduras, el Salvador, Mexiko und Belize. Neben einer schmalen Karibikküste hat es auch einen größeren Zugang zum Pazifik. Amtssprache im Land ist Spanisch, es werden aber auch Maya-Sprachen und andere meist indigene Sprachen in den verschiedenen Regionen im Alltag gesprochen.

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Die Bevölkerung setzte sich aus Mestizen, Europäern und indigenen Volksgruppen zusammen. Daneben gibt es auch kleinere Gruppen wie die Garifuna oder Asiaten. Mit ca. 109.021 qkm Fläche ist das Land etwa so groß wie Island ist aber relativ dicht besiedelt. Die Hauptstadt ist Cuidudad de Guatemala, in der sich mehrere Universitäten befinden. Daneben sind einige Museen sehenswert wie Museo Ixchell mit indianischen Textilien und das Museum für moderne Kunst.

Der Flughafen der Stadt gilt als einer der modernsten Zentralmerikas. Auch in der City ist Fußball der wichtigste Sport. Bekannteste Vereine sind CD Municipal und die Rivalen von CSD Communicaciones. Bei den Derbys ist oft ein neuer Besucherrekord zu verzeichnen. Fußball ist in ganz Guatemala ein beliebter Sport, wenn auch die Nationalmannschaft bisher nie an einer WM teilgenommen hat, ist die Mannschaft regional durchaus erfolgreich.

Das Klima in Gutemala ist an den Küsten tropisch, in den Hohenlagen gemäßigter. Es gibt außerdem regionale Regenzeiten. Leider wird das Land auch hin und wieder von Hurrikans heimgesucht. Der kulturelle Schwerpunkt des Staates liegt im Hochland, wo ein relativ konstantes Klima herrscht. Der Wahlspruch des Landes lautet demzufolge passend: El país de la eterna primavera übersetzt “Das Land des ewigen Frühlings”.

Die Währung des Landes ist der Quetzal, unabhängig wurde die ehemalige spanische Kolonie 1821. Die Nationalhymne heißt “Guatemala Feliz”, das Kfz-Kennzeichen ist GCA, die Internetendung .gt. Wichtigste Exportprodukte sind Textilien aber auch landwirtschaftliche Produkte (insbesondere Kaffee aber auch Bananren, Baumwolle und Zucker). Die Flora und Fauna des Landes ist reichhaltig, auch durch die verschiedenen Klimazonen. Reisende besuchen gerne die alte Hauptstadt Antigua Guatemala (UNESCO Weltkulturerbe mit reicher Kolonailarchitektur) und die antike Mayastadt Tikal im Regenwald des Petén. außerdem den Atitlán-See mit üppiger Tierwelt.

Besucht werden auch Städte im Hochland wie Chichicastenango (mit dem bekannten Markt und der alten Steinstatue) und Quetzaltenango nahe der Panamericana sowie die Karibikküste. Auf Reisen nach Guatemala findet man also Kultur, Natur und Karibikfeeling.

 

Länderinfo Grönland

Grönland ist die größte Insel der Erde und liegt in der arktischen Zone im Nordatlantik, Reisen nach Grönland sind zwar nicht ganz billig, bieten aber eine einmalige Naturlandschaft. Geografisch zählt es bereits zu Nordamerika, politisch gehört es als autonomer Landesteil zum europäischen Königreich Dänemark. Nicht erst seit dem Film “Fräulein Smillas Gespür für Schnee” aus dem Jahre 1997 ist Grönland in aller Munde.

groenlaendische flagge
Flagge von Grönland

Ob die Insel zu den Gewinnern der Erderwärmung zählt, bleibt abzuwarten. Bereits jetzt haben sie die Anbeuzeiten für landwirtschaftliche Produkte wie Gurken, Kartoffeln und Brokkoli im Südgrönland positiv verlängert.

Noch sind weite Teile der Insel von einem dicken Eispanzer bedeckt.Auch immense Rohstoffvorkommen wie Erdöl und Erdgas wurden vor Grönland ausfindig gemacht. Daneben sind große Zinkvorkommen vorhanden. Die Haupteinnahmen bilden zurzeit jedoch der Tourismus und Hilfen aus Dänemark. Am 21. Juni 2009 wurde die Selbstverwaltung erweitert. Damit ist nur noch die Außen- und Verteidigungspolitik bei Dänemark, die dänische Königin bleibt weiterhin Staatsoberhaupt.

Grönländisch, die Sprache der Einhemischen (Inuit) ist nun Landessprache, ferner wird Dänisch gesprochen. Die Inuit sind eine indigene Volksgruppe im arkischen Bereich. Daneben gibt es eine dänische Minderheit, die hauptsächlich in der Hauptstadt Nuuk (Godthåb) zu finden ist. Daneben tragen noch viele Grönländer deutsche Nachnamen, dies stammt hauptsächlich aus der Zeit protestantischer Missionstätigkeit.

Weitere Städte sind u.a. Aasiaat, Uummanna, Qasigiannguit und Ilulissa. Insgesamt ist die Insel äußerst dünn besiedelt, auf einer Fläche von 2,166 Mio. qkm leben nur einige zehntausend Menschen. Nuuk, auch die größte stadt hat immerhin fast 20.000 Einwohner. Durch den Golfstrom herrscht dort etwas milderes Klima, (subpolar) die Bucht friert nicht zu.

In Nuuk befinden sich einige Sehenswürdigkeiten, wie die Erlöserkirche, der Regierungssitz, die Universität (im früheren Missionshaus Neu-Herrnhut) und das Nationalmuseum. Die extreme Natur und die Eislandschaft machen Grönland zu einem ungewöhnlichen Reiseziel. Auch die Kultur der Inuit und ihre Lebensweise sind hoch interessant. Ein Grönland Urlaub, auch per Kreuzfahrtschiff, ist sicherlich eine Tour, die man so schnell nicht vergessen wird.

 

Länderinfo Grenada

Die Antilleninsel Grenada zählt zu den Inseln über dem Winde der Karibik. Grenada ist als Reiseland beliebt geworden, nicht erst in den letzten Jahren wo es wirtschaftlich aufwärts mit der Insel ging. Dort ist sie in der Gruppe der Windward Islands zugeordnet. Grenada ist Mitglied der UNO, CARICOM (Karibische Gemeinschaft) und im britischen Commonwealth of Nations. Außerdem ist sie Mitträgerin der University of the West Indies.

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Die Insel war lange Teil der Britischen Windward Island und von 1958 – 1962 Teil der Westindischen Föderation. 1974 wurde die endgültig und eigenständig unabhängig.

Aufgrund politischer Unruhen starteten die USA 1983 eine Invasion auf Grenada. Dadurch erhielt die Insel viel Aufmerksamkeit in der Weltpresse. Seit 1984 gibt es wieder freie Wahlen und seitdem entwickelt sich der Staat erstaunlich stabil und für die Region musterhaft. Das Klima ist tropisch mit einer Regen- und Trockenzeit. Eigentlich wird Grenada selten von Hurrikanen heimgesucht, allerdings traf es die Insel 2004 mit Ivan und 2005 mit Emily schwer.

Die Währung des Landes ist der Ostkaribische Dollar, die Nationalhymne ist “Hail Grenada”. Als Kfz-Kennzeichen fungiert WG, als Internetendung .gd. Grenada hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erfahren. Neben dem Tourismus, der Landwirtschaft (Muskattnuss, Zimt, Ingwer) hat die Insel eine attraktive Steuer- und Finanzpolitik betrieben. Die Amtssprache ist Englisch, es werden aber auch andere Sprachen gesprochen wie Kreolisch, Patois und Hindi. Die Bevölkerung stammt hauptsächlich von Afrikanern ab, es gibt aber auch Nachkommen von Europäern, Indern und Kariben.

Touristisch hat Grenada einiges zu bieten. Schwerpunkt ist der Südwesten um Orte wie St. George´s, Grand Anse und Point Salines. Als einer der schönsten Strände weltweit gilt der 3 km lange Grand Anse Beach. Mehr und mehr gewinnt auch der Ökotourismus an Bedeutung. Außerdem wird die Insel gerne von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

Auch die Hauptstadt St. George´s ist in einem Grenada Urlaub sicherlich einen Besuch wert. Die Stadt ist immer noch geprägt von französischen und britischen Kolonialbauten, sowie den beiden Forts George und Frederick. Sie liegt attraktiv und hufeisenförmig an der Hafenbucht. Nicht weit von hier befindet sich auch der Internationale Flughafen Point Salines.

Der höchste Punkt der Insel ist Mount St. Catherine mit immerhin 840 m Höhe. Im Landesinneren befinden sich tropischer Regenwald und idyllische Wasserfälle, die man unbedingt auf Reisen nach Grenada besuchen sollte. Ideal für interessante Fotomotive. Weitere Inseln sind u.a. Carriacou, Petite Martinique, Caille Island, Ronde Island und Diamond Island.

 

Länderinfo Ghana

Ghana liegt in Westafrika und grenzt an die Staaten Cote d´Ivoire, Burkina Faso und Togo. Urlaub in Ghana ist durchaus lohnenswert und bietet den Reisenden schöne Strände und afrikanische Kultur und Musik. Im Süden wird es begrenzt von den Stränden am Golf von Guinea (Atlantischer Ozean). Das Land war lange britische Kolonie und wurde erst 1957 unabhängig. Das Kfz-Kennzeichen des Landes ist GH, die Internetendung .gh.

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Mit einer Fläche von ca. 238.537 qkm ist es etwas kleiner als Großbritannien. Die Währung ist der New Cedi, der sich in 100 Pesewa aufteilt. Die Nationalhymne von Ghana heißt “God Bless Our Homeland Ghana”, der Staat ist eine Präsidialrepublik. Der Süden des Landes liegt im feuchtem, tropischem Klima und Regenwald ist dort charakteristisch. Der Norden dagegen ist trockener und wechselt von der Baumsavanne zur Strachsavanne und endet letztlich in der Grassavanne. Tage und Nächte sind in Ghana ganzjährig nahezu gleich lang.

Der größte See des Landes ist der Volta-Stausee, der mit ca. 8.502 qkm fast 15 mal größer als der Bodensee ist. Er erhält sein Wasser vom Schwarzen Volta, Weißen Volta sowie weiteren, kleineren Flüssen. ein bekannter See ist auch der Bosumtwisee, der etwa 1 Millionen Jahre alt ist. Im Regenwald des Landes gibt es einige üppige Pflanzen und Tierwelt. In den Wälder leben Papageien, Nashornvögel und Spechte. In der Savanne findet man  Löwen, elefanten, Leoparden, Fusspferde und Antilopen.

Es gibt Mahagoni-Bäume, sowie Orchideen, Affenbrotbaum und Kokospalmen. Ghana produziert Kokosprodukte, aber auch Ölpalmen sind auf Plantagen verbreitet. Angebaut und exportiert werden auch Bananen, Ananas und Zitrusfrüchte. Der Atlantik vor der Küste Ghanas ist äußerst fischreich, gefangen werden Barracudas, Heringe,  Thunfisch, Hummer und Langusten.

Die Völker Ghanas sind bunt, stärkste Gruppen sind die Völker Akan, Dagbone-Dagomba, Ewe, Ga-Adangme und Gurma. Daneben leben noch andere Völker, darunter einige Europäer, Libanesen und Chinesen im Land.  Amtssprache ist Englisch. Die Hauptstadt ist Accra, hier befindet sich neben Regierungsinstitutionen auch die Universität, das Nationalarchiv sowie das Nationalmuseum und die ghanaische Akademie der Künste und Wissenschaften.

Bekannt ist auch der Independence Arch, ein Triumphbogen zu Ehren der Unabhängigkeit von Ghana, den man auf Reisen nach Ghana besuchen sollte. Ein sehr beliebter Sport im Land ist Fußball und Ghana ist international durch seine Nationalmannschaft durchaus bekannt.

 

Länderinfo Georgien

Die Republik Georgien (auf georgisch “Sakartwelo”) liegt an der Schnittstelle zwischen Europa nach Asien. Damit liegt es östlich vom Schwarzen Meer und südlich vom Großen Kaukasus (auch bekannt durch Kefir). Nachbarstaaten sind Russland, Aserbaidschan, Armenien und die Türkei. Seit dem 9. April 1991 ist das Land unabhängig. Die Regionen Abchasien und Südossetien sind zurzeit nicht unter georgischer Kontrolle, die Region Adjara (Adscharien) ist dagegen eine Autonome Republik innerhalb Georgiens und wird ebenfalls gerne besucht.

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Mit ca. 69.700 qkm ist das Land etwa so große wie das Bundesland Bayern. Es ist allerdings größtenteil recht dünn besiedelt. Die stärkste Bevölkerungsgruppe bilden die Georgier, ein christliches kaukasisches Volk. Minderheiten sind Aserbaidschaner, Armenier, Russen, Osseten, Abchasen, Aramäer und andere kleinere Gruppen wie Pontos-Griechen. Amtssprache ist Georgisch, regional werden auch im Alltag die Sprachen der Minderheiten gesprochen.

Die stärkste Religion ist die georgisch-orthodoxe Apostelkirche, weitere sind die armenisch-apostolische, die katholische und die armenisch-katholische Kirche. Seit 1992 ist Georgien Mitglied der UNO, weitere Organisationen in denen es Mitglied ist sind u.a. Europarat und Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation.

Landschaftlich wird das Land deutlich von Gebirgen (Großer und Kleiner Kaukasus, Armenisches Hochland) geprägt. Das Klima ist an der Küste subtropisch-feucht im Osten kontinentaler. Die hohen Gebirge schützen das Land für Kaltlufteinbrüchen aus dem Norden und den weiten Russlands. Der höchste Berg des Landes heißt Schchara und hat eine Höhe von ca. 5.069 m.

Hauptstadt ist Tbilissi (Tiflis) mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Theatern (u.a. Rustaweli Theater) und Museen (wie das Ethnografische Museum). Simon-Dschanaschia-Museum ist ebenfalls einen Besuch wert, sowie das Museum der Künste Georgiens. Auch die Altstadt von Tiflis ist sehenswert, bekannt ist auch die Kartlis Deda, eine Monumentalstatue. für exzellente Bademöglichkeiten sorgen Schwefelquellen, denn Georgien liegt auf einer tektonisch aktiven Zone. Die Sameba-Kathedrale ist die größte Kirche der Region, der FC Dinamo Tiflis spielt im Boris Paitschadse Stadion in der Stadt.

Batumi, die Hauptstadt von Adjara an der kaukasischen Rivierra, bietet schöne Badestrände und angenemes Klima sowie Sehenswürdigkeiten wie den Botanischen Garten. Außerdem ist man von hier aus schnell in den reizvollen Gebirgslandschaften, Reisen nach Georgien bieten also Meer, Strand und erstaunliche Gebirge.

 

Yin und Yang

Wenn von Harmonie und Ausgleich die Rede ist, dann fallen oft die beiden Begriffe Yin und Yang.

Taiji
Yin & Yang

Yin und Yang entstammen ursprünglich der chinesischen Philosophie und sind zwei entgegen stehende Prinzipien, die sich im immerwährenden Kreislauf gegenseitig beeinflussen. Ihr Wirken ist allgegenwärtig und unweigerlich jeweils auf den anderen Pol bezogen. Ganz gleich ob wir das Universum, die Welt oder uns selbst und unsere Umgebung betrachten.

Jeden Tag und jede Minute werden wir Zeugen des ewigen Wandels zwischen diesen unterschiedlichen Urkräften. Steigt das Yin, sinkt das Yang. Genauso wie umgekehrt. Durch dieses Prinzip bleibt die Welt in Bewegung und letztlich führt dieser polare Kräftewandel zum regelmäßigen Ausgleich eines Zustands.

Yin und Yang Ausgleich
Yin und Yang-Elemente im Einklang

In jeder Bewegung finden wir diese beiden Kräfte: öffnen und schließen, aufsteigen und absteigen. So geht es uns auch im Alltag, denn unsere Emotionen wechseln zum Beispiel von munterer zu bedrückter Stimmung. Erfolge wechseln sich mit Misserfolgen ab. Manchmal haben wir Glück und manchmal Pech.

Aber auch wenn wir oft ein anderes Bild haben: es gibt weder reine Glückspilze noch vollkommene Pechvögel. Es gibt allerdings durchaus Phasen, in denen wir dauerhaft starken Gegenkräften ausgesetzt sind. In diesen Phasen ist es dann besonders wichtig aktiv gegenzusteuern und den notwendigen Ausgleich zu finden.

Schaffen wir dies nicht, sind meist gesundheitliche Probleme die Folge.

 

Chinesische Philosophie von Yin, Yang und Qi

Das Yin-Yang-Prinzip spielt in der chinesischen Philosophie, insbesondere im Daoismus (auch Taoismus) eine entscheidende Rolle.

Der Daoismus hat seine Wurzeln im 4. Jahrhundert v. Chr. und bildet gemeinsam mit dem Konfuzianismus und dem Buddhismus die “Drei Lehren” Chinas.

Seine Ursprünge gehen zurück auf den legendären chinesischen Philosophen Laozi. Er und seine philosophischen Ideen haben heute noch Millionen Anhänger in China und der ganzen Welt.

Eine wichtige Stellung im Daoismus nimmt neben Yin und Yang auch das Qi ein. Dieses umschreibt die Energie, den Atem und die Emotionen des Menschen. Qi bildet die Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), spielt aber auch im Feng Shui eine Rolle.

Die Ideen des Feng Shui sind im Westen besonders bekannt und haben hier einen wahren Boom ausgelöst. Beim Feng Shui wird der Mensch mit seinem Lebensraum in Einklang gebracht, Energien sollen durch die Raumgestaltung möglichst frei fließen und das Wohlbefinden und damit auch die Gesundheit steigern.

Feng Shui-Berater sprießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden und viele Architekten haben sich entsprechend weitergebildet, um Wohn- und Gartenbereiche entsprechend harmonisch zu planen.

 

Entgegengesetzt und doch verbunden

Mittlerweile sind zahlreiche ostasiatische Prinzipien nicht nur in Asien, sondern auch in der modernen Philosophie und Lebenskunst rund um den ganzen Globus verbreitet. Besonders auf Europa, Nordamerika und Australien scheinen die Ideen des Fernen Ostens eine besondere Anziehungskraft auszuüben.

Dies hängt nicht nur mit der Verbreitung der Chinesischen Kultur in diesen Regionen zusammen, sondern auch mit der faszinierenden Klarheit und Logik ihrer grundlegenden Erkenntnisse.

Demnach sind Yin und Yang zwar entgegengesetzte, aber untrennbar verbundene Kräfte, deren Bewegungen und Wandlungen die Welt entstehen lassen.

Das bekannteste Symbol dieser Philosophie ist das Taiji (oft auch als Yin-Yang-Symbol bezeichnet). Das schwarz-weiße, kreisförmige Symbol besteht aus zwei Elementen, die jeweils einen Punkt des anderen in sich tragen. Oft wird das Symbol als zwei Fische beschrieben, die Kopf und Schwanz aneinander schmiegen.

Byodo-In Tempel Hawaii
Byodo-In Temple auf Hawaii (c) EM

Das Taiji findet sich erstaunlich oft in der Natur wieder (bei gewachsenen Baumstämmen oder in Formationen der Tierwelt). Es war übrigens in ähnlicher Form faszinierender Weise auch schon in der europäischen Antike bei Völkern wie Kelten und Römern bekannt.

 

Definitionen und Eigenschaften

Yin und Yang sind auf keinen Fall vergleichbar mit Definitionen wie “gut” oder “böse”. Die Übersetzung ins Deutsche entspricht am ehesten einem “schattigen Ort” für Yin und einer “sonnigen Anhöhe” für Yang.

Für Europäer eher gewöhnungsbedürftig erscheint beim Taiji-Zeichen das dunkle Symbol traditionell als weiblich, das helle Symbol als männlich. Die Deutung wird in westlichen Kreisen oft verdreht und damit missverstanden wiedergegeben.

Yin ist dunkel, weich und kalt. Yang ist hell, hart und heiß.

Yin steht für den Mond (Nacht), Yang für die Sonne (Tag).

Yin ist passiv und aufnehmend. Yang ist aktiv und abgebend.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden auch die verschiedenen Organe des Menschen entweder Yin oder Yang zugeordnet. Yin-Organe (Zang) sind zum Beispiel die Leber, das Herz und die Lunge, Yang-Organe (Fu) sind Magen, Darm und Blase.

Sogar die chinesische Küche beachtet diese Prinzipien, denn auch dort werden die Nahrungsmittel und Gewürze den entsprechenden Gruppen zugeordnet und entsprechend verwendet.

Daneben macht auch die moderne Yoga-Lehre Unterschiede zwischen einzelnen Richtungen des Yoga, so gibt es das sanfte, ruhige Yin-Yoga und das dynamische, fordernde Yang-Yoga.